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Checkliste im Katastrophenfall

24.10.2014 10:45

Risiko-Management an der Börse ist wichtig für den Vermögensaufbau, aber uns Menschen sollten auch globale Entwicklungen, die unser persönliches Leben betreffen könnten, nicht kalt erwischen. In Deutschland geht es uns seit vielen Jahren gut. So gut, dass wir über so manche Dinge glücklicherweise nicht mehr nachdenken müssen, die jedoch leider wieder zu den Sorgen der Menschen im Westen von Afrika gehören. Heute Morgen kam in den Nachrichten die Meldung, dass in New York der erste Fall von Ebola aufgetreten ist. Es ist nun kein Grund sich Sorgen zu machen, aber man sollte zumindest mal darüber nachzudenken, wie man selbst in einer Situation reagieren würde, wenn ein Notfall oder eine Katastrophe eintritt. Die Ergebnisse meiner Recherche, losgelöst von den üblichen Kapitalthemen, habe ich zusammengefasst und sie skizzieren Vorkehrungen die zur Prävention und mit dem Eintritt eines Notfalls umgesetzt werden können.

Zu den wichtigen Themen im Katastrophenfall zählen Essen und Trinken, der Wasservorrat für Hygiene, die Hausapotheke, Ausfall der Energieversorgung, wichtige Dokumente, das Notfall-Gepäck und Informationen zur aktuellen Lage.

Die Vorratshaltung
Zu den wichtigen Vorräten gehören Flüssigkeiten. Der Mensch kommt bis zu drei Wochen ohne Nahrung aus, jedoch nur vier Tage ohne Flüssigkeit. Pro Woche sollte ein Vorrat von rund 14 Liter pro Person gehalten werden. Besonders geeignet sind Mineralwasser, aber Fruchtsäfte und länger lagerfähige Getränke. Es ist empfehlenswert Nahrungsmittel zu lagern, die der Familie vertraut sind. Die Nahrung sollte auch ohne Kühlung oder Erhitzung essbar sein. Es ist auf eine entsprechende Mindesthaltbarkeitsdauer zu achten und ggf. eine Kennzeichnung mit dem Einkaufsdatum vorzunehmen. In der Regel sollte die Nahrung luftdicht verpackt sein und dunkel, trocken sowie kühl aufbewahrt werden. Zuerst sollten ältere Nahrungsmittel verbraucht werden und dann die neu angeschafften. Mit einem Campingkocher oder anderen Geräten können Lebensmittel auch ohne Strom aufgewärmt werden. Spezialnahrung für Diabetiker, Allergiker oder Babys ist ebenfalls zu berücksichtigen, wie Nahrung für Haustiere.

Der Wasservorrat
Der Auslöser für viele Seuchen und Krankheiten ist weltweit mangelnde Hygiene. Gerade deshalb ist es wichtig, dass in einer Notfallsituation die Hygiene gewährleistet werden kann. Hände waschen ist dabei besonders wichtig. Wasser kann man bei lang andauernden Ausfällen in allen verfügbaren Gefäßen sammeln wie z.B. Badewanne, Eimer, Töpfe oder Wasserkanister. Um Wasser zu sparen empfiehlt sich im Notfall die Verwendung von Einweggeschirr und -besteck. Die Haltbarkeit von Wasser lässt sich durch Entkeimungsmittel verlängern, die im Camping-Fachhandel erhältlich sind.

Die Hygiene
Ein ausreichender Vorrat von Seife, Waschmittel, Zahnpasta, Feuchttücher sowie Toilettenpapier ist zu halten. Eine Camping-Toilette mit Ersatzflüssigkeit ist bei Wasserknappheit eine gute Alternative. Die Verwendung von Haushaltshandschuhen und Desinfektionsmitteln ist ratsam. Zur Abfallbeseitigung eignen sich Müllbeutel, vor allem, wenn der Abfall längere Zeit nicht abgeholt wird.

