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24.09.2020 | 05:45

Geldvermögen in Deutschland steigt, Kursrutsch nutzen – Allianz AG, AMS AG, Silver Viper Minerals, Pan American Silver, Osram Licht AG

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Bildquelle: pixabay.com

Mitten in der Corona-Krise verharren die deutschen Anleger in Schockstarre. Vor lauter Panik vergessen viele ihre Finanzhausaufgaben zu machen und ihre Geldanlagen krisenfest zu machen. Das zeigt zumindest der aktuelle Bericht der Verteilung des Bruttogeldvermögens der Deutschen. Wer in der Krise die Marktchancen erkennt, der wird sein Vermögen in den nächsten Jahren deutlich mehren können.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Bode
ISIN: DE0008404005


 

Allianz – Geldvermögen und Verbindlichkeiten der Deutschen steigt

Gold ist Geld, alles andere ist Kredit, so sagte es einst JP Morgan. Steigen die Verbindlichkeiten, so steigt auch das Geldvermögen, denn in einem Schuldgeldsystem sind die Schulden des einen, das Vermögen eines anderen.
Der neueste Global Wealth Report 2020 der Allianz (WKN: 840400 ISIN: DE0008404005 Ticker: ALV) zeigte auf, dass die deutschen Haushalte ihr Bruttogeldvermögen um 7,2 Prozent im Vergleich zu 2019 steigern konnten. Aber auch die Verbindlichkeiten stiegen um 4,6 Prozent. Das Nettogeldvermögen pro Kopf wuchs auf 57.100 Euro an, jedoch ist die Verteilung dieses Vermögens sehr ungleich verteilt.
Das liegt vor allem an dem falschen Anlageverhalten der Deutschen, obwohl auch hier Besserungstendenzen zu erkennen sind. Am beliebtesten sind nach wie vor Bankeinlagen, aber die Investitionstätigkeit in Aktien ist gestiegen, wenn auch nur auf 5,6% aller getätigten Anlagen.

Silver Viper Minerals – Gold und Silberkursrückgang nutzen

Der Gold- und Silberpreis ist nach einer langen Rallye in eine überfällige Korrekturphase übergetreten. Diese Korrektur ist für das Durchatmen der Edelmetallmärkte notwendig, damit im Anschluss Höchstkurse angelaufen werden können; denn Entspannung an der Staatsanleihenfront wird es nicht geben. Die aktuellen Rücksetzer sollten Investoren ohne Depotanteile in Gold und Silber daher als Chance für einen langfristigen Einstieg nutzen und sukzessive zukaufen. Wer bereits in Edelmetallen investiert ist, der sollte sich unbedingt das kanadische Unternehmen Silver Viper Minerals (WKN: A2DYLN ISIN: CA8283341029 Ticker: S06) unbedingt anschauen und auf die Watchlist setzen. Die Kanadier sind in der nordwestlichen Provinz von Mexico (Sonora) aktiv und betreiben das Gold-Silber Projekt La Virginia. Dieses wurde gegen eine spätere Zahlung von NSR (Bruttogewinnabgabe) von Pan American Silver (WKN: 876617 ISIN: CA6979001089 Ticker: PA2) erworben. Die bereits durchgeführten und laufenden Bohrungen auf der Liegenschaft weisen darauf hin, dass die Mächtigkeit der Gold-Silbervorkommen bis zu 20m Durchmesser haben. Diese aufzuspüren und den unterirdischen Verlauf zu erkunden, ist Teil des aktuellen Bohrprogramms.
Dass der Kurs bei weiteren positiven Bohrergebnissen viel Potential hat, zeigen auch die Funde von in der Spitze 22,6 g/t Gold und 1.431 g/t Silber im Bohrloch LV20-218.

AMS AG – Nach Übernahme beendete Osram Kooperation mit Continental

Die Übernahme von der Osram Licht AG (WKN: LED400 ISIN: DE000LED4000 Ticker: OSR) durch die österreichische AMS AG (WKN: A118Z8 ISIN: AT0000A18XM4 Ticker: DQW1) befindet sich gerade auf der Zielgeraden, da verkünden Osram und Continental die Einstellung des Lichttechnik Joint-Ventures zum 31.12.2020. Nach gut zwei Jahren Kooperation für die Verbesserung von Scheinwerfern und Autolichtsystemen, wird das Gemeinschaftsunternehmen mit 1.500 Mitarbeitern an 14 Standorten aufgelöst und die jeweiligen Bereiche werden in die Muttergesellschaften zurückgeführt. Gleichzeitig kündigte die AMS AG einen Gewinnabführungsvertrag für die Osram Licht AG an und bot den Aktionären der Osram Licht AG ein Barabfindungsangebot von 44,65 Euro an. Da aber auch eine jährliche Ausgleichszahlung von 2,24 pro Aktie vorgesehen ist, entspricht das einer relativ sicheren Verzinsung der Osram Licht AG Aktien von 5,02 Prozent p.a.. Dieses hohe Angebot nutzten pfiffige Börsianer und stürzten sich auf die verbliebenen Aktien, so dass der Kurs am gestrigen Mittwoch, den 23.09.2020, auf 49,52 Euro je Aktie hochschoss. Ein Anstieg von 14,1% an einem einzigen Tag. Selbst zu diesem Preis entspräche die Ausgleichszahlung noch einer Rendite von 4,52 Prozent p.a..

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