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26.02.2021 | 05:45

Immer wieder überrascht – Jinko Solar, Kodiak Copper, BYD

  • Jinko Solar
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Bildquelle: pixabay.com

Die Einführung von elektrischen Traktionsmotoren durch die Elektromobilität führt in den nächsten zehn Jahren zu einem massiven Anstieg der Kupfernachfrage. Wenn sich die Nachfrage nach der E-Mobilität so entwickelt wie bisherige Verkäufe und Hochrechnungen es vermuten lassen, dann werden bis 2030 mehr als 250.000 Tonnen Kupfer pro Jahr nur für Elektrofahrzeuge verwendet werden. Heruntergebrochen auf ein Auto verbraucht ein Hybrid bzw. E-Auto bis zu dreimal so viel Kupfer wie ein bisher typischer Verbrennungsmotor. Alleine die notwendigen Batterien enthalten oftmals bis zu 18 Prozent Kupfer. Am zukünftigen Gesamtmarkt im Jahr 2030 wird der Anteil an Plug-in-Hybrid- und Elektroautos geschätzt 20 Prozent betragen.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Bode
ISIN: US47759T1007 , CA50012K1066 , CNE100000296


 

Kodiak Copper – Auf riesiges Kupfervorkommen gestoßen

Der Kupferexplorer Kodiak Copper (WKN: A2P2J9 ISIN: CA50012K1066 Ticker: 5DD1) hat auf seinem Kupfer-Gold-Projekt MPD (Man, Prime, Dillard) bereits im September 2020 über eine zusammenhängende Strecke von 282 Meter einen Gehalt von 1,16% Kupferäquivalenten gefunden. Der Aktienkurs schoss seinerzeit durch die Decke und der größte Kupferproduzent von Kanada, Teck Resources, stieg umgehend bei Kodiak Copper ein. Mit dem Einstieg des internationalen Branchenschwergewichts hat der Explorer nicht nur einen neuen Ankerinvestor gewonnen, sondern auch das diesjährige Bohrprogramm über 30.000 Bohrmeter finanziert.

Dass die ersten Ergebnisse nicht lange auf sich warten lassen würden war klar. Letzte Woche kam eine weitere Bestätigung über die vermutete Größe des Erzkörpers.
Auf einer Länge von 213 Metern wurden in Bohrloch MPD-20-007 insgesamt 0,65% Kupfer, 0,37 g/t Gold und 2,23 g/t Silber nachgewiesen. Das entspricht ungefähr 1,00 % Kupferäquivalente. In Bohrloch MPD-20-006 wurden auf 171 Metern insgesamt 0,62% Kupfer, 0,43 g/t Gold und 2,5 g/t Silber nachgewiesen. Das entspricht umgerechnet 1,03 % Kupferäquivalente.

Selbst in einem nochmal 300 Meter entfernten Bohrloch konnten immer noch auf einer Strecke von über 46 Metern 0,73 % Kupferäquivalente nachgewiesen werden. Damit ist Kodiak Copper ein idealer Hebel auf den bereits massiv gestiegenen Kupferpreis. Kommen in den nächsten Monaten weitere Treffer, dann dürfte sich der Kurs genauso rasant nach Norden katapultieren wie schon im September 2020.

BYD – Überrascht immer wieder

Der chinesische E-Mobilitätskonzern BYD (WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Ticker: BY6) gehört mit zu den starken Performern der letzten 12 Monate am E-Mobilitäts-Himmel. BYD konnte in diesem Zeitraum sogar Tesla den Rang ablaufen.
Trotz Rücksetzer in den beiden letzten Wochen steht eine Performance von 360 Prozent in den Büchern. Klar, dass nun erste Adressen ihre Buchgewinne sichern. Doch wie sieht die langfristige Perspektive aus?

BYD hat eine hohe Anzahl von Aufträgen an vollelektrischen Bussen und Reisebussen für dieses Jahr akquiriert. Die Verkäufe im Dezember 2020 waren um den Faktor 2,5 so hoch wie 2019. Und die chinesische Regierung fördert den Verkauf von Elektrofahrzeugen über das Programm „Three Year Blue-Sky Action Plan.“ Dieser Drei-Jahres-Plan sieht vor, die Umweltverschmutzung, wie auch die CO2-Emissionen, zu verringern und nebenbei auch die stärksten Global Players der Welt in China zu entwickeln. Es ist daher davon auszugehen, dass BYD einen Gewinnsprung berichten.

Jinko Solar – Wie lange noch?

Nach der massiven einmonatigen Rallye der Jinko Solar Aktie (WKN: A0Q87R ISIN: US47759T1007 Ticker: ZJS1) vom September bis Oktober 2020 um 376 Prozent befindet sich die Aktie seitdem in einer Konsolidierung. Von der vorangegangenen starken Aufwärtsbewegung wurden bereits 61,8% dieser Kursbewegung korrigiert. Genau nach Erreichen dieses Zielbereiches kam am Dienstag, den 23.02.2021, wieder Kaufnachfrage in den Markt. Ist damit die Korrektur abgeschlossen und steht der nächste Kursschub bevor?
Denn die Nachfrage nach Solarmodulen allein in Deutschland ist sehr hoch und auch der Ausbau in China steigt immer schneller.

Die National Energy Administration (NEA) rechnet mit einem Anstieg des Erneuerbaren Energien Anteils am Stromverbrauch von 40 Prozent bis 2030. Das bedeutet einen massiven Anstieg der Nachfrage auf dem heimischen chinesischen Markt. Daher verwundert es nicht, dass Jinko Solar mit Tongwei kooperiert, um die steigende Nachfrage gemeinsam zu bedienen. Aus fundamentalen Gesichtspunkten dürfte sich demnach ein Wendepunkt nähern und dieser demnächst auch am Börsenkurs sichtbar werden. Wer noch nicht investiert ist, der sollte die aktuelle Schwäche nutzen und erste Positionen aufbauen.


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