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03.03.2026 | 05:45

Antimony Resources - Ein Rohstoff, der sicherheitsrelevant ist!

  • Antimony Resources
Bildquelle: pixabay.com

Nachdem der US-Supreme Court im Gerichtsentscheid die Zollpolitik durch US-Präsident Donald Trump per Notstandsgesetz ohne Legitimation des US-Kongresses als rechtswidrig einkassierte, hat der US-Präsident einen neuen Zoll auf Einfuhren i. H. v. 10 % verhängt. Die entsprechende Kritik kam umgehend und vor allem China hat Gegenmaßnahmen angekündigt. In den letzten Jahren lagen die Gegenmaßnahmen u. a. bei Exportbeschränkungen von Industriemetallen. Die Verknappung des Angebots führte zu signifikanten Preisaufschlägen bei vielen Industriemetallen und hatte zur Folge, dass die USA einen strategischen Vorrat an kritischen Rohstoffen und Mineralien aufbauen wollen. Die nationale Rohstoffreserve wird über Project Vault durch private Unternehmen und der US-Regierung finanziert werden. Doch der Aufbau einer Rohstoffreserve ersetzt nicht die Investition in neue Minen, um mittelfristig den Rohstoffbedarf auch nur annähernd decken zu können!

Lesezeit: ca. 3 Minuten. Autor: Stefan Bode
ISIN: CA0369271014


 

Antimon: Rohstoffversorgung lange Zeit vernachlässigt

Das größte Verteidigungsbudget der Welt hat die USA mit Abstand. Mit 901 Mrd. USD will die USA in diesem Jahr 2026 wieder einmal deutlich mehr Geld ausgeben als China, Russland und alle EU-Staaten zusammen. Diese kämen auf ca. 801 Mrd USD würde man deren Budgets zusammenaddieren. Setzt man die Ausgaben für das Militär ins Verhältnis zum BIP, so geben die USA ca. 3 % des BIP für Rüstung aus, während China 1,39 %, Russland ca. 5,9 % und die EU ca. 2,03 % ausgeben.

Doch die USA nutzen ihr Militär nicht nur zur Abschreckung, sondern auch regelmäßig zum Führen von Kriegen ein, wie derzeit der Iran zu spüren bekommt. Doch die aggressive und konfrontative Außenpolitik gegen die Mehrheit der anderen Wirtschaftsnationen hat auch zur Gründung von Gegenpolen wie den BRICS-Staaten geführt. Besonders die zweitstärkste Wirtschaftsnation China lässt ebenfalls ihre Muskeln spielen, wenngleich nicht im militärischen, sondern im strategischen Bereich. So wurde die Ausfuhr strategisch wichtiger Metalle und Mineralien eingeschränkt und die Ausfuhr für militärische Nutzung komplett untersagt. Davon betroffen sind diverse Metalle wie Wolfram, aber auch seltene Erden und
Halbmetalle wie Antimon. Im Zuge dessen haben sich die Preise nach den Exportbeschränkungen in den letzten Jahren vervielfacht.

Hohe Antimonvorkommen von Antimony Resources

Da China die dominante Nation in der Rohstoffproduktion und Rohstoffverarbeitung ist, haben sich die Preise für Antimon in den letzten zwei Jahren vervierfacht. Kein Wunder, denn China steht für bis zu 75 % der globalen Antimonproduktion der Welt und wenn das Angebot verknappt wird, explodieren die Preise. Zuletzt wurden über 60.000 USD pro Tonne an den Metallbörsen für Antimon bezahlt!

Wer davon profitieren möchte, der sollte sich mit dem kanadischen Unternehmen Antimony Resources (WKN: A414DM | ISIN: CA0369271014 | Ticker-Symbol: K8J0) auseinandersetzen. Dort steht das spröde Halbmetall Antimon im Fokus und auf dessen Projektgebiet - Bald Hill – in Massen vorhanden. Das Projektgebiet befindet sich in der kanadischen Provinz New Brunswick und ist nach wie vor das größte antimonhaltige Gebiet von ganz Nordamerika.

Auf dem 1.100 ha großen Bald Hill Projektgebiet ist in der Vergangenheit bereits Antimon gefördert worden und laut dem letzten technischen Bericht lagern in diesem Projekt mind. 2,7 Millionen Tonnen antimonhaltiges Gestein mit einem Anteil von 3 bis 4 % Antimon. Daraus könnten zwischen 81.000 Tonnen bis 108.000 Tonnen reines Antimon produziert werden. Nach dem letztjährigen sehr erfolgreichen Bohrprogramm will Antimony Resources das Projektgebiet mit einem Cashbestand von zuletzt 10 Mio. CAD zügig weiterentwickeln.

Bereits im letzten Jahr konnte das Unternehmen etliche Bohrlöcher mit Antimongehalten von 2,76 % bis hin zu 14,91 % nachweisen und allein dadurch wird der nächste technische Bericht weit mehr als die zuletzt genannten 2,7 Mio. Tonnen antimonhaltiges Gestein ausweisen müssen und die Wirtschaftlichkeit des geplanten Abbaus von Antimon weiter erhöhen.

Weitere Antimonvorkommen nachgewiesen

Anfang Februar konnte das Unternehmen dann bereits die ersten Ergebnisse aus dem laufenden Schürfgrabenprogramm verkünden. Dabei stellte sich heraus, dass ein gänzlich neues Vorkommen an Antimon entdeckt werden konnte. Dieses wurde in der Marcus-Zone West aufgespürt und zeigte eine zusammenhängende Strecke von über 25 m Antimon. Die Geologen gehen davon aus, dass es sich um eine Antimonmineralisierung eines neuen Vorkommens handelt, können aber nicht auszuschließen, dass es sich eventuell auch um eine Erweiterungen der Hill Zone handelt.

Zusätzliche Grabungen und Bohrungen wurden bereits angesetzt oder werden derzeit geplant. Insgesamt sollen 10.000 Bohrmeter bis Ende April 2026 auf dem Projektgebiet niedergebracht werden. Davon sollen in der neuentdeckten Zone Marcus West bis zu sechs flache Bohrlöcher eine Tiefe von 30 und 50 m erkunden. Auch die im Jahre 2010 durchgeführten Schürfgrabungen in der Zone Central sollen in diesem Jahr bebohrt werden. Damals konnten stellenweise Antimongehalte von 2,9 % bis 5,79 % nachgewiesen werden.

Ausblick bei Antimony Resources

Die neuen Vorkommen von Antimon in der Marcus-Zone zeigen das Explorationspotenzial von Antimony Resources auf und das auf dem dortigen Bald Hill Projekt ein nächster Antimonproduzent entstehen dürfte. Das Projektgebiet ist seitens der Infrastruktur bereits sehr gut erschlossen, sodass für einen späteren Minenaufbau die Infrastrukturkosten gering ausfallen werden und das Projekt sich schnell amortisiert. Wenn das laufende Bohrprogramm Ende April abgeschlossen und in den folgenden Monaten die Laborergebnisse eingetroffen und ausgewertet worden sind, dürfte sich die Unternehmensleitung an die Wirtschaftlichkeitsberechnung des Projekts setzen, um den Minenbau vorzuplanen.



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