Menü

11.09.2026 | 05:45

Im Spannungsfeld von KI, Rohstoffen und Rüstung – Almonty Industries, Alphabet, Fortum OYJ, Rheinmetall

  • Almonty Industries
  • Alphabet
  • Fortum OYJ
  • Rheinmetall
Bildquelle: Pixabay

Zwischen KI-Boom, Rohstoffsicherheit und Verteidigungsdruck entstehen an der Börse neue Gewinner, aber auch neue Risiken. Gerade jetzt entscheidet sich, welche Geschäftsmodelle von geopolitischen Spannungen, milliardenschweren Investitionen und strukturellem Nachfragewandel tatsächlich profitieren. Wer die Hintergründe hinter den jüngsten Kursbewegungen verstehen will, findet in dem folgenden Kommentar drei prägnante Beispiele dafür, wie eng Politik, Kapitalmarkt und operative Entwicklung inzwischen miteinander verknüpft sind.

Lesezeit: ca. 8 Minuten. Autor: Stefan Bode
ISIN: CA0203987072 , FI0009007132 , US02079K3059 , DE0007030009


 

Fortum-Aktie explodiert um 16 %: Google macht den finnischen Versorger zum KI-Gewinner

Die Aktie von Fortum OYJ (WKN: 916660 | ISIN: FI0009007132 | Ticker: FOT) sorgt am 9. September für einen der spektakulärsten Kurssprünge des Jahres. Das Papier stieg in Helsinki um 16,50 % auf 24,90 EUR und erreichte damit den höchsten Stand seit viereinhalb Jahren. Seit Jahresbeginn liegt die Fortum-Aktie nun gut 34 % im Plus, innerhalb eines Jahres beträgt der Anstieg sogar 66 %. Auslöser ist ein außergewöhnlicher Atomstrom-Deal mit Alphabet (WKN: A14Y6F | ISIN: US02079K3059 | Ticker-Symbol: ABEA).

Der US-Technologiekonzern will 2027 und 2028 mindestens 13 Mrd. EUR in den Ausbau seiner KI-Infrastruktur in Finnland investieren. Es ist Googles bislang bedeutendste Einzelinvestition in Europa. Im Norden des Landes sollen drei neue Rechenzentren entstehen. Das kalte Klima senkt den Energiebedarf für die Kühlung, während das stabile Stromnetz und die weitgehend CO₂-arme Stromerzeugung Finnland zu einem attraktiven Standort machen.

Fortum wird dabei zu einem wichtigen Energiepartner. Der finnische Versorger hat mit Google einen Stromliefervertrag über 22 Jahre abgeschlossen. Die Belieferung beginnt 2028 zunächst mit einer kleineren Menge. Von 2030 bis 2049 will Google dann bis zu 50 % der Kapazität des Kernkraftwerks Loviisa abnehmen. Für Google ist es der erste Atomstromvertrag außerhalb der USA.

Für Fortum bedeutet die Vereinbarung vor allem besser planbare Einnahmen. Gleichzeitig schafft sie wirtschaftliche Sicherheit für die Modernisierung und Laufzeitverlängerung des Kernkraftwerks bis 2050. Beide Konzerne wollen darüber hinaus Möglichkeiten für neue Kernenergie- und Erneuerbare-Energien-Projekte prüfen. Gelingt es Fortum, weitere Betreiber von KI-Rechenzentren als Kunden zu gewinnen, könnte daraus ein neuer langfristiger Wachstumstreiber entstehen.

Auch das operative Geschäft hat sich zuletzt verbessert. Im ersten Halbjahr 2026 stieg der vergleichbare operative Gewinn von 577 Mio. auf 627 Mio. EUR. Der operative Cashflow erhöhte sich von 656 Mio. auf 679 Mio. EUR. Das zweite Quartal zeigte jedoch, wie abhängig Fortum weiterhin von den Strompreisen ist. Wegen niedrigerer erzielter Preise sank der vergleichbare operative Gewinn von 115 Mio. auf 106 Mio. EUR.

Charttechnisch ist der Sprung ein klares Ausrufezeichen. Die Fortum-Aktie durchbrach das bisherige Hoch bei etwa 22,80 EUR und notiert nun deutlich über den gleitenden Durchschnittslinien GD20, GD50, GD100 und GD200. Diese Linien liegen eng gebündelt zwischen ungefähr 20 und 20,50 EUR. Der große Abstand zeigt die Stärke des Ausbruchs, signalisiert kurzfristig aber auch eine überkaufte Situation und erhöht das Risiko von Gewinnmitnahmen.

