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06.02.2023 | 07:52

Die Spotify Aktie steigt um 70 % - Jetzt noch zuschlagen?

  • Spotify
Bildquelle: pixabay.com

Die Aktie des Marktführers für Musikstreaming Spotify Technology (WKN: A2JEGN ISIN: LU1778762911 Ticker-Symbol: 639) konnte die Marke von 200 Millionen Abonnenten im abgelaufenen vierten Quartal 2022 überschreiten. Die schwedische Firma meldete einen Zuwachs im abgelaufenen Quartal von neuen zahlenden Abonnenten von 10 Millionen und damit nutzen diese Musikstreaming-Plattform nun bereits 205 Millionen Zahler weltweit. Zusammen mit der Gratisversion erreicht das Unternehmen bereits 489 Millionen Menschen und wuchs damit zum dritten Quartal um 33 Mio. Menschen bzw. 7,2 % an. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ...

Lesezeit: ca. 0 Minuten. Autor: Stefan Bode
ISIN: Spotify


 

stieg der Umsatz um 18 % auf 3,17 Mrd. EUR und davon wuchsen die Werbeeinnahmen um 14 % auf 449 Mio. EUR an.

Ziel für das erste Quartal 2023 ist nun, die Schallmauer von 500 Millionen Menschen zu überspringen und davon mind. 2 Millionen für das Abonnement zu begeistern. Doch davon dürfte das Unternehmen noch nicht in die Gewinnzone rutschen, denn der Quartalsverlust lag bei hohen 270 Mio. EUR nach 39 Mio. EUR im vierten Quartal 2021. Daher wird Spotify sechs Prozent der Arbeitsplätze abbauen, was bei 10.151 Beschäftigten zum 31.12.2022 ca. 610 Stellenstreichungen bedeuten würde. Auch die für den teuren Ausbau des Podcast-Geschäftsbereiches-Verantwortliche Dawn Ostroff musste ihren Posten bereits räumen. Doch die Börse überzeugt der Wachstumskurs des Unternehmens und auch die Einschnitte im Personalbereich, um das Unternehmen in die Gewinnzone zu bringen. Seit Mitte Dezember 2022 drehte der Aktienkurs und konnte seitdem von 66,26 EUR im Tief um 70 % zulegen und notiert gut 8 Wochen später bei 121 USD.


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Kommentar vom 02.02.2023 | 05:45

Die Erholungsrallye der letzten Monate an den Aktienmärkten könnte nach Befürchtungen von Experten der Finanzbranche in Kürze ihr Ende finden. Die Zinserhöhung der FED entfalten bereits ihre Wirkung und die Ausblicke vieler Unternehmen, ob börsennotiert oder nicht, haben ihren Ausblick für 2023 bereits gesenkt. Das liest sich auch durch die Geschäftsberichte der laufenden Berichtssaison für das vierte Quartal 2022. Ob Wachstum in den westlichen Volkswirtschaften im Jahr 2023 überhaupt möglich ist oder ob sich eher eine Stagnation ausbreitet, da sind sich die Volkswirte uneinig. Was aber Einfluss in den kommenden Tagen und Wochen haben dürfte, ist der Ausblick der FED bei der stattgefundenen Zinserhöhung um 0,25 % am gestrigen Abend.

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„Was nicht digital ist, ist nichts wert!“ So kurz und knapp könnte überspitzt ausgedrückt die derzeitige Börsenbewertung vieler Unternehmen zusammengefasst werden. Während Elon Musk mit Tesla ein Innovationsunternehmen mit einer aktuellen Börsenbewertung von über 800 Milliarden USD geschaffen hat, werden direkte Wettbewerber von Tesla nur für einen Bruchteil der Bewertung gehandelt. Und dass, obwohl Unternehmen wie VW, BMW, Toyota, Daimler & Co. mehr Umsatz, mehr Gewinn und mehr Substanz ausweisen. Jedes Unternehmen, das sich daher immer noch nicht dem Digitalisierungs- und Automatisierungsdruck gestellt hat, wird vom Markt oder zumindest in der Versenkung verschwinden. Der verbleibende Kuchen wird dann entsprechend unter den verbleibenden Marktakteuren aufgeteilt. Daraus ergeben sich interessante Opportunitäten für Investoren.

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