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26.08.2019 | 22:00

Gold in Euro - Allzeithoch und damit so teuer wie noch nie!

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Bildquelle: pixabay.com

Gold ist als Grundbaustein in jedem diversifizierten Depot gerade in unsicheren Zeiten nicht weg zu denken, denn der Vertrauensverlust in Währungen, das Finanzsystem und Regierungen geht oft einher mit steigenden Goldpreisnotierungen, zumindest in der heimischen Währung. Genau das sieht man im Moment sehr deutlich beim Goldpreis - zumindest im EURO durch ein neues Rekordhoch. Sicherheit geht vor und davon profitiert das Edelmetall.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Stefan Bode


 

Rekordhoch von Gold

Heute früh markierte der Goldpreis - in Euro gerechnet - ein neues Rekordhoch. Dieser übertraf mit 1.393,64 Euro je Unze das Allzeithoch von Oktober 2012 um 7,07 Euro.
Doch schon seit September 2018 kennt der Goldpreis nur noch ein Richtung und legte in knapp einem Jahr um ca. 36% zu. Wer damals schon Gold physisch kaufte, der braucht nur noch einen Monat zu warten, um diese Gewinne steuerfrei realisieren zu können. Doch macht es Sinn, in einer immer unsicher werdenden Welt, mit Rezessionangst, Handelsstreit, Währungskrieg und eskalierender Zollpolitik, sein Gold demnächst schon wieder zu verkaufen?

Was als Anleger tun?

Für alle Goldeigentümer ist Gold der Anker in unsicheren Zeiten. Daher werden die wenigsten ihre physischen Bestände verkaufen, denn dieser Anteil dient ja als Krisenschutz und viele auch als Wertaufbewahrungsmittel, falls der Euro doch nicht hält.

Ist Gold bereits zu teuer und überbewertet?

Nach so einem über 11 monatigen starken Anstieg,sollte in den kommenden Wochen mit einer einsetzenden Korrekturphase gerechnet aber auch die alte Binsenweisheit " The Trend is your Friend" nicht vergessen werden.

Doch was macht ein Anleger am Allzeithoch, wenn dieser noch kein Gold sein eigen nennt?
Meist erfolgt ja gerade dann eine Korrektur, wenn Otto Normalverbraucher zukauft weil die Presse ausführlich darüber berichtet.

Wer noch kein Eigentümer von Gold ist, der kann jeder Zeit Stück für Stück mit z.B. einem Monatssparplan sukzessive Gold kaufen und sich dabei den Cost Average Effekt zu nutzen machen. Dadurch kauft dieser bei hohen Goldpreisen weniger Gold als bei tieferen Preise, verringert aber dadurch die Möglichkeit, direkt am Hochpunkt gekauft zu haben und dann über mehrer Wochen seine Anteile in die Verlustzone rutschen zu sehen. Das stehen viele Anleger nicht durch und verkaufen dann wieder am Tiefpunkt in den Markt. Daher eignet sich ein kontinuierlichen Zukauf sehr gut für Anleher und sie erhalten dafür mit der Zeit einen Durchschnittskurs und profitiert sogar von möglichen Kursrücksetzern durch mehr Feingewicht fürs selbe Geld.


Interessenskonflikt & Risikohinweis

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