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16.09.2020 | 05:45

Mega-Fusion oder Sicherer Hafen? – Credit Suisse, UBS Group, Osino Resources, Nicola Mining

  • Osino Resources
  • Nicola Mining
  • UBS Group
  • Credit Suisse
Bildquelle: pixabay.com

Durch die anhaltende Niedrigzinspolitik seit der Finanzkrise 2008, sind die Margen im Finanzsektor erodiert. Die Ausweitung der staatlichen Regulierungen und der Wettbewerb der Banken untereinander beschleunigten die Margenerosion deutlich. Selbst das Gegensteuern der Vorstände durch Filialschließungen und Mitarbeiterentlassungen, konnte das Dilemma der Finanzindustrie nicht stoppen. Doch eine andere Branche konnte von dem Niedergang der Banken profitieren - der Edelmetallsektor. Daher steht dem Vertrauensverlust in das Finanzsystem der Aufstieg der Gold- und Silberassets entgegen.

Lesezeit: ca. 4 Minuten. Autor: Stefan Bode
ISIN: CH0244767585


 

1,3 Kg Silber und 2,59 g/t Gold bei Nicola Mining

Das in British Columbia tätige Gold- & Silberunternehmen Nicola Mining (WKN: A14T7S ISIN: CA65405R1047 Ticker: HLI) gab letzte Woche sensationelle Ergebnisse bekannt. Die Auswertung des Phase 1 Bohrprogramms 2020 auf der alten Silbermine von Treasure Mountain, brachte in der Probe 2100207 einen beachtlichen Gehalt von 1.300 g/t Silber und 2,59 g/t Gold zu Tage. Des Weiteren enthielt die Probe 27,4% Blei und 27,2% Zinn.
Diese hohe Konzentration überraschte alle Teilnehmer und erst durch die Probe 2100209 konnte das Ergebnis aus 2100207 plausibel bestätigt werden. Dort wurden immerhin noch 131 g/t Silber, 0,18 g/t Gold, 3,81% Blei und 15,1% Zinn gefunden werden.
Auch die Probe 2100205 enthält 1.040 g/t Silber, 0,64 g/t Gold, 6,93% Blei und 1,37% Zinn.
Nicola Mining wird nun im dortigen Gebiet intensiver Proben entnehmen, um die teilweise freiliegende Ader genauer zu lokalisieren und später ausbeuten zu können.
Insgesamt soll die Erzader ca. 1,2 km lang sein und könnte im Tagebau abgebaut werden. Die Verarbeitung erfolgt dann in der 85 km entfernten Unternehmenseigenen Gesteinsmühle mit Floatingbecken, wo die Metalle entsprechend angereichert werden.

Mega-Fusion Schweiz – Credit Suisse und UBS Group?

Der Präsident des UBS Konzerns (WKN: A12DFH ISIN: CH0244767585 Ticker: 0UB), Axel Weber, hat die Machbarkeit der Mega-Fusion mit Credit Suisse (WKN: 876800 ISIN: CH0012138530 Ticker: CSX) am Montag, den 14.09.2020, ganz entspannt als regelmäßige Denkübung einer zukünftigen strategischen Option abgetan. Damit hat der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank (2004-2011) die Fusionsgerüchte nicht bestätigt aber auch nicht verneint, soll aber treibende Kraft hinter der möglichen Fusion sein. Immer wieder kommen Gerüchte um eine Fusion der beiden Großbanken auf die Tagesordnung, doch diesmal recht konkret und das Projekt soll UBS Group intern „Signal“ heißen. Auch soll Axel Weber bereits unverbindliche Gespräche mit dem Bundesrat Ueli Maurer und dem Chef der Schweizer Finanzaufsicht FinMa, Herr Mark Branson, geführt haben.
Ob aber eine Fusion durchführbar ist, kann nur die Aufsichtsbehörde entscheiden, denn mit solch einem möglichen Riesenkonzern, steigt auch im Ernstfall das „Too big to fail“ Risiko für die Schweiz deutlich an.
Beide Unternehmen zusammen, würden für ca. die dreifache Schweizer Wirtschaftsleistung stehen. Daher wäre ein Zusammengehen der beiden Unternehmen nur mit Teilbereichen möglich, während andere aus Wettbewerbsgründen wie auch aufsichtsrechtlichen Bedenken abgestoßen werden müssten.
Ob damit dem Aktienkurs wieder auf die Beine geholfen werden kann, wäre wünschenswert, denn bei beiden Bankkonzerne haben die Kurse seit 2007 arg gelitten. Vom Hoch 2007 verlor der Aktienkurs der UBS Group wie auch der Credit Suisse jeweils über 85 Prozent!