Anleger sollten zudem beachten, dass keine finanziellen Einzelheiten des Stromvertrags veröffentlicht wurden. Die gesamten 13 Mrd. EUR von Google fließen selbstverständlich nicht an Fortum. Der aktuelle Kurs liegt außerdem über den bisherigen Analystenzielen, die vor der Meldung im Durchschnitt rund 18 EUR und in der Spitze 22 EUR erreichten. Der Google-Deal verbessert die langfristige Perspektive deutlich, doch nach einem Tagesplus von 16 % ist bereits viel Fantasie eingepreist. Entscheidend wird nun, ob Fortum aus dem spektakulären Vertrag ein dauerhaft wachsendes Geschäft mit der KI-Industrie entwickeln kann.

Almonty: Westlicher Wolframhebel mit Substanz

Almonty Industries (WKN: A414Q8 | ISIN: CA0203987072 | Ticker-Symbol: ALI1) profitiert derzeit nicht nur von einem festen Wolframpreis, sondern vor allem von einer geopolitischen Neuordnung. Seit den jüngsten Spannungen im Nahen Osten und den anhaltenden Handels- und Sicherheitsdebatten rückt die Absicherung kritischer Rohstoffketten stärker in den Fokus westlicher Volkswirtschaften. Gerade bei Wolfram ist die Abhängigkeit von China hoch, weshalb der planmäßige Hochlauf der Sangdong-Mine in Südkorea im Juli 2026 weit über die Unternehmensgrenzen hinaus Bedeutung gewonnen hat. Der durchschnittliche Preis für Ammoniumparawolframat von rund 3.075 USD je MTU zeigt, dass der Markt angespannt bleibt und zusätzliche, verlässliche Fördermengen strategisch wie ökonomisch an Wert gewinnen.

Operativ ist diese Verschiebung bereits messbar. Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 498 % auf 43,0 Mio. CAD und das operative Minenergebnis erreichte 26,1 Mio. CAD. Der Nettogewinn lag bei 181,8 Mio. CAD nach einem Verlust von 59,2 Mio. CAD im Vorjahresquartal. Noch wichtiger als der Ergebnissprung ist jedoch die steigende Planbarkeit: Der ausgeweitete Abnahmevertrag mit Global Tungsten & Powders läuft über 21 Jahre, hebt die garantierte Mindestabnahme um 40 % an und soll über die neue Preisformel zusätzliche Erlöse von rund 30 Mio. USD bringen. In einem Markt, in dem Versorgungssicherheit für Industrie, Elektronik und Verteidigung zunehmend höher bewertet wird als der günstigste Spotpreis, verbessert das die Qualität der künftigen Cashflows für Almonty deutlich.

Auch bilanziell hat sich Almonty in eine sehr starke Ausgangslage gebracht. Die im Juni 2026 überzeichnete Wandelanleihe über 800 Mio. USD erhöhte den Kassenbestand auf rund 870 Mio. USD und schuf Spielraum, um unter anderem ein KfW-Darlehen vollständig zurückzuführen. Damit kann das Unternehmen parallel an weiteren Projekten in den USA sowie auf der iberischen Halbinsel arbeiten, und muss sich beim weiteren Hochlauf und dem Ausbau in Südkorea sich finanziell nicht überdehnen. Rückenwind kam zudem durch die Aufnahme in den Russell-1000- und Russell-3000-Index, während das angestoßene und umgesetzte Delisting von der ASX die Kapitalmarktstruktur vereinfacht. Diskutabel bleibt der autorisierte Aktienrückkauf von bis zu 300 Mio. USD: Er signalisiert Vertrauen des Managements, dass der aktuelle Kurs zu niedrig ist, steht aber auch konträr der Kapitaldisziplin, Projektfinanzierung und strategischen Kapitalreserve gegenüber.

An der Börse bleibt Almonty damit weiter ein Titel zwischen anhaltender Neubewertung und gleichzeitigem Gewinnmitnahmerisiko. Bei einem Kurs von 16,75 USD liegen die bisher veröffentlichten Analystenziele zwischen 23,00 und 33,00 USD, was ein erhebliches Aufholpotenzial impliziert. Dafür muss Sangdong stabil weiter hochgefahren und die zweite Ausbaustufe planmäßig vorbereitet werden. Zuletzt nahm das Analysehaus Jefferies die Bewertung auf und stufte Almonty als “Buy” mit Kursziel 26,25 USD ein. Der aktuelle Bewertungsabschlag ist dennoch nicht unlogisch, denn Rohstoffunternehmen müssen nach dem ersten Meilenstein immer wieder beweisen, dass Produktion, Kostenkontrolle und Kapitalallokation auch im Vollbetrieb überzeugen. Gelingt dieser Nachweis, steht der Wahrnehmungsänderung bei Almonty vom Spezialwert zum strategisch relevanten Wolframlieferanten des Westens nichts mehr entgegen. Bleiben dagegen operative Verzögerungen oder Fehlanreize bei der Mittelverwendung, wäre die aktuelle Vorsicht des Marktes gerechtfertigt.

