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27.09.2023 | 05:45

Impulse fehlen + Abverkauf - dynaCERT, RWE AG, K+S AG Aktie

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  • Kali+Salz
Bildquelle: pixabay.com

Während die letzte Börsenwoche noch uneinheitlich in den Indizes endete, hat sich zu Beginn dieser Woche ein deutliches Abwärtsmomentum eingestellt. So verloren Dow Jones, S&P500, Nasdaq und Dax in den letzten beiden Tagen zwischen 2 % und 4 % und ein Ende des Ausverkaufs ist derzeit nicht in Sicht. Einige Marktteilnehmer rechnen sogar mit einem noch stärkeren Rückgang, da die stark gestiegenen Zinsen das Wirtschaftswachstum abwürgen und die Kapitalkosten verteuern. Die Gewinnerwartungen der Marktteilnehmer haben sich auf diese neue Situation noch nicht eingestellt und ziehen es vor, ihre Investitionen zu reduzieren und damit ihre Liquiditätsquote zu erhöhen.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Alfred Laugeberger
ISIN: CA26780A1084 , DE000KSAG888 , DE0007037129


 

dynaCERT im Mercedes Sprinter Van

Das kanadische Unternehmen dynaCERT Inc. (WKN: A1KBAV, ISIN: CA26780A1084, Ticker: DMJ) präsentierte in der vergangenen Woche auf der Fleet Service Expo der Stadt Ottawa seine HydraGEN™ Technologie in der Praxis. Dafür stellte das Unternehmen einen umgebauten Mercedes Sprinter Van vor und präsentierte diesen auf der Ausstellung. Da der Sprinter als Flottenfahrzeug häufig vorzufinden ist, sollte den Messebesuchern die Reduzierung von Kohlenstoffemissionen wie auch die Senkung des Kraftstoffverbrauches von Dieselmotoren nach dem Umbau gezeigt werden.

Die Wasserstoff-On-Demand-Technologie dient als Additiv bei Diesel-Verbrennungsmotoren. Nach dem Einbau kann eine Amortisation je nach Fahrleistung & Verbrauch im Jahr von weniger als 12 Monaten erreicht werden, so das Unternehmen.* Da das kanadische Amt für Natural Resources ein „Green Freight Program“ aufgelegt hat und Technologien bzw. deren Einbau zur Reduzierung von Schadstoffemissionen fördert, sinkt bei Nutzung dieser Förderung die Amortisationszeit für die Käufer. Um davon zu profitieren und den Vertrieb von Produkten nun zu forcieren, hat dynaCERT eine Task Force für die nötigen Beantragungsprozesse durch die Kunden bereits Anfang September eingerichtet. Ob dieses Programm nun die Kunden überzeugt, muss sich in den kommenden Wochen durch neue Bestellungen zeigen.

*(Anm. d. Red. Korrektur der Amortisationszeit da ein zu geringer Verbrauch & Fahrleistung bei einem Mercedes Sprinter unterstellt wurde. Es wird um Entschuldigung gebeten)

K+S AG auch abverkauft

Wieder unter die 17 EUR Marke gefallen ist die Aktie der K+S AG (WKN: KSAG88, ISIN: DE000KSAG888, Ticker-Symbol: SDF). Nachdem das vergangene Geschäftsjahr stärker als erwartet abgeschlossen werden konnte und der Kurs sich vom Tief bei 14,35 EUR wieder bis auf 18,47 EUR emporarbeitete, ging es für die Aktie seit letztem Mittwoch wieder bergab. Das allgemeine Marktumfeld belastet ebenso wie die Annahmen einiger Analysten.

So sieht die Privatbank Berenberg wie auch die US-Bank J.P. Morgan die Aktie mit einem Kursziel von 22 EUR als „Buy“ bzw. als „Overweight“. Derzeit näher am Kursgeschehen liegt aber die Schweizer Großbank UBS mit ihrer Einschätzung als „Neutral“ und einem Kursziel von 16 EUR. Sie sehen auf Grund der Margenerosion der nordamerikanischen Maisbauern eine verringerte Düngemittelnachfrage für die nächste Saison. Die Wettbewerber Yara und ICL sehen sie als besser positioniert an.

RWE löst Verkeilung negativ auf

Ein gutes Jahr dauerte die charttechnische Verkeilung bei der Aktie der RWE AG (WKN: 703712, ISIN: DE0007037129, Ticker: RWE) ehe diese den unteren Trendkanal im Juli 2023 antestete und Ende August nach unten verlies. Damit deute derzeit alles darauf hin, dass die erste Aufwärtsbewegungsphase, die im September 2015 bei 9,13 EUR startete, nun vorläufig ihr Ende gefunden hat. Die gestartete Korrekturphase könnte daher die nächsten Monate das Kursgeschehen bestimmen.

Sollte der derzeitige Kurs von 36,19 EUR die Unterstützungszone von 34,75 EUR durchschlagen, droht ein weiterer Kursrutsch bis in den Bereich der 27,90 EUR. Anleger sollten daher vorsichtig werden, ggf. ihre Investition absichern und zumindest einen StopLoss bei der RWE Aktie setzen, um angelaufene Gewinne nicht zu gefährden, bzw. den Verlust zu begrenzen.



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