29.06.2015Ausweg aus Griechenland-Krise nur mit Machtwechsel

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Ausweg aus Griechenland-Krise nur mit Machtwechsel

29.06.2015 12:13

Seit dem Wochenende ist klar, die amtierende griechische Regierung um Alexis Tsipras ist an keiner Einigung mit den Kreditgebern interessiert und verschärfte den Konfrontationskurs nach dem vorherigen Eingang eines weiteren Entgegenkommens der Geber-Troika durch Ankündigung eines Referendums nach dem vereinbarten Stichtagstermin.

Der amtierende Ministerpräsident Tsipras ging in seiner Ankündigung einer Volksabstimmung sogar einen Schritt weiter, ohne konkret zu werden, was in dem Referendum abgestimmt werden soll, empfahl dieser, dass die Bürger mit ‚Nein‘ gegen weitere geforderte Einschnitte stimmen sollen.

In den vergangenen Wochen war der Tsipras-Berater Theodoros Paraskevopoulos (Syriza-Mitglied) zu Gast in einigen deutschen Politik-Sendungen, wie auch am gestrigen Abend bei Günther Jauch in der ARD. Man stellt schnell fest, dass in der Regel zwei Welten aufeinander treffen – egal bei wem es sich um die anderen Gäste handelt. Das Verständnis von Regeln und Verantwortungen wird von dem Syriza-Vertreter nach eigenem Werteschema ausgelegt und wirkt realitätsfern bis befremdlich.

Die Themen dieser Woche dürften sein, wie man das griechische Volk für die EU und den EURO begeistert und die amtierende Regierung möglichst schnell loswird. Verständnisvolle Worte für die Regierung Tsipras kommen auf weiter Flur nur vom Chef der deutschen Schwesterpartei Die LINKE Bernd Rexinger: „Sie haben diese ganzen Schulden geerbt von korrupten Vorgänger-Regierungen.“ Bleibt zu hoffen, dass dieses Verständnis für Moral in Deutschland niemals eine Mehrheit findet.

Am Ende stellt sich die Frage, wer steht hinter dem 40-jährigen Ministerpräsident Tsipras? Kaum vorstellbar, dass der relativ junge Politiker mit entsprechender Erfahrung ohne strategischen Rückhalt einen Rauswurf aus der EU oder dem EURO durch die europäischen Führungsriege bewusst provoziert. Die Nähe zu Russlands Präsident Wladimir Putin kann ein entsprechender Hinweis sein. Ich gehe weiterhin davon aus, dass die Bemühungen hinter den Kulissen groß sind, einen GREXIT zu vermeiden.

Der heutige Rückgang des deutschen Leitindexes DAX fällt mit aktuell -3,44% auf 11.096 Punkte im Rahmen aus. Man kann weder von Panik noch Crash sprechen. Mitte Juni dieses Jahres notierte der DAX im Tief bei knapp unter 10.800 Punkten, davon sind wir momentan noch weit entfernt. Erst wenn diese Marke wesentlich unterschritten wird, dann tritt der Handel in ein neues Spektrum ein, von dem man nicht weiß, wie dieser mit Stopp-Loss-Orders bestückt ist – es bleibt also spannend.

© Der Finanzinvestor - Autor: Mario Hose

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