Charttechnisch liegt die Aktie bei ca. 16,75 USD über den ansteigenden Durchschnittslinien des GD50 und GD200, aber unter dem GD20. Diese Linien liegen in der Reihenfolge bei 15,38 USD und 15,11 USD und bilden entsprechend eine Kursunterstützung, während GD20 bei 17,40 USD als Widerstand fungiert. Wegen der abwartenden Haltung der Investoren preist der Kapitalmarkt aber weder die anstehende zweite Ausbaustufe in Südkorea noch die übrigen Assets in den USA und Europa entsprechend ein. Angesichts der vorliegenden Liquidität stellt das aktuelle Kursniveau gerade bei Kursrücksetzern ein attraktives Chancen-Risiko-Verhältnis dar.

Rheinmetall-Aktie fast halbiert: Kaufchance oder Absturz unter 1.000 EUR?

Die Aktie von Rheinmetall (WKN: 703000 | ISIN: DE0007030009 | Ticker: RHM) stand diese Woche erneut unter Druck. Das Papier verlor bisher rund 1,8 % und fiel kurzzeitig auf 988 EUR. Damit wurde die psychologisch wichtige Marke von 1.000 EUR unterboten, wenngleich nur sehr kurzfristig, und sie erholte sich im Laufe des gestrigen Börsenhandels wieder auf 1020 EUR. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus aber bereits 35 %, innerhalb eines Jahres hat die Aktie knapp 43 % verloren. Vom 52-Wochen-Hoch bei 2.008 EUR ist Rheinmetall nach der Kurshalbierung inzwischen fast 100 % entfernt. Die Marktkapitalisierung ist damit auf rund 47,53 Mrd. EUR geschrumpft.

Der Absturz wirkt auf den ersten Blick überraschend. Schließlich profitiert Rheinmetall weiterhin von steigenden Verteidigungsausgaben in Deutschland und anderen NATO-Staaten. Im ersten Halbjahr 2026 erhöhte der Rüstungskonzern seinen Umsatz um 39 % auf 5,23 Mrd. EUR. Das operative Ergebnis sprang sogar um 74 % auf 786 Mio. EUR. Allein im zweiten Quartal stieg der operative Gewinn um 115 % auf 562 Mio. EUR. Auch der Auftragsbestand liefert eigentlich Argumente für steigende Kurse. Der sogenannte Rheinmetall-Backlog erreichte Ende Juni 80,5 Mrd. EUR und lag damit 44 % über dem Vorjahreswert. Besonders stark entwickelten sich die Geschäfte mit Militärfahrzeugen, Munition und Flugabwehrsystemen. Bei Air Defence stieg der Umsatz im ersten Halbjahr um 62 %, während sich das operative Ergebnis auf 76 Mio. EUR mehr als verdoppelte.

Doch Anleger schauen inzwischen genauer hin. Der operative freie Cashflow verschlechterte sich im ersten Halbjahr von minus 631 Mio. auf minus 1,62 Mrd. EUR. Rheinmetall begründet dies unter anderem mit späteren Vorauszahlungen, höheren Forderungen, wachsenden Lagerbeständen und dem Ausbau der Produktionskapazitäten. Der Markt will deshalb nicht nur volle Auftragsbücher sehen, sondern auch, dass daraus zuverlässige Geldflüsse entstehen.

Zusätzlich belastet das Aus für das deutsche Fregatten-Programm F126. Rheinmetall hatte nach der Übernahme der Marinesparte von Lürssen auf diesen Großauftrag gesetzt. Nach der Streichung reduzierte der Konzern seine Umsatzprognose für 2026 um 300 Mio. EUR auf 13,7 bis 14,2 Mrd. EUR. Das entspräche zwar immer noch einem kräftigen Wachstum gegenüber den 9,94 Mrd. EUR aus dem Vorjahr, zeigt aber, wie empfindlich die Aktie auf Verzögerungen und verlorene Großprojekte reagiert.

Charttechnisch bleibt die Lage gefährlich. Der Kurs notiert unter dem GD20 bei ungefähr 1.120 EUR, GD50 bei rund 1.100 EUR und GD200 nahe 1.390 EUR. Damit zeigen sämtliche wichtigen Durchschnittslinien nach unten. Fällt auch die Aktie per Kursschluss unter 1.000 EUR, könnten zunächst 950 EUR und anschließend das Jahrestief bei rund 900 EUR in den Fokus rücken.

