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17.09.2019 | 08:15

Cannabis-Schwergewichte Aurora & Cronos verlieren gegen diesen Durchstarter

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-Bereits 45% und 54% Kursverlust für Aurora und Cronos
In den letzten 6 Monaten hat fast die gesamte Cannabis Branche einen herben Rückschlag erlebt. Die Talfahrt der Aktienkurse bewegte sich größtenteils zwischen 40 – 80% und brachte damit den meisten Investoren in 2019 deutliche Verluste ein. Die hoch bewerteten Cannabis Unternehmen Aurora und Cronos verloren von der Spitze zwischen 45% bzw. 54% an Marktkapitalisierung. Dagegen hat das seit Februar 2019 umgewandelte und börsennotierte Cannabisunternehmen EXMceuticals durch geschickte Positionierung für die Investoren sogar einen deutlichen Mehrwert geschaffen! Mehr finden Sie hier:

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Bode


 

Standortwahl ist der Schlüssel

Die meisten nordamerikanischen und europäischen Produzenten sind bei der Anpflanzung von Cannabis in der gemäßigten bis subtropischen Klimazone aktiv. Durch diese Standortwahl fallen für die ganzjährigen Anbaumaßnahmen in der Regel hohe fixe und variable Kosten an. Zu den vergleichsweisen hohen Grundstückskosten kommen oft kapitalintensive Hallenkonstruktionen nebst Beleuchtungs- & Bewässerungssystemen zum Einsatz, um einen hohen Ernteertrag überhaupt ermöglichen zu können. Diese hohen Finanzierungskosten führen bereits zu ersten Herabstufungen von Analysten und betraf gestern z.B. Aurora Cannabis. Der Analyst Andrew Carter von Stifel Nicolaus stufte Aurora auf 5,00 CAD zurück, was einen nochmaligen Kursverlust von über 30% zum heutigen Kurs bedeuten würde.
Mit diesem Vorwissen im Hinterkopf ging das junge Cannabisunternehmen EXMceuticals von Anfang an einen deutlich effizienteren Weg und schaute bei der Standortwahl auf die natürlichen Anbaubedingungen der Cannabispflanze. Diese kostengünstige Grundvoraussetzungen findet man unter anderem in den tropischen Staaten Afrikas wie z.B. Malawi, Demokratische Republik Kongo und Uganda. EXMceuticals setzt dort bereits auch den Anbau um und wird dort drei Erntezyklen im Jahr nutzen können.

Niedrige Anbaukosten verschaffen klaren Wettbewerbsvorteil

Durch diese strategische Standortfokussierung kann die Produktion von Cannabidiol-(CBD) aus den weiblichen Cannabispflanzen in bester Qualität und Menge sichergestellt werden und zwar ohne flächendeckende Landschaftsversiegelung oder hohe margenfressende Miet – und Energiekosten. Diese sehr geringen Produktionskosten sind gleichzeitig die Basis für einen nachhaltigen und langfristigen Wettbewerbsvorteil, denn nur die effizientesten Unternehmen werden in diesem Wachstums- und Verdrängungsmarkt auf Dauer Bestand haben können.

Wachstumsmarkt Europa

Der europäische Markt für Cannabisprodukte befindet sich im Vergleich zu Kanada und den USA noch in einer sehr frühen Marktphase und birgt dadurch ein hohes Wachstumspotenzial. Die Verwendungsmöglichkeiten von CBD sind bekanntlich sehr vielfältig. Sie umfassen die Bereiche Ernährung und Kosmetik, aber vor allem im medizinischen Sektor schlummert enormes Potential. Daher findet der Import und die Extrahierung des CBD innerhalb der Europäischen Union in Portugal bei Lissabon statt. Dort liegen u.a. auch die Import- und Weiterverarbeitungslizenzen vor, die wichtig für die europäischen und nordamerikanischen Abnehmer sind.

Zum Unternehmen

EXMceuticals wird von dem Veteranen der Cannabis Branche Herrn Tripp Keber beraten und vom ehemaligen Goldman Sachs Investment Banker Herrn Jonathan Summers geleitet. Damit sind nicht nur die Weichen für eine lukrative Zukunft gesetzt, sondern auch die Vision den weltweit kosteneffizientesten Cannabisproduzenten zu entwickeln, wird bereits in der Realität umgesetzt. Daher verwundert es auch kaum, dass das Analysehaus Align Research im Mai eine Studie mit dem Kursziel von 7,65 CAD für die nächsten 2 Jahre herausgegeben hat. Hier finden Sie die Studie: exmceuticals_align_research_initiation_28_may_2019

Chartvergleich von EXMceutical, Aurora und Cronos

Seit Börsenstart im Februar 2019 konnte sich die Aktie von EXMceutical dem Branchentrend entziehen und für die Aktionäre einen Mehrwert von über 21% erzielen. Im Vergleich zu Aurora die knapp 22% und Cronos die seit dem gar über 41% verloren hat, ist hier die außergewöhliche Stärke der Aktie zu erkennen, obwohl der Betrachtungszeitraum noch sehr kurz ist.


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