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17.12.2020 | 05:45

Gold wird triumphieren - E.ON, Gazprom, Triumph Gold

  • E.ON
  • GAZPROM
  • Triumph Gold
Bildquelle: pixabay.com

Durch Corona, den nächsten harten LockDown, gehypten Impfstoffen und kursexplodierenden Wasserstoffaktien lassen sich viele Anleger aus Angst und Gier von wesentlichen langfristigen Entscheidungen ablenken und investieren dabei oft zu einseitig.
Statt auch einmal Gewinne mitzunehmen und das Depot neu auszurichten, wird teilweise Trends hinterhergelaufen, deren Umsätze die nächsten 20 Jahre erst einmal in die aktuelle Bewertung hineinwachsen müssen.
Gerade defensive Werte wie Energieversorger werden immer gefragter, aber auch die Flucht in Gold nimmt wieder an Fahrt auf.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Bode
ISIN: e.on , US3682872078 , CA8968121043 , CNE100000502 , US6516391066


 

E.ON – Nicht die RWE

Die Aktie von E.ON (WKN: ENAG99) ist in den letzten Tagen wieder in den Fokus gerückt. Nicht wegen dem Skandal um Peter Altmeier und die RWE, sondern durch den Abgang desVorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen zum 30.03.2021. Nachfolger zum 1. April 2021 soll Leonhard Birnbaumer werden, der seit 2014 im Vorstand für die Integration von Innogy verantwortlich ist. Seit der Übernahme von Innogy (WKN: A2AADD) im Sommer 2019 hat sich E.ON ein neues Profil mit klarem Geschäftsmodell gegeben. Genau auf so eine Ausrichtung hat die Börse gewartet. E.ON könnte damit in den kommenden Jahren zum Börsenliebling vieler Investoren werden. Bei einem Kurs von 9,01 Euro je Aktie am heutigen 17.12.2020 rentiert die Dividende bei 5,18% p.a. Damit gehört das Unternehmen zu den drei stärksten Dividendenzahlern im Deutschen Aktienindex DAX.

Gazprom - Gibt nicht nur Gas

Die Aktionäre von Gazprom (WKN: 903276 ISIN: US3682872078 Ticker: GAZ) waren in diesem Jahr leidgeprüft. Erst stürzten die Kurse im Frühjahr 2020 durch Corona ab, dann verlor Öl rasant an Wert und mit einem Anschlag auf den russischen Politiker Nawalny wurde die Gazprom Aktie zum politischen Spielball. Ständige Vorwürfe bis hin zum Stopp von NorthStream 2 lasteten schwer auf dem Kurs. Am 02.11.2020 fand die Aktie bei 3,22 Euro ihr diesjähriges Tief.
Von dort aus erholte sich der Wert und notiert am heutigen Donnerstag bei 4,53 Euro je Aktie. Das entspricht einer Dividendenrendite von 6,15% p.a..
Mit der Wiederaufnahme der restlichen Verlegeaktivitäten für NorthStream 2 Anfang dieses Monates dürfte der Fertigstellung im kommenden Jahr 2021 nichts mehr im Wege stehen.
Die Fertigstellung in 2021 dürfte den CashFlow von Gazprom für die folgenden Jahre massiv erhöhen. Damit sollte auch die Ausschüttungsquote ab 2022 wieder von 25% auf 50% des Gewinns angehoben werden.

Triumph Gold – Triumphiren mit Newmont Goldcorp. und Zijin Mining

Das Unternehmen Triumph Gold (ISIN: CA8968121043, WKN: A2DK8F, Symbol: 8N61) produziert/ liefert im Vergleich zu Gazprom oder E.ON weder Gas noch Strom, sondern im Crashfall profitiert das Unternehmen von der Flucht des Kapitals in Gold und Silber bzw. in die Produzenten der Edelmetalle und die kleineren Explorer.
Das Freegold Mountain Projekt ist dabei das Herzstück des Unternehmens mit verschiedenen hochgradigen Zonen von Gold- und Silbergehalten. Umgerechnet 2 Millionen Goldäquivalente werden dort angenommen, was bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von 16,4 Millionen Euro einer Bewertung von 8,20 Euro je Goldunze im Boden entspricht. Mit ca. 4 Millionen Euro Cash ist das nächste Bohrprogramm in 2021 bereits finanziert und auch ein paar große Player sind bei Triumph Gold mit an Bord.
Ungefähr 12,8% der Aktien gehören bereits dem Schwergewicht der Goldindustrie Newmont Goldcorp. (WKN: 853823 ISIN: US6516391066 Ticker: NMM). Dieser ist damit größter Einzelaktionär bei Triumph Gold. Die Chinesen sind über den Bergbaukonzern Zijin Mining (WKN: A0M4ZR ISIN: CNE100000502 Ticker: FJZ) mit 9,8% zweitgrößter Einzelaktionär.
Anleger können sich aktuell sehr günstig in die Aktie von Triumph Gold mit 0,11 Euro einkaufen. Denn allein der zu erwartende Rücklauf beim Anspringen des Goldpreises auf die diesjährigen Jahreshochs würde einem Anstieg von 165 Prozent entsprechen.


Interessenskonflikt & Risikohinweis

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