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06.08.2020 | 05:50

GOLD ohne Grenzen – Deutschland rebelliert gegen Fake News, Börsenwechsel – Gold, XAUUSD, Scottie Resources, Barrick Gold

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Am Ende eines Finanzsystems zählt nur echtes Hartgeld, dem auch jeder vertraut. Dieses elementare Vertrauen haben Zentralbanken, Regierungen und Banken für immer mehr Markteilnehmer jedoch verspielt. Der sich steigernde Vertrauensverlust wird auch noch von der „angeblich“ vierten Gewalt im Staate verstärkt, die nicht mehr objektiv und journalistisch berichtet, sondern als subjektiv und politisch voreingenommene Medien auftreten. Beispiele dafür gibt es mittlerweile millionenfach, erwähnt sei die Demonstration der „20.000 Rechtsradikalen“ in Berlin am 01.08.2020, obwohl es ohne Zweifel viele Hunderttausende, wenn nicht sogar über eine Millionen Menschen aller Couleur gewesen sind. Wohin flüchten enttäuschte und nicht ernst genommene Menschen?
In Sicherheit und den goldenen Hafen! Welchen Hafen also ansteuern?

Lesezeit: ca. 3 Minuten. Autor: Stefan Bode


 

XAUUSD/GOLD ohne Grenzen – 2.000 USD mit Leichtigkeit genommen

Gold (ISIN: DE000EWG0LD1 WKN: EWG0LD Ticker: GOLD) ist der Gradmesser des Vertrauens in das jeweils vorherrschende Finanzsystem. Dieses ist aktuell noch US-Dollar zentriert und war auch Ende der 70er, Anfang der 1980er Jahre schwer erschüttert. Nur der Einsatz von drastisch steigenden Zentralbankzinsen unter Paul Volcker als Chairman der FED auf einen heutzutage unvorstellbaren Zins von über 20% p.a. konnte das verloren gegangene Vertrauen in das Finanzsystem zurückgewinnen. Ein solcher Zinssatz ist heutzutage auf Grund extrem überschuldeter Staaten jedoch fast ausgeschlossen, denn diese würden bei solchen Zinsen fast alle den Schuldendienst nicht mehr leisten können. Selbst 3 – 4 % Zinsen p.a. wären für Länder wie Spanien, Italien oder Frankreich utopisch. Daher ist es auch jedem klardenkenden Marktteilnehmer klar, dass dieses Finanzsystem schleichend dem Ende zu geht. Insofern ist es nur verständlich, dass die Quote von Gold in den Depots der Anleger bei steigenden Preisen weiter ausgebaut wird. Doch das ist erst der Anfang, denn Gold wird wahrscheinlich noch bis zur US-Wahl im November 2020 auf 2.300 USD je Unze steigen, ehe eine überfällige Korrektur für eine kurzfristige Entspannung sorgen könnte.

Scottie Resources – 16,2 g/t Gold - Explorer im Visier der Großen

Die Goldmine von Scottie Resources (WKN: A2PBVN ISIN: CA81012R1064 Ticker: SRB) befindet sich im Goldenen Dreieck Kanadas in Britisch Kolumbien. Bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts wurden ca. 95.000 Unzen Gold abgebaut, bis der Goldpreis Anfang der 80er Jahre drastisch einbrach und der Abbau unwirtschaftlich geworden ist. Damals konnten in der Spitze bis zu 16,2 g/t Gold gewonnen werden, was aber selbst bei Preisen von 300 USD je Unze damals nicht mehr wirtschaftlich war. Bei über 2.000 USD je Unze sieht das heutzutage (06.08.2020) ganz anders aus und daher exploriert Scottie Resources das komplette Gebiet. Der Goldexplorer hat über 24.589 ha Goldclaims im Goldenen Dreieck erworben und eine 100%ige Erwerbsoption für das Sulu- sowie Cambria-Grundstück.
Aktuell warten die Anleger von Scottie Ressources auf die ersten Ergebnisse des Diamant-Bohrprogramms über 5.000 Meter. Diese sollten nun langsam in den nächsten Tagen im regelmäßigen Rhythmus eintreffen und veröffentlicht werden.

Barrick Gold - 65% Aktienanstieg – Börsenwechsel von Toronto nach New York?

