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18.01.2021 | 05:40

Das größte Risiko unserer Zeit – Bayer AG, Blackrock Gold, Curevac, Geely Automobile

  • Bayer
  • Blackrock Gold
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  • Geely Automobile
  • baidu
  • Foxconn
Bildquelle: pixabay.com

Das größte Risiko unserer Zeit liegt in der Angst vor dem Risiko. Dieses Zitat stammt von dem österreichischen Soziologen und Publizisten Helmut Schoeck (1922 – 1993) und passt hervorragend in die heutige Zeit. Aus Angst vor dem Tod wird auf das Leben verzichtet. Voller Angst und Panik sind viele Menschen in einer Art Schockstarre gefangen gehalten und bemerken nicht die massiven Umwälzungen, die seit Monaten stattfinden. Damit verpassen sie aber auch, wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen, ihre Ersparnisse zu sichern und profitabel anzulegen. Mit den heute vorgestellten Aktien sollten Anleger von den nachhaltigen Trends in den kommenden Monaten und Jahren profitieren.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Bode
ISIN: DE000BAY0017 , CA09258M1014 , NL0015436031 , US0567521085 , KYG3777B1032


 

Ist Silber das bessere Gold?

Gold und Silber sind innerhalb der Finanz- und Wirtschaftskrise gefragter denn je. Die widersprüchlichen Maßnahmenpakete der jeweiligen Bundes- und Landesregierungen unterminieren das Vertrauen in die Politik. Dieser Vertrauensverlust erhöht die Nachfrage nach Edelmetallen. Am meisten profitieren dabei aber nicht die Edelmetallhändler, sondern die Edelmetallproduzenten und Explorer.
Einer davon ist der kanadische Edelmetallexplorer Blackrock Gold (WKN: A2APHZ ISIN: CA09258M1014 Ticker: AHZ). Dieser schaffte es immer wieder, seine Aktionäre zu überraschen. Auf der unternehmenseigenen Liegenschaft Tonopah West (TW) wurde zum wiederholten Male ein neuer hochgradiger Gold- und Silberbohrabschnitt identifiziert.
Das im US Bundesstaat Nevada tätige Unternehmen konnte am vergangenen Donnerstag, den 14.01.2021, wieder Top-News vermelden. In ungefähr 60 Meter Entfernung vom hochgradigen Bohrloch TW20-001 wurden nun im Bohrloch TW20-061C die Annahmen der Geologen bestätigt. Auch in diesem Bohrloch wurde über eine Strecke von 18,5 Meter 142 g/t Silber und 1,54 g/t Gold gefunden. Die Ergebnisse von 12 weiteren Bohrlöchern stehen noch aus und dürften in den kommenden Wochen für weiteren Newsflow sorgen.
Und mit über 40.000 geplanten Bohrmetern in 2021 wird der Newsflow auch das ganze Jahr nicht abebben. Wer auf wieder anziehende Gold- und Silberpreise setzt, der setzt mit Blackrock Gold auf beide Edelmetalle.

Bayer AG und CureVac – nehmen Fahrt auf

Der Mangel an Impfstoff in Deutschland wird derzeit heiß diskutiert. Mit dem Einstieg des Pharma- und Agrarchemiekonzerns Bayer AG (WKN: BAY001 ISIN: DE000BAY0017 Ticker: BAYN) in die Corona-Impfstoffproduktion dürfte das Tempo und der Wettbewerb nicht nur in Deutschland beschleunigt werden. Mit Zulassung des Impfstoffes CVnCoV von CureVac (WKN: A2P71U ISIN: NL0015436031 Ticker: 5CV) und der Kooperation mit der Bayer AG könnte das Produktionsnetzwerk der Leverkusener zügig große Mengen des Impfstoffes produzieren. Der Bayer-Chef Werner Baumann ist laut Welt am Sonntag bereits in Gesprächen mit den Behörden und der Politik. Armin Laschet, als designierter Kanzlerkandidat der CDU und Landesfürst von Nordrhein-Westfalen, dürfte an einem schnellen Produktionsstart interessiert sein und zumindest auf der politischen Seite keine Steine in den Weg legen. Voraussetzung ist aber die Zulassung des Impfstoffes von CureVac. Um diese zu erhalten, müssen erst die Ergebnisse der im Moment laufenden klinischen Phase-III-Studie abgewartet werden. Für den Fall der Zulassung steht jedenfalls mit der EU-Kommission bereits ein Großeinkäufer fest. 405 Millionen Impfdosen wurden für die EU-Staaten bereits gesichert. Die Aktionäre der Bayer AG und CureVac dürfte die Kooperation der beiden Unternehmen jedenfalls recht sein und gerade für die arg gebeutelten Bayer Aktionäre einen Lichtblick für die Zukunft liefern.

