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Grexit (Greece-Exit) - Die Börsen braucht Sicherheit
Mittwoch, 28. April 2010
Liebe Leser,
in den vergangenen Tage hat sich die finanzielle Situation von Griechenland weiter verschärft und im Zuge dessen wurden dort auch Short-Geschäfte verboten. Wie bereits an dieser Stelle erwähnt, erwarte ich, dass sich die Situation in Portugal und Spanien auch noch verschärfen wird, sodass die Kapitalmärkte auch in den kommenden Monaten mit entsprechenden Meldungen konfrontiert werden dürften. Eine entsprechende Volatilität bei den Aktienkursen ist zu erwarten.
In der heutigen Ausgabe möchte ich Ihnen wieder Informationen zur HeidelbergCement AG liefern. Das Unternehmen wird möglicherweise demnächst in den DAX aufgenommen und dadurch ins Rampenlicht von Fonds und weiteren institutionellen Investoren rücken.
Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung beim Lesen dieser Ausgabe.
Beste Grüße,
Mario Hose
Geschäftsführer der Apaton Media GmbH
UnternehmenHeidelbergCement AG |
ISIN:DE0006047004 |
Kurs vom 28.04.2010:47,50 EURO |
Homepage:www.heidelbergcement.com |
WKN:604700 |
Kurspotenzial:+30% |
HeidelbergCement ist einer der weltweit führenden Baustoffkonzern. Diese Branche gehört zu den ersten Profitteuren einer konjunkturellen Aufhellung. Trotz dieses Status als Frühzykliker konnte der Aktienkurs von HeidelbergCement bisher kaum von der Konjunkturbelebung profitieren. Zwar haben sich die Anteilsscheine des Baustoffriesen seit ihrem Low Anfang 2009 mehr als verdoppelt, jedoch pendelt die Aktie seit September 2009 in der Range von 40-50 Euro. Ein Ausbruch über die 50-Euro-Marke sollte jedoch kurzfristig gelingen. Mehrere
Gründe sprechen dafür:
Umfinanzierung gesichert
Die Verhandlungsposition des Unternehmens hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert (positive Geschäftsentwicklung, erfolgreiche Kapitalerhöhung). Da verwundert es nicht, dass HeidelbergCement vor wenigen Tagen den Abschluss einer neuen syndizierten Kreditlinie in Höhe von 3 Milliarden Euro bekannt geben konnte. Mit der Kreditfazilität werden die verbliebenen Verbindlichkeiten aus der im Juni 2009 mit 60 Banken und einer Laufzeit bis Dezember 2011 geschlossenen Kreditvereinbarung abgelöst. „Mit dem neuen syndizierten Kreditvertrag sichern wir uns ausreichend Liquidität bis Ende 2013 zu deutlich besseren Konditionen als bisher“, erklärt Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement. Übersetzt heißt dies: Der Baustoffriese hat nun eine größere finanzielle Flexibilität und diese auch noch mit geringeren Kosten. Das Resultat wird schon bald im Finanzergebnis des U nternehmens zu sehen sein.
Aufstieg in den DAX nur noch eine Frage der Zeit
Einem Zeitungsbericht der FAZ zufolge steht HeidelbergCement unmittelbar vor dem Aufstieg in den DAX. Das Unternehmen profitiert dabei von der sogenannten „Fast-Entry-Regel“. Hiernach können die Aktien eines Unternehmens unter bestimmten Bedingungen (die Anteilsscheine müssen gemessen am Börsenwert der frei verfügbaren Aktien und am Handelsumsatz in Aktien zu den größten 25 Börsenwerten in Deutschland gehören) bereits vor der nächsten turnusmäßigen Index-Überprüfung aufrücken. HeidelbergCement erfüllt dem Zeitungsbericht zufolge diese Bedingungen und wird demnach mit hoher Wahrscheinlichkeit im Juni vom MDax in den Dax wechseln. Das Blatt berief sich dabei auf die Berechnungen mehrerer Indexexperten. Sollten die Journalisten Recht bekommen, würde der Indexaufstieg sicherlich zu zahlreichen Käufen von Fondmanagern führen, mit den entsprechenden positiven Au swirkungen auf die Kursentwicklung.
Fazit: HeidelbergCement gehört weiterhin zu unseren Favoriten im MDAX. Das Unternehmen hat die finanzielle Situation in den letzten Monaten erheblich verbessert und dürfte schon bald in den DAX aufsteigen. Wir sehen das Kursziel bei 60 Euro. Damit bietet die Aktie derzeit ein Upside-Potential von mehr als 30%.
Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Die Betreiberin oder ihr verbundene Unternehmen und jeweilige Autor kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Bitte beachten Sie auch die Nutzungsbedingungen und Haftungsbeschränkungen.