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16.10.2019 | 10:30

CO2 Reduktion durch Wasserstoff? Bereits 78 Prozent Kurszuwachs mit dynaCERT Inc.

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Gestern Morgen (15.10.2019) wurde der Handel von dynaCERT Inc. Aktien ausgesetzt. Das heizt im Moment die Spekulationen zum Inhalt der kursrelevanten Neuigkeiten an. Ist es eine weitere Zulassung einer staatlichen Behörde? Ein größerer Auftrag aus Übersee oder fangen gar erste Spediteure innerhalb der EU an, Ihre LKW-Flotte umzurüsten? Gespannt wird auf die Mitteilung gewartet, denn kursbewegend wird Sie ...

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Bode


 

... für das Wasserstoffunternehmen sicherlich sein.

Überblick:

Das kanadische Wasserstoffunternehmen dynaCERT Inc. reduziert mit seinen patentierten und nachrüstbaren Mobilitätskonzepten die Umweltverschmutzung bei Transportvehikeln wie LKW und Busse aber auch bei Schiffen oder stromerzeugenden Dieselkraftwerken deutlich. Das KnowHow für eine sauberere Umwelt liegt dabei in der kontrollierten Zugabe von Wasserstoff in die Luftzufuhr von Dieselverbrennungsmotoren. Die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für MAN-Fahrzeuge wurde im September 2019 vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Deutschland erteilt.

Wettbewerbsfähigkeit

Durch die kontrollierte Zugabe von Wasserstoff in die Luftzufuhr des Verbrennungsmotors, wird der Kraftstoff besser verbrannt, der Kohlenstoffdioxid- (CO2) wie auch der Stickoxid-Ausstoß (NOx) reduziert und die Feinstaubbelastung zurückgeführt. Mit dem verbesserten Verbrennungseffekt wird entsprechend weniger Dieselkraftstoff verbraucht. Genau diese Tatsache macht die Technologie von dynaCERT Inc. so interessant, um von Politikern einseitig beschlossenen Klimaziele auch wirtschaftlich umsetzbar zu machen ohne dabei die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.

Wirtschaftlichkeit

Die Aktionäre der Erstempfehlung konnten seit Anfang Juli 2019 bereits stark profitieren. Der Aktienkurs legte von 0,28 CAD auf bisher 0,50 CAD zu. Ein Anstieg von über 78 Prozent in weniger als 4 Monaten. Sicherlich ist ein wesentlicher Meilenstein die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) vom Kraftfahrt-Bundesamt für über 560 verschiedene MAN-Fahrzeugtypen gewesen. Damit kann der vorläufig interessanteste Markt - der europäische Absatzmarkt – bedient werden, weil hier die Unternehmen zur CO2 Reduktion verpflichtet sind. Gleichzeitig profitieren die Speditionsunternehmen von der neuen dynaCERT Inc. Technologie, denn die getesteten MAN LKW verbrauchen zwischen 7-9% weniger Diesel.
Im hart umkämpften Speditionsmarkt kann dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Emissionsreduktion - Umweltschutz

Verbrauchen Busse oder LKW zwischen 7 bis 9 Prozent weniger Diesel, dann emittieren sie 7 bis 9 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid (CO2) und reduzieren die Feinstaubbelastung um über 30 Prozent und den Stickoxidausstoß (NOx) um weit über 70 Prozent. Damit ist die Anwendung der von dynaCERT Inc. vertriebenen Technologie HydraGEN nicht nur aus unternehmerischer Perspektive wirtschaftlich sinnvoll, sondern führt auch aus Umweltschutzgründen zu einer Verbesserung der Luftqualität, gerade in den Ballungszentren.

CO2 Reduktionsverordnung der EU für schwere Nutzfahrzeuge

Die EU Reduktionsverpflichtung für Hersteller von Truck & Bussen beinhaltet, dass ab dem 01.01.2025 bei jedem neuen LKW die CO2-Emissionen um mind. 15 Prozent reduziert werden muss. Für jede Emissionsüberschreitung ab diesem Zeitpunkt wird für 1g CO2/tkm je Fahrzeug eine Strafe von 4.250 Euro festgesetzt. Durch HydraGEN wäre bereits heute über 50 Prozent der ab 2025 geltenden EU-Verordnung erfüllt.

