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Die Datagroup AG aus Pliezhausen bei Stuttgart ist ein deutsches IT-Service-Unternehmen und praktiziert erfolgreich eine Buy-and-Build-Strategie. An 16 Standorten in Deutschland sind mittlerweile über 1.400 Mitarbeiter tätig und konzipieren, implementieren und betreiben IT-Infrastrukturen und Business Applikationen wie z.B. SAP. Als Full Service Provider werden mittelständische und große Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber mit über 360.000 IT-Arbeitsplätze weltweit betreut.

Heute hat die Datagroup AG die Zahlen des dritten Quartals des Geschäftsjahres 2015/2016 veröffentlicht. Demnach steigerte das Unternehm die Umsatzerlöse mit deutlich zweistelliger Rate auf 44,0 Mio. Euro (Vj. 36,1 Mio. Euro, +22%). Im Kerngeschäft mit hochmargigen IT-Services wuchs das Unternehmen kräftig um 15% auf 33,0 Mio. Euro (Vj. 28,9 Mio. Euro). Zusätzlich konnte sich der IT-Dienstleister im Zusammenhang mit langfristigen IT-Outsourcing-Verträgen lukrative Großaufträge im Handel mit Hard- und Software sichern, so dass der Handelsumsatz um 51% auf 10,9 Mio. Euro (Vj. 7,2 Mio. Euro) anstieg.

Auch beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erzielte die Datagroup AG eine zweistellige Wachstumsrate. Das EBITDA legte um 13% auf 3,5 Mio. Euro zu (Vj. 3,1 Mio. Euro), ebenso wie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das auf 1,9 Mio. Euro gesteigert werden konnte (Vj. 1,7 Mio. Euro, +13%).

Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres (01.10.2015-30.06.2016) auf 126,7 Mio. Euro, das bedeutet ein kräftiges Plus von 11% bzw. 12,1 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Vj. 114,6 Mio. Euro). Aufgrund von hohen Einmalerträgen im Vorjahr, die so dieses Jahr nicht anfallen, sowie akquisitionsbezogenen Einmalaufwänden blieb das Ergebnis allerdings unter dem Vorjahresniveau. Das EBITDA belief sich auf 9,5 Mio. Euro (Vj. 10,4 Mio. Euro, -8%), das entspricht einer EBITDA-Marge von 7,5% (Vj. 9,1%).

Ein Wehmutstropfen gibt es jedoch: Das Ergebnis nach Steuern wird einmalig durch außerordentliche Steuer- und damit verbundene Zinsaufwendungen in Höhe von insgesamt rund 1,2 Mio. Euro belastet. Ursache dafür ist das zu erwartende Ergebnis einer Betriebsprüfung, wonach ein im Jahr 2012 aufgekündigter Ergebnisabführungsvertrag zwischen Gesellschaften des Datagroup-Konzerns rückwirkend als steuerlich unwirksam eingestuft werden soll. Der Vorstand des Unternehmens hält diese Bewertung für unzutreffend und kündigte an, gegen die zu erwartenden Steuerbescheide Rechtsmittel einzulegen. Das Quartalsergebnis nach Steuern reduziert sich durch den außerordentlichen Steuer- und Zinsaufwand auf -0,5 Mio. Euro (Vj. 0,78 Mio. Euro), das entspricht einem Ergebnis je Aktie (EPS) von -7 Cent (Vj. 10 Cent). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres beläuft sich das EPS nunmehr auf 11 Cent (Vj. 43 Cent).

Aufgrund der sehr guten Entwicklung des operativen Geschäfts und der erfolgreichen Übernahme von Mitarbeitern und Services der Hewlett Packard Enterprise bekräftigt der Vorstand seine Guidance für das Geschäftsjahr 2015/2016. Erwartet wird weiterhin ein Umsatz von 167-175 Mio. Euro, ein EBITDA von 15,5-20 Mio. Euro und ein EPS von 0,66-1,00 Euro je Aktie. Die Aktie von Datagroup wechselt derzeit in der Nähe des Allzeithoch bei rund 17 Euro die Besitzer.

© Der Finanzinvestor - Autor: Mario Hose

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