Ich heiße Sie herzlich Willkommen auf unserem Portal. Wenn Sie sich für spannende Chancen an der Börse interessieren, dann sind Sie hier richtig. Der Finanzinvestor liefert Ihnen kostenlos folgende Informationen:
Sie interessieren sich für die kostenlose Publikation?
Dann melden Sie sich schnell an!
16.05.2012 11:20
Placer Gold CEO Werner Ullmann mit Goldpreis Prognose
15.05.2012 16:16
Herbalife schließt Gap und vor Bodenbildung
15.05.2012 15:34
Northern Dynasty veröffentlicht Budget für Pebble Projekt
Rankers Finanzstrategien | 09.05.2012 12:40
Grexit (Greece-Exit) - Die Börsen braucht Sicherheit
Freitag, 03. September 2010
Liebe Leser,
die Zukunft eines Industriestandortes hängt nehmen dem Angebot von Fachkräften, auch von Steuern sowie der Energieversorgung ab. Letzteres wurde spätestens seit den Kurskapriolen des Ölpreises im Sommer 2008 zum Dauerthema. Die ganze Welt scheint nun sensibilisiert zu sein und nach Alternativen zum Öl zu suchen. Die Verseuchung des Golf von Mexikos, die im April 2010 durch die Explosion der BP-Bohrinsel ausgelöst wurde, muss kein Einzelfall gewesen sein, denn bereits gestern ereignete sich ein vergleichbarer Zwischenfall auf einer anderen Bohrinsel in der dortigen Region. Auch wenn in dem neuen Fall noch keine Angaben von einem Ölaustritt genannt wurden, wird das Risiko dieser Art der Öl-Förderung wieder präsent.
Die aktuelle Diskussion um die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken kann laut Expertenmeinung auch nur als Ausnutzung einer Brückentechnologie bezeichnet werden, da das benötigte Uran auch nur in endlicher Form vorzufinden ist. Und weil die deutschen Atomkraftwerke weltweit zu den sichersten zählen, sollte man m.E. diese Technologie auch nutzen und nicht energieintensive Industrien ins Ausland vertreiben, wo mitunter schmutzigerer Strom produziert wird, als es hierzulande der Fall ist. Umweltschutz muss also in vielerlei Hinsicht bedacht werden.
In der heutigen Ausgabe möchte ich Ihnen ein interessantes Unternehmen vorstellen, dass bereits das Interesse eines Global Players auf sich gezogen hat.
Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung beim Lesen dieser Ausgabe und ein schönes Wochenende.
Beste Grüße,
Mario Hose
Geschäftsführer der Apaton Media GmbH
UnternehmenAleo Solar AG |
ISIN:DE000A0JM634 |
Kurs vom 03.09.2010:14,70 EURO |
Homepage:www.aleo-solar.de |
WKN:A0JM63 |
Kurspotenzial:+15% |
Die Aleo Solar AG aus dem brandenburgischen Prenzlau entwickelt und produziert hochwertige Solarmodule für den deutschen und internationalen Markt. Am Hauptsitz unterhält das Unternehmen laut eigener Angaben eine der größten und modernsten Produktionsstätten in Europa. Unter dem etablierten Markennamen „aleo“ werden die Module vertrieben.
Flächendeckendes Vertriebsnetz
Die Nähe zum Endkunden erreicht das Unternehmen durch ein gut ausgebautes Partnernetzwerk. Der Fachhandel sorgt neben der flächendeckenden Kundenstruktur auch für einen optimalen Einsatz der Produkte durch entsprechende Beratung. Die Sicherstellung der fachgerechten Montage der Anlage sorgt für hohe Zufriedenheit der Kunden und eine entsprechende Markenbildung sowie für ein gutes Image.
Produktion an drei Standorten
Die Grundsteinlegung des Unternehmens begann im Dezember 2001 als S.M.D. Solar Manufaktur Deutschland GmbH & Co. KG. Seit 2006 heißt die Gesellschaft Aleo Solar AG. Im selben Jahr nahm das Unternehmen auch die Börsennotiz auf. Mittlerweile besteht die Unternehmensgruppe aus acht Gesellschaften. Neben dem Werk in Prenzlau unterhält die Gesellschaft auch noch Produktionsstätten in China sowie Spanien und kann über eine jährliche Kapazität von bis zu 250 Megawatt verfügen.
Nachfrage durch EEG gestiegen
Operativ lief es bei Aleo Solar AG in diesem Jahr bislang sonnig. In den ersten sechs Monaten stieg der Umsatz von 118,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum um +134,5% auf 277,0 Mio. Euro. Unterm Strich wurde ein Ergebnis pro Aktie von 1,68 Euro erwirtschaftet, im Vorjahr fuhr das Unternehmen im Vergleichszeitraum einen Verlust von -0,27 Euro ein. Die erfolgreiche Entwicklung ist vor allem auf Vorzieheffekte im Zusammenhang mit der Novellierung des deutschen Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) zurückzuführen. Immerhin beträgt der Umsatzanteil in Deutschland 82,2%. Die Produktionsmenge im ersten Halbjahr lag in Höhe von 132,8 Megawatt, im Vorjahreszeitraum waren es nur 38,6 Megawatt, somit wurde bereits mehr als die Hälfte der jährlichen Produktionskapazität von 250 Megawatt durch ein Mehrschichtsystem erzielt.
Folgen des Vorzieheffektes ungewiss
Im zweiten Halbjahr erwartet das Unternehmen eine Beruhigung am hiesigen Photovoltaik-Markt. Umso wichtiger werden für die Aleo Solar AG im Zusammenhang mit zukünftigem Wachstum die globalen Märkte. Der Umsatz für das Gesamtjahr soll mehr als 480 Mio. Euro betragen, wobei die EBIT-Marge solide ausfallen soll, so das Unternehmen in einer jüngsten Mitteilung. Für das Jahr 2011 ist aufgrund der jüngsten Sonderkonjunktur noch nicht ersichtlich, welche Folgen diese temporär gestiegene Nachfrage haben wird.
Komplettübernahme eine Frage der Zeit
Als Großaktionär mit einem Anteil von mittlerweile rund 70% ist die Robert Bosch GmbH als potenzieller Übernehmer der Aleo Solar AG sicherlich prädestiniert. Die Frage ist letztlich nur noch die Höhe des Übernahmeangebotes sowie der Zeitpunkt, da Bosch bislang alle börsennotierte Gesellschaften komplett übernommen hat, siehe Buderus und ErSol. Aufgrund von Fristen darf Bosch seit dem Übernahmeangebot von August 2009 zu 9,00 Euro erst ab Mitte Oktober 2010 wieder außerbörslich Aktienpakete erwerben. Nächstes Ziel dürfte demnach die Überschreitung der 75%-Hürde sein, um dann einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag herbeizuführen.
Fazit: Die Aktie von Aleo Solar ist aufgrund der zu erwartenden Komplettübernahme durch Bosch derzeit nach unten abgesichert. An schwachen Tagen nutzen Marktteilnehmer momentan die Chance, ihre Position auszubauen. Spannend wird es, wenn Aleo Solar Stellung zum Verlauf des zweiten Halbjahres nimmt, da der Preis der Komplettübernahme wesentlich vom Unternehmenswert abhängt und der steht bekanntlich im Zusammenhang mit der Profitabilität.
Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Die Betreiberin oder ihr verbundene Unternehmen und jeweilige Autor kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Bitte beachten Sie auch die Nutzungsbedingungen und Haftungsbeschränkungen.