16.05.2012Placer Gold CEO Werner Ullmann mit Goldpreis Prognose

Ich heiße Sie herzlich Willkommen auf unserem Portal. Wenn Sie sich für spannende Chancen an der Börse interessieren, dann sind Sie hier richtig. Der Finanzinvestor liefert Ihnen kostenlos folgende Informationen:

  • Kurzfristige Trading-Chancen
  • Investment-Ideen mit nachhaltigem Potenzial
  • Hintergründe und Gerüchte sowie Neuigkeiten

Sie interessieren sich für die kostenlose Publikation?
Dann melden Sie sich schnell an!

Jetzt kostenlos anmelden

Aktuelle Kommentare der Redaktion:

16.05.2012 11:20
Placer Gold CEO Werner Ullmann mit Goldpreis Prognose

15.05.2012 16:16
Herbalife schließt Gap und vor Bodenbildung

15.05.2012 15:34
Northern Dynasty veröffentlicht Budget für Pebble Projekt

Aktueller Gastkommentar:

Rankers Finanzstrategien | 09.05.2012 12:40
Grexit (Greece-Exit) - Die Börsen braucht Sicherheit

Cashkurs*Trends mit Dirk Müller

Investoren Dinner

Investoren Dinner

Ausgabe 5:
Deutsche Telekom AG + KWG Kommunale Wohnen AG

Mittwoch, 22. Juli 2009

Vorwort - Der Markt setzt seine Erholung fort

Liebe Leser,

zur Freude aller Investoren, die in den vergangenen Monaten ihr Depot mit Aktien aufgefüllt, entwickeln sich die Börsen wieder aufwärts. So konnten auch die Titel unserer Ausgabe 04/2009 vom 08.07.2009 entsprechend unserer Erwartungen an Kurswert zulegen. Die Siemens AG legte zwischenzeitlich von 46 auf über 54 Euro zu und somit um stolze +17%. Auch die Gagfah AG konnte um mehr als +8,6% von 5,34 auf 5,80 Euro zulegen.

Fazit: Auch mit deutschen DAX-Titeln sind kurzfristig attraktive Kursgewinne möglich.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Beste Grüße,

Hans-Joachim Bischoff
Geschäftsführer der Apaton Media GmbH

Deutsche Telekom AG – Unsicherheiten im Kurs enthalten

Unternehmen

Deutsche Telekom AG

ISIN:

DE0005557508

Kurs vom 22.07.2009:

8,30 EURO

Homepage:

www.telekom.com

WKN:

555750

Kurspotenzial:

+20%

Der Ex-Monopolist Deutsche Telekom gehört mit einem Börsenwert von rund 36 Mrd. Euro zu den Schwergewichten im DAX. Mit einem Anteil von 30% ist der Bund über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) noch immer größter Aktionär. Der Kursverlauf des deutschen Unternehmens kann seit dem Höhepunkt im Frühjahr 2000 bei 104,90 Euro durchaus als desaströs bezeichnet werden. Im Mai und Juni dieses Jahres notierten die Aktien des Unternehmens zwischenzeitlich unterhalb der Marke von 8 Euro und somit mehr als 92% unterhalb der Notierung zu Boomzeiten vor rund zehn Jahren.
 
Der amtierende Vorstandschef René Obermann muss in den kommenden Wochen zahlreiche strategische Entscheidungen treffen. Sowohl in Großbritannien, als auch in den USA sind umfangreiche Investitionen erforderlich, um den Anschluss zum Wettbewerb nicht zu verlieren. Möglicherweise wird sich der Konzern auch von seiner Tochter in Großbritannien trennen, immerhin musste die Telekom dort im ersten Quartal 2009 aufgrund von Abschreibungen (1,8 Mrd. Euro) einen deutlichen Verlust ausweisen. Im Falle einer Loslösung könnte das Unternehmen entweder einen Verkaufspreis erzielen oder ein Tauschgeschäft mit einem Wettbewerber vornehmen. Problematischer hingegen ist die Situation in den USA. Dort kaufte der Obermann-Vorganger Ron Sommer im Jahre 2001 den Mobilfunkbetreiber Voicestream. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müsste die Telekom dort für mehrere Milliarden Euro ein G3-Netz aufbauen. 

Neben all den bekannten Problemen besteht für das Unternehmen jedoch auch die Chance, in neue Wachstumsmärkte vorzudringen, um dort ihre Kompetenz ertragssteigernd einzusetzen. Neben Ost- und Südost-Europa bietet vor allem der afrikanische Kontinent attraktive Expansions-perspektiven. Den Einstieg in neue Märkte kann die Gesellschaft durch Übernahmen oder Aufbau eigener Infrastrukturen vornehmen. Letztlich wird es stets eine Frage der Schnelligkeit und des Preises sein. Durch den Zusammenschluss von T-Home und T-Mobile im hiesigen Markt bestehen zusätzliche Chancen, die Rentabilität des Konzerns zu steigern und Marktanteile zurückzugewinnen.