Geely – Januar als Neuanfang genutzt

Die News der letzten Wochen sorgten für stark steigende Kurse bei Geely (WKN: A0CACX ISIN: KYG3777B1032 Ticker: GRU) & Baidu (WKN: A0F5DE ISIN: US0567521085 Ticker: B1C).
Mit der Ankündigung von Baidu, sich stärker in der E-Mobilität zu engagieren und sich mit Geely zusammen zu tun, schossen die Aktien der Unternehmen deutlich nach oben. Doch damit nicht genug. Neben der eigenen Automobilfertigung will Geely nun auch eine Kooperation mit dem Apple-Zulieferer Foxconn eingehen. Beide Unternehmen wollen an diesem Joint Venture jeweils zu 50 Prozent beteiligt sein, aber Foxconn erhält die Stimmenmehrheit im Vorstand. Damit hat Foxconn das Sagen im Gemeinschaftsunternehmen, aber das dürfte Geely weniger interessieren. Wesentlicher für Geely ist die breitere Akzeptanz seiner Automobile durch die Kooperation mit Foxconn und Baidu. Ob nun in Eigenproduktion oder als Auftragsproduktion, die Auslastung der Produktionsanlagen steigt und damit sollte auch der Gewinn in den nächsten Quartalen und Jahren bei Geely ansteigen.


Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die HFC Hanseatic Financial Contor GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der HFC Hanseatic Financial Contor GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die HFC Hanseatic Financial Contor GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der HFC Hanseatic Financial Contor GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar vom 22.07.2021 | 05:45

Seltene Erden (Rare Earth), besser auch als Technologiemetalle bezeichnet, sind als strategische und langfristige Investments nicht weg zu denken. Selbst Staaten und Konzerne bauen nun wieder strategische Reserven auf, nachdem der internationale Warenverkehr aus den Fugen geraten ist. Da 90% des Warenverkehrs über riesige Containerschiffe abgewickelt werden, diese aber durch Stau an sehr wichtigen Umschlagshäfen nicht zeitnah gelöscht und beladen werden können, gibt es mittlerweile einen nie dagewesenen Containermangel. Statt sonst z.B. 3.000 USD kostet derselbe Container im Transport zurzeit 12.000 – 15.000 USD, also ein Faktor von 4 bis 5 zur Vor-Corona-Zeit. Das verteuert alle Produkte und heizt damit die Inflation für längere Zeit an.

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Kommentar vom 05.07.2021 | 05:45

Biotechnologie generiert als interdisziplinäre Wissenschaft zur Verbesserung des Lebens immer höhere Umsätze. Das Wachstumspotential in den nächsten Jahren ist gigantisch und immer neuere Verfahren in der Medizin, Pharmazie oder Chemie schaffen ein breite Massen neuer Anwendungsfelder. Aus Investorensicht wird Biotechnologie in die grüne, rote, weiße, graue, braune oder blaue Technologie eingeteilt. Am lukrativsten sind die Forschungsbereiche der roten Biotechnologie, denn hier werden Anwendungsfelder der Pharmazeutik und Medizin zusammengefasst. Unternehmen, die es schaffen ihr Produkt zur Marktreife zu bringen, haben oftmals die Chance zu milliardenschweren Unternehmen heranzuwachsen oder von größeren Marktakteuren übernommen zu werden.

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Eine 'Doppelzüngigkeit der USA' zeigt sich seit Jahren auch gegenüber Verbündeten. Ob durch Trump oder Biden macht für viele Beobachter keinen Unterschied. Zwar würde Joe Biden gerne Patente für Corona-Impfstoffe freigeben. Allerdings liegen diese zuweilen in Europa und die Pharma-Player aus den USA spielen auch nicht mit. Man stelle sich vor, ein US-Präsident würde per Erlass den Algorithmus des US-Konzernes Google für die Welt freigeben. Das wäre mit Sicherheit nicht mit Grundregeln der Marktwirtschaft und Befindlichkeiten von Geheimdiensten vereinbar, zumindest solange Letztere Zugang zu diesem Datenschatz haben. Wer das Spiel der Politik durchschaut, kann je nach Marktlage davon profitieren.

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