Die Hausapotheke
Die Hausapotheke sollte an einen wenig beheizten und trockenen Raum aufbewahrt werden und nicht im Bad. Zum Bestandteil gehören die üblichen Inhalte eines Verbandskastens, wie im Auto, sowie persönliche, vom Arzt verschriebene Medikamente, Erkältungsmittel, Schmerz- und fiebersenkende Mittel, Mittel gegen Durchfall, Übelkeit und Erbrechen sowie Elektrolyte zum Ausgleich eines Flüssigkeitsverlustes. Des Weiteren gehören Fieberthermometer, Splitterpinzette, Hautdesinfektionsmittel und Wunddesinfektionsmittel in die Hausapotheke.

Beim Energieausfall
Beim Ausfall der Heizung ist warme Kleidung wichtig. Wer einen Kamin oder Ofen hat, sollte einen Vorrat an Kohle, Briketts oder Holz im Haus haben. Ebenso ist ein Vorrat an Kerzen, Taschenlampen, Ersatzleuchtmittel, Batterien, Streichhölzer oder Feuerzeuge wichtig. Im Handel gibt es auch Kurbeltaschenlampen und auch Solar-Leuchten. Kleinere Mahlzeiten können mit einem Campingkocher zubereitet werden. Im Außenbereich können auch Holzkohle- oder Gas-Grill eingesetzt werden. Achten Sie darauf, dass die Akkus am Laptop, Mobiltelefon usw. geladen sind. Im Handel sind solarbetriebene Ladegeräte erhältlich. Eine ausreichende Menge an Bargeldreserven sollte zu Hause sein, denn bei Stromausfall funktionieren auch Geldautomaten nicht. Ein batteriebetriebenes Radio sollte ebenfalls im Haus sein.

Die Dokumentensicherung
Zu den Standarddokumenten, die Sie im Falle einer Evakuierung z.B. in einer Tasche dabei haben sollten sind Familienurkunden bzw. das Stammbuch sowie Personalausweis, Reisepass, Führerschein und Fahrzeugpapiere. Ebenso sollten Sparbücher, Kontoverträge sowie Versicherungspolicen griffbereit aufbewahrt werden. Denken Sie auch an sämtliche Bescheinigungen, Zeugnisse, Verträge, Testamente, Vollmachten und Verfügungen, Grundbuchauszüge, Zahlungsbelege und Belege für offene Ansprüche sowie Mitgliedsausweise.

Das Notfallgepäck
Das Notfallgepäck ist am besten in einem Rucksack gepackt, damit beide Hände stets frei sind. Es sollte auch nicht mehr mitgenommen werden, als für jedes Familienmitglied in einen Rucksack passt. In den Rucksack gehören Erste-Hilfe-Material sowie persönliche Medikamente, ein batteriebetriebenes Radio sowie Reservebatterien und die wichtigsten Dokumente, wie im vorangegangenen Absatz beschrieben. Verpflegung für zwei Tage in staubdichter Verpackung wird empfohlen sowie eine Wasserflasche, Essgeschirr und -besteck. Ebenso gehören Taschenlampe, Schlafsack oder Decke in den Rucksack. Die Kleidung und Hygieneartikel sollten für ein paar Tage ausreichen. Ein Fotoapparat oder Fotohandy sind empfehlenswert sowie Regenkleidung und wetterfeste Schuhe. Heimwerker-Mundschutz oder feuchte Tücher helfen bei Gefahren durch radioaktive oder chemische Stoffe. Denken Sie an Ausweise, Geld und Wertsachen. Für Kinder sind im Handel Brustbeutel und sogenannte SOS-Kapseln mit Namen, Geburtsdatum und Anschrift erhältlich.

Informationen von außen
Amtliche Gefahrenhinweise der Behörden werden im Internet veröffentlichen. Ebenso sind batteriebetriebene Rundfunkgeräte oder Kurbelradios mit UKW oder Mittelwellenempfang empfehlenswert. Von Vorteil sind auch Solarradios. Achten Sie darauf, dass ausreichend passende Batteriegrößen vorrätig sind.

Das „Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe “ hat im Internet ein Dokument mit dem Titel „Meine persönliche Checkliste “ veröffentlicht. Das PDF Dokument können Sie direkt über den folgenden Link herunterladen:
http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Checkliste_Ratgeber.pdf?__blob=publicationFile

© Der Finanzinvestor - Autor: Mario Hose

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