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02.09.2020 | 05:45

GOLD steigt, Wandlungsrechte, Milliardendeal – Gold, XAUUSD, Scottie Resources, Barrick Gold

  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Jedem Investor ist in der Not „Hartgeld“ lieber als Geldscheine, denn Geldscheine scheinen nur Geld zu sein, sind aber in einem Schuldgeldsystem nur die Schulden eines anderen und in einer sich manifestierenden Schuldenkrise ist der sichere Hafen echtes Hartgeld. Nur Gold ist Geld; alles andere ist Kredit, merkte J.P. Morgan seinerzeit einmal an. Daher konnte der Goldpreis seit August 2018 schon über 70% zulegen, Produzenten wie Barrick Gold um über 200% und Goldexplorer wie Scottie Resources um über 450%. Damit steht fest, wohin Teile des Kapitals angefangen hat, zu flüchten! Daher ist es nun …

Lesezeit: ca. 3 Minuten. Autor: Stefan Bode


 

XAUUSD/GOLD ohne Grenzen – 2.000 USD mit Leichtigkeit genommen

Der Goldpreis (ISIN: DE000EWG0LD1 WKN: EWG0LD Ticker: GOLD) ist schon immer das Thermostat einer Gesellschaft und deren Finanzsystem gewesen. Schon Ende der 70er Jahre war das Vertrauen der Marktteilnehmer in das Finanzsystems schwer erschüttert und nur der Anstieg der US-Zentralbankzinsen unter Paul Volcker auf 20% p.a. konnte das Vertrauen der Finanzmarktakteure zurückgewinnen. Gold bildete daher Anfang 1980 ein Allzeithoch aus und konnte dieses erst nach 28 Jahren bzw. Anfang 2008, zumindest nominal, wieder überschreiten. Da die meisten Staaten der Welt massiv überschuldet sind, fällt die Option der Wiederherstellung des Vertrauens der Marktteilnehmer durch drastisch höhere Zinsen jedoch faktisch aus. Denn bei 4 – 5 % Zinsen p.a. stünden nicht nur Länder wie Griechenland oder Italien vor dem Staatsbankrott, sondern auch Deutschland würde sich einen damit verbundenen hohen Zinsdienst nicht mehr leisten können. Aus diesem Grund verbleibt den Notenbanken nur die Option der Inflationierung der Geldmenge und das bedingungslose Aufkaufen von Staatsanleihen.
Gold wird demnach in den kommenden Jahren auch weiter steigen. Erst bei ca. 2.500 USD je Unze Gold würde das Edelmetall auch inflationsbereinigt und damit auch in realer Kaufkraft gemessen ein neues Allzeithoch ausbilden können.
Das würde bei einem aktuellen Kurs zum 02.09.2020 von 1.970 USD je Unze noch einen weiteren Anstieg von über 25% bedeuten. Daher bietet die seit August 2020 laufende Goldpreis-Konsolidierung potentiellen Investoren die Chance zum Einstieg bzw. Ausbau der Positionen an.

Scottie Resources – Wandlungsrechte ausgeübt –> frisches Eigenkapital

Der kanadische Goldexplorer Scottie Resources (WKN: A2PBVN ISIN: CA81012R1064 Ticker: SRB) exploriert im Goldenen Dreieck Kanadas im Bundestaat Britisch Kolumbien. Auf dem über 24.000 Hektar großen Areal wurden bis in die 1980er Jahre ca. 95.000 Unzen Gold abgebaut. Nachdem der Goldpreis nach dem Allzeithoch Anfang der 1980er Jahre sukzessive eingebrochen ist, wurde der Goldabbau auf der heutigen Liegenschaft von Scottie Resources, trotz hochgradiger Goldvererzungen, unwirtschaftlich.
Seit dem deutlichen Goldpreisanstieg in den letzten 24 Monaten auf ca. 1.970 USD je Unze (02.09.2020) will der Explorer Scottie Resources in diesem goldvererzten Gebiet nachweisen, das nun die Wirtschaftlichkeit des Goldabbaus wiedergegeben ist. Deswegen vertrauen immer mehr Investoren dem Management des Goldexplorers was zu einem deutlichen Hebelfaktor von 7 zu 1 auf den Goldpreisanstieg seit 2018 führte.
Erfreulich sind dabei auch die gestrigen Neuigkeiten von Scottie Resources. Die Investoren aus 2019 mussten ihre Wandlungsrechte ausüben und damit sind dem Unternehmen über CAD 2,5 Millionen frisches Eigenkapital zugeflossen. Daher hat das Management von Scottie Resources entschieden, das bestehende Bohrprogramm um 2.000 m ergänzende Bohrungen zu erweitern.