Fazit:  Die Deutsche Telekom-Aktie notiert derzeit mit rund 8,30 Euro noch immer in der Nähe des Allzeittiefs und kann als Nachzügler zu anderen DAX-Titeln, die in den vergangenen Tagen wesentlich stärker performt haben, aufholen. Das allein ist jedoch kein Grund, sich die Aktien ins Depot zu legen, sondern vielmehr auch die zu erwartende Dividende auf Höhe des Vorjahresniveaus von 0,78 Euro pro Aktie, welches einer Dividendenrendite von derzeit 9,4% entsprechen würde. Europäische Vergleichsunternehmen hingegen werden derzeit mit einer Dividendenrendite von rund 7% gehandelt. Daher dürfte die Aktie im zweiten Halbjahr deutliches Wertaufholungspotential haben und oberhalb der Marke von 10 Euro notieren.


KWG Kommunale Wohnen AG – Substanz für das Depot

Unternehmen

KWG Kommunale Wohnen AG

ISIN:

DE0005227342

Kurs vom 22.07.2009:

3,56 EURO

Homepage:

www.kwg-ag.de

WKN:

522734

Kurspotenzial:

+50%

Wer ein privates Eigenheim zum Kauf sucht, nimmt in der Regel den Preis pro Quadratmeter als Vergleichsmerkmal. Ähnlich gehen auch die professionellen Einkäufer der Immobiliengesellschaft KWG Kommunale Wohnen AG vor. In der Bilanz des Hamburger Unternehmens ist der durchschnittliche Wert der Immobilien mit 587 Euro pro Quadratmeter ausgewiesen. Mittlerweile hat das vergleichsweise junge Unternehmen, das erst seit 2007 operativ tätig ist, mehr als 5.000 Wohnimmobilien im Bestand. Erworben werden die Immobilien nicht selten mit einem Leerstand von über 10%, der dann durch entsprechende Entwicklungsmaßnahmen reduziert werden kann. Im Laufe dieses Jahres plant die Gesellschaft den Leerstand in einen einstelligen Prozentbereich zu reduzieren.
 
Aufgrund der jungen Historie und einer Eigenkapitalquote von rund 30%, ist die Gesellschaft von der aktuellen Situation an den Kreditmärkten relativ unbelastet. Lediglich der niedrige Aktienkurs und das damit einhergehende Desinteresse bei Investoren bei der Asset-Klasse Immobilien kann derzeit als nicht zufriedenstellend bezeichnet werden. Auf dem aktuellen Kursniveau von rund 3,50 Euro notiert die Aktie rund 3 Euro unterhalb des Net-Asset-Value (NAV) von 6,52 Euro. Mit einem aktuellen Bestand an liquiden Mitteln von schätzungsweise 2,5 Mio. Euro sind die Wachstumsmöglichkeiten der Gesellschaft beschränkt. Um weitere Immobilien erwerben zu können, müsste das Unternehmen das Genehmigte Kapital nutzen und neue Aktien ausgeben. Auf dem aktuellen Kursniveau, deutlich unterhalb des NAV, macht diese Maßnahme aus Sicht der Altaktionäre wenig Sinn. Mit einem Anteil von rund 40% gehört die Hamburger Familie Ehlerding zu den Ke rninvestoren von KWG.

In den kommenden Jahren möchte die Gesellschaft vor allem auch durch die eigene Verwaltung des Immobilienbestandes die Rentabilität steigern. So ist bereits zum 01.01.2010 geplant, den Bestand in Ost-Deutschland unter die eigene Verwaltung zu stellen. Im Jahr 2011 soll dann der West-Bestand folgen.

Fazit:  Die Aktie von KWG Kommunale Wohnen ist auf dem aktuellen Niveau günstig bewertet und bietet in den kommenden Monaten ein attraktives Kurspotential von mehr als 50%. Abhängig ist diese Chance jedoch von der allgemeinen konjunkturellen Erholung sowie einer Entscheidung zur Durchführung einer Kapitalerhöhung, die auf dem Niveau des aktuellen NAV stattfinden würde. Mit einer Eigenkapitalquote von rund 30% sowie einem ausgewiesen Wert der Wohnimmobilien von 587 Euro pro Quadratmeter ist das Unternehmen relativ solide aufgestellt. Anleger sollten, sofern sie einen Einstieg erwägen, die Kauforders limitiert platzieren.


Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Die Betreiberin oder ihr verbundene Unternehmen und jeweilige Autor kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Bitte beachten Sie auch die Nutzungsbedingungen und Haftungsbeschränkungen.