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Es ist etwas im Busch - Zeit für den BIG SHORT?

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Der DAX eröffnete heute mit einem Kursminus im Vergleich zum Wochenschluss am Freitag von 9.622 Punkte und notierte im Tief nur noch knapp oberhalb der 9.500 Marke. "Es scheint etwas im Busch zu sein", hört man aus Händlerkreisen. Aller Bemühungen der Notenbanken zum Trotz, will sich der deutsche Leitindex nicht stabilisieren und befindet sich seit seinem Allzeithoch bei 12.390 Punkte vor rund einem Jahr in einer Abwärtsbewegung.

Wenn die Zentralbanken quasi kostenlos Geld an die Banken verteilen und diese wiederum das Geld ebenfalls ohne nennenswerte Kosten weiterreichen, dann kommt dieses einer Party mit jeder Menge Freibier gleich. Die Ergebnisse eines ungebremsten Saufgelagers sind häufig falsche Entscheidungen und ein anschließender Kater. Momentan kann man in verschiedenen Bereichen Blasenbildungen erkennen, wie z.B. im Immobilien Sektor. Viele Familien verschulden sich derzeit für den Traum vom Eigenheim und bezahlen Preise, die vor vier oder fünf Jahren noch als utopisch deklariert geworden wären. Aber was ist, wenn die Blase platzt, die Zinsen steigen und der Wert der Immobilien drastisch sinkt - wie in der Subprime-Krise in den USA im 2008?

Die Banken, die momentan das kostenlose Geld durchleiten, versuchen die Kunden so gut wie möglich zu bewerten und im Auge zu behalten. Ein jährliches Rating eines Bankkunden dürfte schwerlich dafür ausreichen, um fortlaufend das Ausfallrisiko realistisch zu bewerten. In Schocksituationen, ähnlich wie bei der Lehman-Pleite, steht die Welt salopp gesagt still. Dann kann eine Bank nicht sagen, ob ihr Eigenkapital i.d.R. von unter 10% überhaupt ausreicht, um selbst eine Auskunft über den eigenen Fortbestand zu geben. Eine Bank kann den handelbaren Teil der Bilanz jederzeit per Knopfdruck ermitteln - beim Kreditteil klappt das nicht. Wenn die Bank also keinen Zinspuffer bei der Kreditvergabe hat, dann ist das grundsätzlich schlecht, wenn es knallt sowieso.

Das Kartenhaus wird noch fragiler, wenn man bedenkt, dass z.B. eine Deutsche Bank ein derivatives Universum von etwa 42.000 Mrd. Euro (brutto) ausstehen hat. Im Vergleich hierzu beträgt der Haushalt der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2016 rund 317 Mrd. Euro. Die Deutsche Bank hat laut Geschäftsbericht eine Eigenkapitalquote von 3,9%. Am globalen Kapitalmarkt ist nicht auszuschließen, dass innerhalb von Europa sowie in der übrigen Welt mal eine Bank ausfällt und auch nationale Finanzinstitute zum schwanken bringt. Alles nichts neues, aber die Zinsparty verliert an Stimmung und dann wird es gefährlich.

Eine Bankenpleite könnte aus verschiedenen Richtungen kommen. Möglicherweise aus dem Öl-Sektor, bei dem eine Vielzahl der nordamerikanischen Unternehmen unterhalb der Produktionskosten liefern, um die Zinsen und Tilgung zu bedienen, aber simultan den Schuldenberg ausweiten, in der Hoffnung, dass es bald wieder besser wird. Diese de facto Liquidation ist an Perversion kaum zu überbieten. In anderen intensiv fremdfinanzierten Bereichen der Rohstoffbranche sieht es ähnlich aus. Aber möglicherweise droht auch Ungemach in Italien, wie aus Bankankreisen zu hören war.

Der DAX ist vom heutigen Tagestief bereits über 200 Punkte hochgeschossen, ein Zeichen dafür, dass die Marktteilnehmer extrem nervös sind - ähnlich wie in 2008. Wer auf der Long-Seite sitzt, sollte den Ausstieg im Blick behalten.

© Der Finanzinvestor - Autor: Mario Hose

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