Barrick Gold - 200% Aktienkursanstieg

Während der Goldpreis seit August 2018 um über 70% ansteigen konnte und von den sogenannten „Goldbugs“ überschwänglich gefeiert worden ist, konnte der zweitgrößte Goldproduzent der Welt, Barrick Gold (ISIN: CA0679011084 WKN: 870450 Ticker: ABR), im selben Zeitraum um über 200% ansteigen.
Während die Fixkosten eines Unternehmens relativ konstant bleiben, erhöht sich bei steigenden Verkaufsmargen automatisch die Gewinnmarge des Unternehmens. Damit profitieren die Aktionäre von Goldproduzenten überproportional bei steigenden Goldpreisen und besitzen einen natürlichen Hebel auf den Goldpreis.
Aktuell beträgt dieser Hebel ca. 2,85 zu 1 und ergibt sich aus dem Verhältnis Kursanstieg Barrick Gold zum Goldpreis in den vergangenen 24 Monaten.

Fazit

Jeder Anleger und Investor sollte Gold in physischer Form besitzen mit direkter Zugriffsmöglichkeit. Dies dient als Absicherung für einen Systemcrash im Worst-Case-Szenario. Wer zusätzlich einen Hebel auf steigende Goldpreisnotierungen in sein privates oder betriebliches Depot einbauen möchte, der dürfte mit Goldproduzenten und Goldexplorern den entsprechenden Kick für das Depot finden.

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Kommentar vom 17.06.2021 | 05:45

Der Goldpreis konnte in den letzten zweieinhalb Monaten um über 10,8% ansteigen und konsolidiert derzeit bei ca. 1.860 USD je Feinunze Gold. Kurzfristig ist ein Rücksetzer bis ca. 1.825 USD möglich, aber spätestens das Überschreiten der 1.960 USD-Marke gibt die Rallye Richtung 3.040 USD frei. Fortwährendes Gelddrucken hinterlässt nicht nur Spuren an den Edelmetall-Märkten, sondern im gesamten Rohstoffsegment. Kupfer etwa konsolidiert am Allzeithoch und die hohe Nachfrage aus dem Bereich der E-Mobilität ist ungebrochen. Das Angebot zur Befriedigung der Nachfrage kommt nicht hinterher. Immer mehr Anleger investieren in Rohstoff- und Aktienmärkte.

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Kommentar vom 25.05.2021 | 05:25

Wenn der Goldpreis steigt, dann erwachen auch die Goldproduzenten und Goldexplorer wieder zum Leben. Meist drehen die großen Goldproduzenten bereits vor dem Goldpreistief wieder gen Norden, weil sich die starken Hände bereits im Vorfeld einer Rallye positionieren. So war es auch dieses Mal, doch mit welchem Hebel, steigend wie auch fallend, kann ein Investor bei dem Einstieg bei Goldproduzenten wie auch Goldexplorer rechnen?

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Gold hat wie vor 1 1/2 Wochen noch vermutet den Ausbruch bestätigt und sollte nun Kurs auf neue Allzeithochs nehmen. Was ein Goldpreisanstieg für die Margen der Goldaktien bedeutet kann sich jeder an seinen eigenen Investmentfingern abzählen. Die Sektorrotation nimmt dabei Fahrt auf und zieht das Geld aus dem Wasserstoffsektor und dem Anleihensektor ab und führt zu deutlichen Zuflüssen in den Rohstoffsektor und hier allen voran in den Goldmarkt und dessen Marktteilnehmern. Ein neues Allzeithoch beim Goldpreis noch in diesem Jahr ist daher nicht ausgeschlossen. Das heißt aber auch, dass dann niemand mehr anonym eine Unze Gold kaufen kann, weil diese über 2.000 Euro je Unze notieren wird!

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