Die Publikation für professionelle Investoren
Aktuelle Kommentare
Milliardenverluste und Alternativen! Jenoptik, dynaCERT, Schaeffler
Kommentar vom 06.03.2026 | 05:45
Tief in die roten Zahlen ist der Autokonzern Stellantis gerutscht. Im zweiten Halbjahr 2025 stand unterm Strich ein Verlust beim bereinigten operativen Ergebnis (EBITDA) von 1,38 Mrd. EUR in den Büchern. Doch während die Automobilbranche im Allgemeinen in einer Umbruchphase steckt, waren die Verluste bei der Deutschen Bundesbank viel deutlicher. Diese verbuchte im Gesamtjahr 2025 mit einem Minus von 8,6 Mrd. den zweithöchsten Verlust seit 1979. Nur das Vorjahr 2024 war mit 19,2 Mrd. Fehlbetrag mehr als doppelt so hoch. Damit operiert die Bundesbank mit einem negativen Eigenkapital von aktuell 27,8 Mrd. EUR, was in der regulären Marktwirtschaft eine klare Insolvenzverschleppung wäre. Besser sieht es dagegen bei diesen Unternehmen aus:
Erdgas + Erdölmangel in Europa – A.H.T. Syngas Technology, Equinor ASA, Shell
Kommentar vom 05.03.2026 | 05:45
Der gemeinsame Angriff von Israel und den USA auf den Iran sowie dessen weitreichenden Gegenmaßnahmen in die gesamte Golfregion hinein lassen die Welt den Atem anhalten. Ein Flächenbrand in der Region ist nicht mehr auszuschließen und auch die Börsen haben längst mit ersten Abschlägen reagiert. So ist bereits jetzt klar, dass u. a. die Rohstoffversorgung Europas und Asiens mit Erdöl und Erdgas gefährdet ist und sich entsprechend verteuern wird. Dementsprechend deutlich werden die Teuerungsraten entlang der Wertschöpfungskette ansteigen. So planen die asiatischen Ölraffinerien bereits, die Rohölverarbeitungsraten um 20 % bis 30 % zu kürzen. Das ist die Folge der indirekten Sperrung der Straße von Hormuz durch die exorbitant gestiegenen Versicherungsraten für die Schifffahrtsunternehmen, die in der Region aktiv sind. Wo kommt der Ersatz her und welche Unternehmen könnten diesen liefern?
Drohnenunternehmen stark nachgefragt - Volatus Aerospace
Kommentar vom 04.03.2026 | 05:45
Nicht erst seit dem Angriffskrieg der USA und Israel gegen den Iran stehen Rüstungsaktien und Unternehmen der Zulieferindustrie im Fokus der Anleger. Dies begann bereits viel früher mit der Eskalation des Ukrainekonfliktes, nachdem sich Russland in den Bürgerkrieg in der Ukraine eingemischt hat und es somit zu einem Krieg zwischen beiden Ländern wurde. Durch den dortigen Drohnenkrieg, der sich im Laufe der Zeit als neue militärische Gattung in der Kriegsführung entwickelte, sind neben den Rüstungswerten auch die Hersteller von zivilen wie auch militärischen Drohnen in den Fokus der Anleger gerückt. Daher lohnt ein Blick auf ein Unternehmen, das hierzulande noch wenig im Fokus der Investoren steht.