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05.02.2024 | 06:45

Top 4 US-Quartalszahlen der Woche - Globex Mining, Mercedes-Benz Group, Shell Aktie

  • Globex Mining
  • Mercedes-Benz Group
  • Shell
Bildquelle: pixabay.com

Diese Woche steht wieder im Fokus der US-Quartalszahlen. So berichtet am heutigen Montag das Dow-Jones-Schwergewicht McDonalds über das abgelaufene Quartal und Jahr. Mit ca. 5 % Anteil am Index können positive wie negative Überraschungen der Fast-Food-Kette einen erhöhten Einfluss auf den Index haben. Am Dienstag folgt der Pharma-Konzern Eli Lilly und am Mittwoch blicken die Teilnehmer auf den in der Kritik stehenden Unterhaltungskonzern Walt Disney. Ebenfalls am Mittwoch wird auch PayPal seine Kennzahlen vorlegen. Nach dem Kommunikationsdesaster mit dem ernüchternden „Welt-Schocker“ und den angekündigten Entlassungen von 2.500 Mitarbeitern steht der Zahlungsabwickler unter verschärfter Beobachtung. Was sonst noch wichtig ist:

Lesezeit: ca. 3 Minuten. Autor: Stefan Bode
ISIN: CA3799005093 , DE0007100000 , GB00BP6MXD84


 

Globex Mining weiterer Kapitalzufluss

Wer im kanadischen Rohstoffsegment ein breit diversifiziertes Unternehmen sucht, der wird bei dem vor über 40 Jahren gegründeten Unternehmen Globex Mining (WKN: A1H735 | ISIN: CA3799005093 | Ticker-Symbol: G1MN) fündig. Das konservativ geführte Unternehmen ist durch Gründer und CEO Jack Stoch wohl etabliert und ist als ein Rohstoff- und Royalty Unternehmen zu bezeichnen. Im Portfolio von Globex Mining befinden sich derzeit 232 Rohstoffprojekte, wovon über 90 Royalties und Verkaufsoptionen auf diverse rohstoffhaltige Liegenschaften bestehen. Mit darunter sind neben Gold, Silber sowie den Batteriemetallen Kupfer, Kobalt, Lithium auch Rohstoffe wie Zink, Silizium, Mangan, Vanadium wie auch das derzeit stark nachgefragte Uran.

So konnte Globex Mining am vergangenen Freitag wieder indirekt über seine 50 % Beteiligung an Duparquet Assets 500.000 CAD an Barmitteln wie auch 300.000 CAD in Form von Aktien des Grundstückspächters Emperor Metals erhalten. Das Unternehmen profitiert durch diese Herangehensweise gleich mehrfach. Zum einen geht es kein operatives Risiko ein, erhält aber regelmäßigen Cashflow. Dazu lässt sich Globex Mining auch einen Teil der Bezahlungen in Form von Aktien übertragen. Damit sichert sich die Unternehmung die Option von steigenden Kursnotierungen zu profitieren. Sollte es dann einer der Explorer zur Produktionsreife schaffen, geht der Cashflow in Form von weiteren Royalties Zahlungen in bar oder in den zu produzierten Rohstoffen weiter.

Kostenfreie Anmeldung ist über diese Internetseite möglich.

Mercedes-Benz Group erhöhter Cashflow

Die deutsche Automobilbranche ist durch die schwächelnden Absätze und dem internationalen Wettbewerb unter Druck. Das betrifft neben Volkswagen auch den zweitgrößten deutschen Automobilhersteller, die Mercedes-Benz Group (WKN: 710000 | ISIN: DE0007100000 | Ticker-Symbol: MBG). Die Ziele für 2024 sind zurückgeschraubt und die Analysten erwarten für 2024 nur ein leichtes Umsatzplus von ca. 0,5 %. Insgesamt gehen sie im Durchschnitt von 153 Mrd. EUR aus. Der Gewinn soll dagegen in 2024 um 10 % auf 11,68 EUR je Aktie zurückgehen.

Trotz der geringen Erwartungen bei Umsatz und Gewinn überraschte der Konzern mit einem unerwartet hohen Cashflow in 2023. Der Autobauer konnte Vorräte im Geschäft mit Lieferwagen und PKW abbauen und so Barmittel freisetzen. Daher rechnen die Anleger wieder mit einer hohen Ausschüttungsquote im Sommer dieses Jahres. Davon profitierte die Aktie und diese konnte in den vergangenen sechs Handelstagen um über 9 % ansteigen. Auch die Analysten von J.P. Morgan zeigten sich zufrieden und bekräftigten ihre Erwartungen an das Stuttgarter Unternehmen mit einem Kursziel von 78 EUR und „Overweight“.

Shell solide Kennzahlen

Das in London ansässige Erdölunternehmen Shell (WKN: A3C99G | ISIN: GB00BP6MXD84 | Ticker-Symbol: R6C0) hat am Donnerstag solide Kennzahlen für das vierte Quartal 2023 vorlegen können. Mit 78,73 Mrd. USD erzielte der globale Ölkonzern auf Grund gesunkener Öl- & Gaspreise nur noch 22 % weniger Umsatz als zum Vorjahresquartal, aber das überraschte keinen der Marktteilnehmer. Auch der Gewinnrückgang auf nur noch 474 Mio. USD war erhöhten Abschreibungen geschuldet. Dennoch war der bereinigte Quartalsgewinn pro Aktie mit 1,11 USD im Rahmen der Erwartungen und so konnte im Gesamtjahr ein Gewinn je Aktie von 4,20 USD erzielt werden.

Wie auch im letzten Jahr sollen auch die Aktionäre am Gesamtjahresgewinn von 19,36 Mrd. USD beteiligt werden. So soll die Quartalsdividende um 4 % angehoben werden. Auch sollen in den kommenden drei Monaten für 3,5 Mrd. USD Aktien über die Börse zurückgekauft werden. Die Verknappung der ausstehenden Aktien sollte die Kurse weiter stützen und erhöht zudem die zukünftigen Ausschüttungen an die verbleibenden Aktionäre. Für das Analysehaus Jefferies bleiben daher die Shell-Papiere ein „Buy“ mit einem Kursziel von umgerechnet ca. 35 EUR. Die britische Großbank Barclay beziffert den fairen Wert mit ca. 44,50 EUR und damit ca. 52 % oberhalb des aktuellen Kursniveaus von 29,26 EUR je Anteilsschein.

Fazit

Während die Aktie von Shell auf dem letzten gehandelten Niveau für viele Analysten noch unterbewertet zu sein scheint, dürften auch die Aktien von Globex Mining und der Mercedes-Benz Group weiteres Aufwärtspotenzial in diesem Jahr entfalten.



Interessenskonflikt

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