In all dem Trubel zum steigenden Goldpreis ging die Nachricht von Reuters unter, dass der zweitgrößte Goldproduzent der Welt, Barrick Gold (ISIN: CA0679011084 WKN: 870450 Ticker: ABR), überlegt, einen Börsenwechsel von Toronto nach New York anzustreben.
Nach einem Anstieg der Aktien um über 65% allein in diesem Jahr 2020, wäre das eine Sensation für ein ur-kanadisches Unternehmen. Freilich ist das kein Abschied aus Kanada, aber es würde das Handelsvolumina und die Markttiefe der Aktien noch einmal deutlich erhöhen. Dies würde zu Lasten der Tradition hin zur Optimierung des Aktienkurses gehen, was für den ein oder anderen Kanadier mit einem lachenden (steigende Nachfrage) und einem weinenden (weniger Kanada-Patriotismus) Auge einhergehen dürfte.
Wie dem auch sei, damit Barrick Gold es dem Basiswert Gold gleichtut und neue Allzeithochs ausgerufen werden können, muss der Kurs der Aktie sich noch einmal nahezu verdoppeln.
Vielleicht hat sich bis dahin auch der Vorstand von Barrick Gold endgültig entschieden, ob das Hauptlisting an der New York Stock Exchange (NYSE) erfolgen soll.

Fazit

Egal wie man es dreht oder wendet, wer noch kein Gold in physischer Form besitzt, der sollte zumindest ein paar Unzen sein Eigen nennen und unter eigener Verfügungshoheit wissen.
Dass dies am Ende eines Finanzsystems wichtig zur Wertspeicherung und Werttransformation ist, lehrt die Geschichte der Menschheit.
Auch wenn der Goldpreis noch weitere 10% steigen kann, so haben die Goldproduzenten nach wie vor Nachholbedarf und zwar - wie bei Barrick Gold - von 100 Prozent.
Bei weiter steigenden Preisen und stark steigendem CashFlow der großen Goldproduzenten, werden die Goldexplorer immer interessanter, denn aufgebrauchte Ressourcen der Großen gleichen diese mit Übernahme kleinerer goldreicher Explorer wie Scottie Resources aus.

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Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die HFC Hanseatic Financial Contor GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der HFC Hanseatic Financial Contor GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar vom 01.09.2020 | 05:45

Der Goldexplorer Osino Resources ist in Namibia tätig und konnte die Investoren bisher regelmäßig positiv überraschen. Die Marktteilnehmer lieben solche Erfolgsstorys. Denn die vor zwei Jahren angenommenen Goldvorkommen wurden durch die bereits getätigten Bohrungen bestätigt und es konnten schon mehrfach hochgradige Goldfunde präsentiert werden. Auch dieses Mal überrascht der Explorer wieder mit News, die es in sich haben.

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Kommentar vom 21.08.2020 | 05:45

Die Auswirkungen der Corona-Krise werden aktuell noch mit massiven Rettungspaketen und durch Drucken von Geld kaschiert. Aber spätestens, wenn zum 30.09.2020 die gesetzliche Insolvenzverschleppungserlaubnis ausläuft, dürfte sich der Schleier lichten.
Von ca. 250.000 „Zombiunternehmen“ noch vor der Krise dürfte mit dem Lock-Down die Zahl auf ca. 500.000 Unternehmen allein in Deutschland verdoppelt haben.
Die privaten und institutionellen Investoren antizipieren diese Entwicklung und investieren immer mehr Geld in den sicheren Hafen ohne Ausfallrisiko, nämlich in physisches Gold. Neben dem Goldpreisanstieg führt das natürlich zu steigenden Gewinnmargen der Goldproduzenten und zum Anstieg der Notierungen des gesamten Goldsektors.
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Kommentar vom 14.08.2020 | 05:45

Der Goldpreis hat am 07.08.2020 mit 2.075,14 USD je Unze sein bisheriges Allzeithoch ausgebildet, um dann bis Mittwoch, den 12.08.2020, wieder um über 10% auf 1.863,27 USD zu fallen.
Doch da war auch schon Schluss mit der „spontanen“ Zwischenkorrektur und nun schickt sich der Goldpreis an, wieder neue Allzeithochs anzusteuern. Dabei liegt das nächste charttechnische Ziel bei 2.100 USD und bis Ende September 2020 sogar bei 2.250 USD, was zum Mittwoch Tief einen Anstieg von 20 % entsprechen würde.
Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Goldproduzenten und Explorer, die wir uns im Folgenden ebenfalls anschauen werden.

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