Ausblick

Die dynaCERT Inc. agiert als Nischenanbieter auf einem Wachstumsmarkt und hat eine Markteintrittsbarriere, welche ihr einen Wettbewerbsvorteil von mindestens 12 bis 18 Monaten verschaffen sollte. Bei weltweit über 2,5 Millionen neu verkauften LKW mit über 6t Gesamtgewicht ist allein dieser Markt weit im dreistelligen Milliarden Euro Bereich angesiedelt. Der potentiell angesprochene Weltmarkt inklusive älterer LKW-Fahrzeuge dürfte deutlich über 5 Billionen Euro liegen. Daher erstaunt auch nicht das mittelfristige Kursziel der GBC AG Investment Research mit 1,90 CAD je Aktie. Das bedeutet bei einem aktuellen Aktienkurs von 0,50 CAD einen Anstieg von über 280 Prozent. Die Studie von GBC vom 20.09.2019 ist hier abrufbar: http://www.more-ir.de/d/19029.pdf

Charttechnische Entwicklung seit Juli 2019

9.Juli 2019

https://www.tradingview.com/chart/DYA/GOrs2Fa6-dynaCERT-Billions-of-potential-Hydrogen-for-Diesel-Engine/

26.August 2019

https://de.tradingview.com/chart/DYA/LyaazJIL/

16.Oktober 2019

Aus charttechnischer Sicht ist nun ein Wochenschluss über 0,50 CAD wichtig. Um die nächsten übergeordneten Ziele frei zu schalten, sollten aber per Wochenschlusskurs oberhalb der 0,61 CAD geschlossen werden, damit das Momentum genutzt und die 0,68 CAD angesteuert werden können.
Andererseits wäre bei einem Wochenschlusskurs unter 0,50 CAD eine Konsolidierung bis in den Bereich von 0,35 CAD möglich. Von dort aus sollten dann aber die 0,88 CAD Marke angelaufen werden.


Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die HFC Hanseatic Financial Contor GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der HFC Hanseatic Financial Contor GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Die letzten Wochen an den weltweiten Börsen sind ein sehr gutes Beispiel für „Himmelhoch-jauchzend“ und „zu Tode betrübt sein“. In der menschlichen Psyche als bipolare Störung bezeichnet, gehört das an der Börse zum ewigen Zyklus der Märkte dazu. Während die Lebensmittel-Discounter mit wöchentlichen Angeboten die Käufer in Scharen herbeilocken, lösen 50% Sonderrabatt an den Aktienbörsen schlaflose Nächte aus. Was ist anders? Ist jeder Börsenteilnehmer bereit von sich selbst zu lernen? Ist Börsenpsychologie ein wichtiger Teilaspekte für Trader, Anleger und Investoren oder handelt der Börsianer immer rational wie Homo oeconomicus? Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen und um langfristig erfolgreich zu sein, ist Selbsterkenntnis und Selbsteinschätzung elementar wichtig, auch und gerade an der Börse. Am Beispiel des Wasserstoffmarktes und ausgewählten Aktien aus diesem Sektor, kann jeder das Selbstexperiment wagen, wo er sich innerhalb des Schaubildes zur Börsenpsychologie befindet.

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Die bekannten Wasserstoffaktien Ballard Power, dynaCERT Inc, ITM Power, NEL ASA und Plug Power sind teilweise bereits auf neuen Höchstständen, charttechnisch gerade ausgebrochen oder stehen kurz vor dem Ausbruch und dem Anlaufen neuer Hochpunkte. Daher der heutige Fokus auf die Charttechnik, denn nicht alle Wasserstoffunternehmen sind bereits profitabel und müssen daher in die aktuellen Bewertungen erst noch hineinwachsen.
Um Währungsschwankungen auszuschließen und eine entsprechende Kurshistorie vorweisen zu können, wird die Aktien an der jeweiligen Hauptbörse betrachtet.

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Kommentar vom 05.02.2020 | 05:17

An der Börse werden aktuelle und zukünftige Erwartungen gehandelt. Angebot trifft auf Nachfrage, und Verkäufer und Käufer einigen sich an der Börse auf einen Preis. Finden Marktteilnehmer eine Aktie übermäßig teuer, so können sie sich Aktien für eine festgelegte Zeit gegen Zinszahlungen leihen und diese in den Markt verkaufen. Dabei hoffen sie darauf, die Aktien später günstiger zurückzukaufen und dadurch einen Mehrwert zu erzielen.
Da diesen Marktteilnehmern diese Aktien nicht gehören, wird von Leerverkäufern gesprochen. Wenn aber die Erwartung der Leerverkäufer nicht erfüllt wird und der Aktienkurs entgegen ihrer Ansicht steigt, so erleiden die Leerverkäufer einen Verlust, denn sie müssen die bereits verkauften Aktien zu höheren Kursen zurückkaufen, um ihre Rückgabeverpflichtung erfüllen zu können. Durch diese Rückkäufe von Aktien, befeuern die Leerverkäufer den Aktienkurs erneut. Dies wird als Short Squeeze bezeichnet.
Folgende Aktien sind z.Zt. prädestiniert dafür:

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