Die Analysten bleiben jedoch optimistisch. Die Deutsche Bank bestätigte Anfang September ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 1.800 EUR. Das entspricht ausgehend vom aktuellen Kurs einem Potenzial von knapp 80 %. Rheinmetall bleibt fundamental eine Wachstumsgeschichte, doch die Börse verlangt nach dem Absturz Beweise für besseren Cashflow und eine zuverlässige Umsetzung der Milliardenaufträge. Die 1.000-EUR-Marke entscheidet nun, ob mutige Anleger eine Einstiegschance erhalten oder der nächste Verkaufsimpuls beginnt.

Zusammenfassung

Fortum profitiert vom Google-Stromdeal als möglicher KI-Gewinner, doch nach dem Kurssprung muss der Versorger erst beweisen, dass daraus dauerhaft wachsendes Geschäft entsteht.
Almonty gewinnt als westlicher Wolframlieferant strategisch an Gewicht, muss die Neubewertung aber durch stabilen Minenhochlauf und disziplinierte Kapitalallokation untermauern.
Rheinmetall wächst operativ stark, doch schwacher freier Cashflow und Projektunsicherheiten halten die Aktie unter Druck und machen 1.000 EUR charttechnisch zur Schlüsselmarke.



Interessenskonflikt

Gemäß § 85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Ita Joka S. A. sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Ita Joka S. A. (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

Die Ita Joka S. A. ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Ita Joka S. A. für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

Risikohinweis

Die Ita Joka S. A. bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf derfinanzinvestor.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Ita Joka S. A. und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Ita Joka S. A. und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


Weitere Kommentare zum Thema:


Zwischen Milliarden-Deals und Geopolitik - Almonty Industries, Deutz, Catl, Schaeffler

Zwischen Milliarden-Deals und Geopolitik - Almonty Industries, Deutz, Catl, Schaeffler

Kommentar vom 25.08.2026 | 05:45

Die globalen Finanzmärkte stehen im Zeichen eines massiven strukturellen Wandels. Ob die volatile Transformation zur E-Mobilität, die geopolitische Sicherung systemkritischer Rohstoffe oder der epochale Einstieg eines Traditionskonzerns in den boomenden Verteidigungssektor – Anpassungsfähigkeit ist Trumpf. Wir beleuchten drei spannende Börsenkandidaten, die aktuell durch milliardenschwere Übernahmen, strategische Allianzen und massive Aktienrückkäufe im dreistelligen Millionen-USD-Bereich auffallen. Welche dieser Aktien bietet jetzt ein attraktives Chancen-Risiko-Verhältnis?

Zum Kommentar


Börsen-Achterbahn: Zwischen dramatischen Kursstürzen, Rekordzahlen und strategischen Turnarounds - Almonty Industries, PNE, Puma

Börsen-Achterbahn: Zwischen dramatischen Kursstürzen, Rekordzahlen und strategischen Turnarounds - Almonty Industries, PNE, Puma

Kommentar vom 13.08.2026 | 05:45

Das aktuelle Börsenumfeld bietet ein extremes Spannungsfeld aus Risiken und Chancen. Während ein Projektentwickler für erneuerbare Energien nach geplatzten Übernahmehoffnungen einen dramatischen Kurseinbruch verdaut, glänzt ein systemkritischer Rohstoffproduzent mit Rekordwachstum dank strategischer Marktmacht. Gleichzeitig kämpft ein globaler Sportartikelkonzern an einer entscheidenden charttechnischen Marke. Dieser Kommentar beleuchtet, wo weitere Kursverluste drohen und welche Potenziale der Markt derzeit noch falsch bepreist.

Zum Kommentar


Chancen & Risiken bei den Q2-Kennzahlen – Adobe, Almonty Industries, Apple, Microsoft

Chancen & Risiken bei den Q2-Kennzahlen – Adobe, Almonty Industries, Apple, Microsoft

Kommentar vom 03.08.2026 | 05:45

Zwischen Cloud, Kreativsoftware und kritischen Rohstoffen rücken gleich mehrere börsennotierte Schwergewichte in den Fokus der Anleger. Nach teils kräftigen Kursbewegungen entscheidet sich nun, ob operative Stärke und strategische Weichenstellungen die Bewertungen stabilisieren können. Im Zentrum stehen wiederkehrende Erlösmodelle, Investitionszyklen und die Frage, wer die KI-Welle profitabel monetarisiert, ohne Margen und Cashflows zu stark zu verwässern. Gleichzeitig verschärfen Zinsniveau, Währungsbewegungen und geopolitische Risiken den Blick auf Lieferketten und die noch vorherrschende Preissetzungsmacht. Sollten die Anleger bereits auf die Trendwende setzen?

Zum Kommentar