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12.10.2020 | 05:45

Chance im Rohstoffmarkt – Millennial Lithium, Velocity Minerals, Nicola Mining

  • Velocity minerals
  • Millennial lithium
  • Nicola Mining
Bildquelle: pixabay.com

Wer auf langfristige Trends setzt, kann sein Risiko im Depot reduzieren, ohne ständig kaufen und verkaufen zu müssen. Klar gibt es immer wieder Schwankungen, aber mit einer langfristigen Anlagestrategie kann ganz relaxt eine solide Grundrendite in seinem Depot erzielt werden. Zu den langfristigen Trends gehört die E-Mobilität und auch die Flucht aus Staatsanleihen hin zu Rohstoffen wie Gold, Silber, aber auch Lithium, welches für die E-Mobilität ebenfalls sehr wichtig ist.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Bode


 

Velocity Minerals – Gold in Südosteuropa

Das auf die Exploration von Rohstoffen in Bulgarien fokussierte kanadische Unternehmen Velocity Minerals (WKN: A1437B ISIN: CA92258F3007 Ticker: VMSP) hat kürzlich die ersten Bohrergebnisse auf der Liegenschaft Kazak bekannt gegeben. Die Liegenschaft befindet sich ca. 2 km südlich der Lagerstätte Rozino, für die bereits eine Vormachbarkeitsstudie besteht.
Die aktuellen Goldfunde in der näheren Umgebung dürften positive Auswirkungen auf diese Studie haben, da natürlich dieselbe aufzubauende Infrastruktur genutzt werden könnte.
Das Bohrloch KDD-004 brachte einen Abschnitt von 9,8 Metern mit 1,13 Gramm Gold pro Tonne zum Vorschein, während im Bohrloch KDD-005 sogar auf 13 Metern 1,2 Gramm Gold pro Tonne vorgebracht werden konnte.
Auch das Bohrloch KDD-003 brachte kleinere Mengen Gold auf 17,5 Metern zum Vorschein, genau gesagt 0,57 Gramm Gold pro Tonne.

Millennial Lithium – Die E-Mobilitätskarte

Die Automobilindustrie steckt in einer der größten Umbruchkrisen. Viele Menschen werden durch den Strukturwandel ihre gut bezahlten Jobs verlieren, aber gleichzeitig entstehen auf der anderen Seite auch wieder neue Arbeitsplätze. Ob diese dann in Quantität und Qualität vergleichbar sein werden, wird die Zukunft zeigen. Profiteur dieses Wandels sind E-Mobilitätsanbieter und deren Zulieferer. Ein wichtiger Bestandteil der E-Autos sind natürlich die Batterien, die immer leistungsfähiger werden und werden müssen. Dass die Nachfrage weltweit zulegt, kann an den Absatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr erkannt werden. Die Verkäufe von vollelektrischen und hybriden Fahrzeugen in Deutschland, Norwegen, Spanien oder auch Frankreich haben sich binnen eins Jahrs mehr als verdoppelt. Damit steigt natürlich auch die Nachfrage nach Lithium immer weiter und stärker in den kommenden Jahren.
Millennial Lithium (WKN: A2AMUE ISIN: CA60040W1059 Ticker: A3N2) ist darauf bestens vorbereitet und wird einer der Gewinner dieser stark steigenden Lithiumnachfrage werden und davon profitieren.

Nicola Mining – Börsenlistung in London angestrebt

Die News der letzten Wochen bei dem Silberunternehmen Nicola Mining (WKN: A14T7S ISIN: CA65405R1047 Ticker: HLI) sind durchweg als positiv zu bewerten.
Mit High Range wurde eine Gewinnteilungsvereinbarung geschlossen, dass diese ihren goldhaltigen Abraum zu Nicola Mining bringt und er dort verarbeitet wird. Die erzielten Erträge aus dem Verkauf der Edelmetalle sollen zu gleichen Teilen aufgeteilt werden. Des weiteren wurde vereinbart, dass die Dominion Creek Liegenschaft von Nicola Mining per Meilensteinzahlungen von High Range abgekauft werden darf.
Vorletzte Woche kamen dann zum 01.10.2020 die nächsten Ergebnisse des laufenden Erkundungsprogramms über 304 Bodenproben. Hierbei waren 50 Proben silberhaltig, 83 Proben enthielten Zink und 32 Bodenproben Blei.
Damit zeigen die Bodenproben eine potentielle Verlängerung der Silbermineralsierungszone auf 1.200 Meter und die der Silber-, Blei-, Zink-Anomalie eine Länge von zusätzlichen 700 Metern.