Sicherer Hafen – Goldexplorer Osino Resources

Im Vergleich zu den Bankenaktien, konnte der im Namibia tätige Goldexplorer Osino Resources (TWKN: A2NB4J ISIN: CA68828L1004 Ticker: RSR1) die Anleger in den letzten 2 Jahren mehr als befriedigen. Über 700% stieg die Aktie von September 2018 bis zum heutigen 16.September 2020. Der vom Profi Heye Daun gemanagte Goldexplorer, konnte die Marktteilnehmer alle paar Monate positiv überraschen. Solche positiven Story’s lieben Investoren, bleiben dem Unternehmen treu und kaufen regelmäßig Aktien nach.
Die letzten Bohrergebnisse brachten zudem auf einer Länge von 268 Metern durchschnittlich 0,6 g/t Gold zum Vorschein. Damit bestätigte sich die Vermutung des Teams um Heye Daun, dass auf den Liegenschaften um die Zwillingshügel herum, eine neue Goldmine aufgebaut werden kann. Das ist natürlich gerade für regionale Goldminenbetreiber wie B2Gold (WKN: A0M889 ISIN: CA11777Q2099 Ticker: 5BG) interessant, können Sie doch auf qualifiziertes Personal zurückgreifen und kennen die Marktgegebenheiten vor Ort in Namibia. Daher werden diese sicherlich zu gegebener Zeit mit einem Übernahmeangebot aufwarten, wenn Osino Resources weiterhin gute Ergebnisse vorbringen kann.
Doch bis dahin gibt Heye Daun und sein Team Vollgas, denn durch die letzten Funde ist der Ehrgeiz der Mannschaft gepackt. Sie wollen lieber heute als Morgen den kompletten Erzkörper genauestens bestimmen. Dafür wurde das bestehende Bohrprogramm deutlich ausgeweitet und ist durch die letzte Finanzierungsrunde auch bereits durch finanziert.
Damit liegt das positive Überraschungsmoment auf der Seite der Aktionäre, denn die nächsten Wochen werden immer wieder neue Bohrergebnisse aus den Analyselaboren eintreffen.

Fazit

Durch die Corona-Krise inkl. LockDown und den zu erwartenden Ausfall von hohen Kreditvolumina, sind Bankaktien derzeit eher ein antizyklisches Investment für Investoren, mit starken Nerven mit Hang zur Selbstkasteiung.
Die Gold- und Silberexplorer Nicola Mining und Osino Resources hingegen profitieren von dem Anstieg des Gold- und Silberpreises, dass nichts anderes als die ultimative Fluchtwährung in echte Sachwerte darstellt. Davon profitieren gerade kleinere Unternehmen der Edelmetallbranche wie Nicola Mining und Osino Resources. Sie stehen meist nicht oder nicht so stark im Fokus der Anleger. Dabei können in der Regel durch Abstauberlimits, gute Einstiegskurse gesichert und vom langfristigen Aufwärtstrend der Edelmetallmärkte profitiert werden. Werden dann gute Bohrergebnisse vorgelegt, steigen solche kleineren Aktiengesellschaften in der Gunst der Anleger sehr schnell.

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Kommentar vom 20.05.2021 | 05:20

Gold hat wie vor 1 1/2 Wochen noch vermutet den Ausbruch bestätigt und sollte nun Kurs auf neue Allzeithochs nehmen. Was ein Goldpreisanstieg für die Margen der Goldaktien bedeutet kann sich jeder an seinen eigenen Investmentfingern abzählen. Die Sektorrotation nimmt dabei Fahrt auf und zieht das Geld aus dem Wasserstoffsektor und dem Anleihensektor ab und führt zu deutlichen Zuflüssen in den Rohstoffsektor und hier allen voran in den Goldmarkt und dessen Marktteilnehmern. Ein neues Allzeithoch beim Goldpreis noch in diesem Jahr ist daher nicht ausgeschlossen. Das heißt aber auch, dass dann niemand mehr anonym eine Unze Gold kaufen kann, weil diese über 2.000 Euro je Unze notieren wird!

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Das zweite Quartal 2021 hat begonnen und der große Crash ist ausgeblieben. Eher das Gegenteil ist sogar der Fall. Statt zu fallen, erreichen die Indizes neue Allzeithochs und einige Nachzügler-Aktien fangen jetzt erst an, darauf zu reagieren. Diese Opportunität sollten sie sich nicht entgehen lassen, denn die Flucht aus vermeintlich sicheren Staatsanleihen, Versicherungen und Bausparverträgen ist im vollen Gange und wird den Börsen weiter Auftrieb geben. Es ist also Zeit, sich für den Fortgang der Rallye bei soliden Unternehmen zu positionieren. Drei Aktien aus drei unterschiedlichen Sektoren stellen wir Ihnen heute vor. Angeschnitten wird der Energiemarkt mit E.on, der Goldmarkt mit Osino Resources und der Automobilmarkt mit Daimler.

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Rendite mit Aktien zu erzielen wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Die Geldmengen der Zentralbanken explodieren, die Teuerungsrate steigt an und das Geld auf dem Konto wird von Tag zu Tag weniger Wert. Wer gegen die kalte Enteignung nichts unternimmt, dessen Kaufkraft nimmt immer schneller ab. Daher ist es gerade jetzt wichtig in Aktien investiert zu sein und bei der Auswahl der Aktien auch den zugrunde liegenden Trend zu berücksichtigen. Je langfristiger dieser Trend ist, desto ruhiger ist der Anleger bei immer wieder auftretenden Kursrücksetzern.

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