Menü

19.08.2019 | 10:02

Deutsche Bank - Katastrophe oder Neuanfang?

  • Deutsche Bank
Bildquelle: pixabay.com

Die Deutsche Bank, einst Sinnbild der Deutschen Wirtschaft und der Deutschland AG, Symbol für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg von Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, kommt seit Jahren nicht mehr in ruhiges Fahrwasser.
Im Gegenteil, ein Skandal jagd den nächsten und immer wieder tauchen neue Brandherde auf, in denen die "Deutsche" verwickelt gewesen sein soll.
Dazu kommen die Unklarheiten, wie in Zeiten immer tiefer fallenden Zinsen, überhaupt noch Geld verdient werden kann. Genau diese Frage scheinen sich seit über 12 Jahren der Kapitalmarkt auch zu stellen.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Stefan Bode
ISIN: DE0005140008


 

Katastrophale Entwicklung!

Seit dem Hochpunkt der Aktie im Mai 2007, also kurz vor dem Ausbruch der Finanzkrise, notierten die Papiere der Bank in der Spitze bei heute unglaublichen € 92 je Aktie!
Seit dem arbeitete sich das Bankhaus von einem Schlamassel zum nächsten bis zum momentanen Tiefpunkt bei € 5,77 am 16. August 2019 herunter.
Das entspricht einem Kursverlust von unglaublichen € 86,22 bzw. 93,72%!

Ist ein Neuanfang möglich?

Diese Frage stellt sich wahrscheinlich die halbe Finanzwelt, denn viele Großinvestoren haben sich massiv die Finger verbrannt und stehen wahrscheinlich nicht mehr als Neuinvestoren zur Verfügung. Andererseits gibt es auch viel überseeischen Kapital, welches wohl im Moment auf die Deutsche Bank schielt, denn aktuell wird die Bank mit nur noch € 13,131 Mrd. bewertet. Gerade viele US-Amerikanische Großbanken könnten mit dem derzeitig billigen Geld die Deutsche Bank zu einem Schnäppchen Preis einverleiben. Die Frage die man aber stellen muß lautet, wie sieht das zukünftige Geschäftsmodell aus? Zwar spart man mittelfristig bei 12.000 Entlassungen zangsläufig Kosten ein aber womit soll in der Niederigzinsphase Geld verdient werden?

Charttechnische Sichtweise

Aus meiner Charttechnischen Brille ist die Aktie der Deutschen Bank nun langsam in die Bodenbildungsphase eingetreten. Auf diese habe ich nun über 1 Jahr gewartet sie sollte im Bereich von € 4 - € 6 beginnen. Genau in dieser Zone wurden die Aktien nun am 31. Mai 2019 und 16. August verstärkt nachgefragt.

Sollte man jetzt kaufen?

Aus meiner Perspektive ist hierbei noch zu viel Risikopotential in der Aktie.
Die Zukunft ist ungewiss und die Vergangenheit nicht vollständig aufgeklärt.
Zu dem erstreckt sich nach einem so langem Kursverfall auch die Bodenbildungsphase sicherlich über viel Monate wenn nicht sogar Jahre. Somit überlasse ich getrost anderen Marktteilnehmern den Versuch die Bodenbildungsphase durch zu ziehen. Sollte der Aktienkurs dann entsprechen auch wieder positive Signale senden, kann man getrost auch noch zu einem späteren Zeitpunkt die Markteintritt versuchen, so wie im Bild im Bereich der roten abc mit Buy symbolisch dargestellt. Ob das dann dieses Jahr oder ggf. erst im Frühjahr 2020 der Fall sein wird, ist die Aufgabe späterer Berichterstattungen :-)

Laut Werbung von Smartbroker sind die Aktien von der Deutschen Bank für 4,00 EUR pro Order und ohne Depotgebühr in Deutschland handelbar.


Interessenskonflikt

Gemäß § 85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Ita Joka S. A. sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Ita Joka S. A. (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

Die Ita Joka S. A. behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Ita Joka S. A. sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Ita Joka S. A. für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

Risikohinweis

Die Ita Joka S. A. bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf derfinanzinvestor.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Ita Joka S. A. und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Ita Joka S. A. und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


Weitere Kommentare zum Thema:


Öl über 100 USD, droht eine Börsenkorrektur? - Desert Gold, Deutsche Bank, EZB, Meta Plattforms, Vonovia

Öl über 100 USD, droht eine Börsenkorrektur? - Desert Gold, Deutsche Bank, EZB, Meta Plattforms, Vonovia

Kommentar vom 14.09.2026 | 05:45

Steigende Zinsen, hohe Rohstoffpreise und der Wettlauf um Künstliche Intelligenz veränderten das Börsenumfeld in den letzten Quartalen bereits spürbar. Gerade in solchen Phasen rücken Titel in den Fokus, bei denen sich Risiko, Bewertung und Zukunftsphantasie besonders stark überlagern. Wer verstehen will, wo Belastungsfaktoren drohen und wo trotz Unsicherheit neue Chancen entstehen, findet im heutigen Bericht ein prägnantes Bild für die aktuellen Tendenzen am Kapitalmarkt.

Zum Kommentar


Technologischer Wandel, glänzende Ressourcen und finanzielle Stärke - Dell, Deutsche Bank, Lahontan Gold

Technologischer Wandel, glänzende Ressourcen und finanzielle Stärke - Dell, Deutsche Bank, Lahontan Gold

Kommentar vom 04.09.2026 | 05:30

Die globalen Finanzmärkte zeigen sich zuletzt wieder sehr dynamisch. Während der boomende Markt für künstliche Intelligenz traditionellen Hardware-Ausrüstern ungeahnte Wachstumsrekorde beschert, stützen im Rohstoffsektor signifikante Ressourcensprünge das Kurspotenzial zukünftiger Produzenten. Parallel dazu signalisiert der Bankensektor durch operative Skaleneffekte und Rekordgewinne eine neue Ära der Profitabilität. Charttechnische Ausbrüche und deutliche Prognoseanhebungen untermauern die Stärke dieser unterschiedlichen Branchenvertreter, die derzeit das Interesse der Anleger auf sich ziehen.

Zum Kommentar


Positive Überraschungen - Almonty Industries, BASF, Deutsche Bank

Positive Überraschungen - Almonty Industries, BASF, Deutsche Bank

Kommentar vom 30.10.2025 | 05:45

Während sich der deutsche Leitindex DAX bis zur Wochenmitte noch uneinheitlich zeigte, zieht die Nachfrage bei den US-amerikanischen Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq weiter an. Auch in Asien sind die Investoren euphorisch und treiben die Kurse des japanischen Nikkei weiter gen Norden. Seit den Apriltiefs in diesem Jahr konnte der Nikkei in einer nicht enden wollenden Rally bereits um 67 % in einem Zuge ansteigen. Signale der Überhitzung gibt es bisher noch nicht, wenngleich die Zahl der Mahner tendenziell eher zunimmt. Wo es noch positive Überraschungen gibt:

Zum Kommentar