Fazit

Die Gold-, Silber- wie auch die Lithiumnachfrage dürfte in den nächsten Jahren weiter deutlich ansteigen. Entsprechend wird die Anlageklasse und die Unternehmen dieses Sektors von der steigenden Nachfrage profitieren, angefangen von den Produzenten, über die Developer hin zu den Explorern.

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Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die HFC Hanseatic Financial Contor GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der HFC Hanseatic Financial Contor GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die HFC Hanseatic Financial Contor GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der HFC Hanseatic Financial Contor GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar vom 08.04.2021 | 05:45

Die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts werden wahrscheinlich als Jahrzehnt des weltweiten Umbruchs und der Rohstoffe in die Geschichtsbücher eingehen. Durch die Lockdown-Politik und Schließung ganzer Wirtschaftszweige sind nach einem Jahr bereits massivste wirtschaftliche Auswirkungen sichtbar. Die Knappheit an den verschiedensten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen macht sich in immer mehr Teilen der deutschen wie auch der globalen Wirtschaft bemerkbar. Kunststoffknappheit in der Verpackungsindustrie, Dachlatten bei Dachdeckern, OSB-Platten bei den Innenausbauern usw.. Die Lieferfristen verschieben sich immer weiter nach hinten und die Preise sind teilweise um 50 – 100 Prozent gestiegen. Dazu kommt der wachsende Vertrauensverlust in die Politik. Genau diese Mischung lässt Rohstoffe aller Art deutlich über Jahre steigen, denn verloren gegangenes Vertrauen wird nicht durch „Ehrenerklärungen“ zurückerlangt.

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Die Börsenindizes rennen von einem Allzeithoch zum nächsten und seit einem Jahr wurde jeder Kursrücksetzer einfach von den Marktteilnehmern weggekauft. Während etliche Branchen mit teilweise dem 50 bis 60-fachen Jahresumsatz an der Börsen gehandelt werden und auf Sicht der nächsten Jahre ggf. Gewinn erzielen könnten, werden andere Branchen mit wachsenden Gewinnen und CashFlow derzeit noch nicht einmal mit dem einfachen Jahresumsatz bewertet. Wer die Zyklik des Börsengeschäftes kennt, positioniert sich nun rechtzeitig, kauft sich günstig in solche Aktien ein und profitiert langfristig am wachsenden Börsenkurs und ggf. den steigenden Dividenden.

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Die großen Autobauer der Welt wurden in den letzten Jahren immer mehr dazu genötigt, in die Elektromobilität zu investieren. So langsam fassen nun auch die deutschen Autobauer in diesem Segment Fuß. Die Absatzzahlen vom ID.3 von Volkswagen überholten nach Verkaufsstart im September 2020 bis zum Jahresende den bisherigen Platzhirsch Tesla, und zwar die der Modellreihen S, X und 3. Durch die aufgelegten Sonderprogramme der Regierungen für die E-Mobilität soll der Verkehr umweltfreundlicher gestaltet werden. Doch um die nötige Energie für die Batterien zu speichern, werden vor allem Rohstoffe wie Lithium oder Kobalt benötigt. Und zwar sehr viel Lithium. Lithium entwickelt sich damit zum Nadelöhr der E-Mobilität, denn durch die hohe Lithiumnachfrage dürfte die Lithiumproduktion ab 2022/23 schon nicht mehr mithalten können. Da in den letzten fünf Jahren kaum Investitionen in den Lithiummarkt geflossen sind, wird das Defizit in der Lithiumproduktion im Vergleich zum Lithiumverbrauch immer größer. Daher gehören ausgewählte Lithiumaktien in jedes langfristig ausgerichtete Depot.

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