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23.06.2021 | 05:45

Kampfansage an Krebs- und Viruserkrankungen! Plattformtechnologie revolutioniert die Medizin

  • Defence Therapeutics
Bildquelle: pixabay.com

In den westlichen Industrieländern sterben ca. 35% aller Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bereits auf Platz 2 folgen Krebserkrankungen mit ca. 25%. Mit deutlichem Abstand und 7% sind an dritter Stelle Todesfälle auf Erkrankungen des Atmungsorganes zurückzuführen.
Im Wesentlichen hat sich die Statistik in den letzten 20 Jahren hier kaum verändert. Sie zeigt aber auch auf, dass bei bisherigen Therapieformen offenbar keine nennenswerten Fortschritte erfolgt sind. Mit einer neuen Plattformtechnologie sagt ein Unternehmen nun Krebserkrankungen und pandemieverursachenden Viruserkrankungen den Kampf an.

Lesezeit: ca. 4 Minuten. Autor: Dr. Tim Faustmann
ISIN: DEFENCE THERAPEUTICS INC | CA24463V1013


 

Bisherige Krebstherapie

Um den enormen Fortschritt zielgenauer Krebsbehandlung zu verstehen, sollte die bisherige Standardtherapie betrachtet werden. Im Moment wird bei einer Krebsbehandlung insbesondere die Chemotherapie eingesetzt. Je nach Form und Stadium der Krebserkrankung wird zur Verfassung des Krebspatienten ein Therapieplan entwickelt. Dabei wird das Medikament in Form von Tabletten, Injektionen oder Infusionen verabreicht. Ein Problem dabei ist, dass sich das zu verabreichende Medikament im ganzen Körper verteilt, und zwar auch das Zielgebiet, in der Regel ein Tumor/Metastasengebiet, aber auch den weitaus größeren gesunden Teil des Körpers in Mitleidenschaft zieht. Haarausfälle sind etwa eine bekannte Nebenwirkung. Durch diese Art der Chemotherapie wird das Immunsystem empfindlich geschwächt und der geschwächte Patient wird für andere Krankheiten empfänglich. Auch liegen die Kosten dieser Behandlungsform nach Angaben von Krankenversicherern bei ca. 74.000 EUR je Krebspatient. Einzelne Medikamente können leicht sogar mehr als 300.000 EUR pro Patienten kosten!

Neuer Ansatz in der Krebstherapie

Das kanadische Unternehmen Defence Therapeutics (WKN: A3CN14 ISIN: CA24463V1013 Ticker: DTC) ist einer der wissenschaftlichen Pioniere in der Krebsforschung. Insbesondere durch seine ausgezeichneten Wissenschaftler in den Bereichen von Biochemie, Pharmakologie, Biotechnologie und Immunologie konnte Defence Therapeutics eine über die Landesgrenzen hinaus reichende Anerkennung erwerben.

Die jahrelange Forschungsarbeit zahlt sich nun für das Unternehmen aus. Mit zwei patentierten Technologien will Defence Therapeutics den Krebstherapie-Markt revolutionieren. Das Technologieunternehmen aus Quebec hat hierbei auf die sogenannte ADC-Technologie (Antibody Drug Conjugates – Antikörper Wirkstoff-Konjugate) gesetzt und diese optimiert sowie weiterentwickelt. Der enorme Vorteil der ADC-Technologie ist, dass der jeweilige Wirkstoff sehr genau in die erkrankte Zelle eingeschleust werden kann. Durch dieses Verfahren erhöht sich die Wirkkraft einer Medikamentation gemessen an bisher zugelassenen ADC-Lösungen nach Angaben um den Faktor 10.

Die ACCUM™-Plattformtechnologie

Mit der firmeneigenen ACCUM™-Plattform konzentriert sich Defence Therapeutics auch auf die Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen gegen Krebs. Unter Zuhilfenahme der ACCUM™-Plattform konnte das kanadische Unternehmen mit Accuvac™ einen Krebsimpfstoff entwickeln. Mit Hilfe von angepassten Antigenen kann Accuvac™ nach Angaben das körpereigene Immunsystem gezielter aktivieren und die Wanderung der T-Zellen hin zum Krebsgeschwür erhöhen. Bisherigen Tests erbrachten den Nachweis, dass sich das Wachstum von Krebsgeschwüren komplett einstellte. Dieser Prozess sei einer dreimaligen Überprüfung unterzogen worden und führte dann zu einem anhaltenden 100%-igen Schutz gegen das weitere Wachstum des Tumors.

70%-ige Heilungschance?

Doch die Eingrenzung des Tumorwachstums durch die Gabe des Krebsimpfstoffes Accuvac™, was an sich schon ein enormer Fortschritt ist, war den Forschern von Defence Therapeutics noch nicht genug. Bei der therapeutischen Impfung von Tieren stellten die Forscher sensationelles fest: Wenn Accuvac™ zusammen mit dem Immuncheckpoint-Inhibitor Anti-PD-1 verabreicht werde, konnte nicht nur das Tumorwachstum eingestellt werden. 70% der behandelten Tiere wurden dabei auch geheilt. Mit Hilfe dieser sensationellen Ergebnisse konnte Defence Therapeutics die Wirksamkeit des Impfstoffes Accuvac™ mit Hilfe der Accum™-Technologie weiter erhöhen. Mittels dieser Vorgehensweise konnten auch zwei Variationen entwickelt werden, die eine direkte anti-tumorale Wirkung zeigen. Durch die Technologie konnte das Abtöten von Melanomen, Lymphomen, Dickdarmkrebszellen und Brustkrebszellen gezeigt werden.

COVID-Impfstoff getestet

Mit Hilfe der Accum™-Technologie konnten die Wissenschaftler nach Darstellungen hier nicht nur enorme Ansätze bei der Krebstherapie finden, sondern auch die Entwicklung eines spezifischen proteinbasierten Impfstoffes gegen COVID-19 anstoßen. Bei den Tests mit Nagetieren, die einem Test an menschlichen Patienten immer vorausgehen sollten, erwies sich der Impfstoff als hoch-immunogen. Auch nach 16 Wochen waren Antikörper noch nachweisbar. Auch reichten die Antikörper aus, um erneut injizierte COVID-19 Viren zu neutralisieren. Mit diesen Tests wurde die vorklinische Entwicklung eingeleitet und die Phase-1-Studie für den Impfstoff vorbereitet.

Marktaussicht

Die bisherigen Ergebnisse des Wirkstoffes Accuvac™, die Plattformtechnologie Accum™ und das internationale Team von angesehenen Wissenschaftlern und Ärzten überzeugt auf der fundamentalen Seite. Um die aktuelle Marktkapitalisierung mit umgerechnet 182 Mio. EUR bei einem Aktienkurs von 5,48 EUR einzuordnen, hilft ein Blick auf den globalen Markt für Immuntherapie. Laut dem „Market Study Report LLC“ wird dieser Markt in den kommenden fünf Jahren bis 2026 ein Volumen von über 117 Mrd. USD erreichen und zu dem Umfeld für Krebsmedikamente sukzessive aufschließen. In 2020 erzielte zum Beispiel „Celgene“ mit dem Medikament „Revlimid“ einen Jahresumsatz von über 10 Mrd. USD.

Da das wirtschaftliche Potential von Accuvac™ gegenwärtig noch ermittelt wird, ergibt sich ein günstiger Kaufzeitpunkt. Die Aktie ist im Moment ein spekulativer Kauf und könnte schon bald eine treibende Kraft im Zukunftsdepot werden.

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