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05.05.2021 | 05:05

Neues Herzmedikament rettet Leben! Wer die Chance nicht nutzt, verschenkt Gewinne! BioNTech, Moderna, Cardiol Therapeutics

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Bildquelle: pixabay.com

Durch die Corona-Krise ist eine Branche der klare Gewinner – die Biotechbranche. Biotechaktien gehen seit über einem Jahr durch die Decke und brechen sensationelle Rekorde. Wer auf die Aktien von BioNTech setzte, konnte seit Oktober 2019 sagenhafte 1.600 Prozent Rendite erzielen. Moderna Aktien schafften seit August 2019 bis zum gestrigen 04.05.2021immerhin noch 1.500 Prozent. Aufhorchen ließen diesen Markt auch mehrere milliardenschwere Übernahmen. GW Pharmaceuticals wurde im Januar 2021 für über 7 Milliarden USD übernommen und Genmark Diagnostic folgte im März 2021 für 1,8 Milliarden USD. Das Karussell dreht sich weiter und diese Aktie hat den Schlüssel zum nächsten Blockbuster in den Händen.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Dr. Tim Faustmann


 

Milliardenmarkt Herzerkrankungen

Zu den häufigsten Erkrankungen der westlichen Industrieländer gehören die Herz-Kreislauferkrankungen. Unbehandelt führen sie je nach Schwere innerhalb kürzester Zeit zum Tod und gehören trotz enormer medizinischer Fortschritte immer noch zur Todesfallursache Nummer 1. 40 Prozent aller Todesfälle ist auf die Herz-Kreislauferkrankungen zurückzuführen und die Kosten des Gesundheitssystems alleine in Deutschland betragen über 46 Milliarden Euro jedes Jahr. Jedoch konnte der Ausbau von Vorbeugeuntersuchungen, aber auch das Vorhandensein hervorragender Herzspezialisten die Lebenserwartung der Menschen bei Erkrankungen am Herzen bereits um viele Jahre verlängern. Bei akuten Herzerkrankungen ist Schnelligkeit alles, denn das Herz nimmt z.B. bei einer Myokarditis (Herzmuskelentzündung) schnell Schaden, der entweder irreversibel werden kann oder gleich zum Tod führt. Erst in der letzten Woche wurde der Fokus wieder auf die Myokarditis gelenkt, als diese im zeitlichen Zusammenhang mit dem Impfen des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer in Israel auftauchte.

Dieser Wirkstoff heilt das Herz!

Das Biotechnologie-Unternehmen Cardiol Therapeutics (WKN: A2PA9E ISIN: CA14161Y2006 Ticker: CT9) befindet sich derzeit mit seinem Produkt CardiolRx™, einer pharmazeutisch hergestellten oralen Cannabidiol-Formulierung, die zur Behandlung von akuten und chronischen Entzündungen im Zusammenhang mit Herzerkrankungen entwickelt wird, in den verschiedenen Phasen des klinischen Zulassungsprozesses.
Aktuell läuft bereits die Phase II/III-Ergebnisstudie von CardiolRx™ bei hospitalisierten Patienten, die positiv auf das COVID-19-Virus getestet wurden.

Cardiol Therapeutics plant, die Wirksamkeit und Sicherheit von CardiolRx™ als herzschützende Therapie zur Verringerung der Sterblichkeit bei COVID-19-Patienten zu untersuchen, welche bereits in der Vergangenheit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten bzw. immer noch haben. Diese Patientengruppe hat nach einer früheren Studie im Vergleich zu Patienten ohne Vorerkrankungen des Herzens eine sehr hohe Sterblichkeitsquote bei Erkrankung an Corona.

Wirksamkeitserforschung von CardiolRx™

Die bisherigen präklinischen Ergebnisse des von Cardiol Therapeutics modellierten Cannabidols sind sehr ermutigend und sollen in der Phase II/III weiter untersucht werden:

  • Reduktion von Entzündungen und Verbesserung der endothelialen Dysfunktion
  • Reduktion des Zytokinspiegels bei Myokarditis (entzündliche Herzinsuffizienz)
  • Reduktion der mit erhöhten Troponin-T-Werten verbundenen Herzschädigung
  • Verbesserung der linksventrikulären Dysfunktion des Herzens und dadurch signifikante Verbesserung des Blutflusses zu den lebenswichtigen Organen sowie die
  • Signifikante Verringerung der kardialen Fibrose (Vernarbung des Herzmuskels)

Doppelblinde, placebokontrollierte Phase II/III Studie

In der aktuellen doppelblinden, placebokontrollierten Phase II/III Studie von Cardiol Therapeutics werden derzeit 422 Patienten rekrutiert. 211 Patienten werden mit dem Medikament CardiolRx™ behandelt und 211 Patienten erhalten das Placebo-Präparat. Über 28 Tage werden diese primären Wirksamkeitsaspekte untersucht:
Die Gesamtsterblichkeit beider Gruppen, die intensivmedizinische Behandlung und ggf. der Einsatz von Beatmungsgeräten sowie die Komplikationen am Herzen wie z.B. Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzinsuffizienz sowie Schlaganfall.

Wer jetzt nicht kauft ...

Das Potential der Aktie ist gewaltig und wer sich als interessierter Leser in die Lebensläufe der handelnden Personen sowie des Aufsichtsrates einliest, wird feststellen, dass hier die weltweit geballte Kompetenz der Kardiologenszene zusammengefunden hat. Mit 68 Millionen Euro ist das Unternehmen aktuell klar unterbewertet, aber durch die letzte Finanzierungsrunde sind die diesjährigen Forschungsausgaben gedeckt. Die Aktie ist aus unserer Perspektive nicht nur für Biotechnologie-affine Investoren ein Kauf, sondern sollte sukzessive in das mittel- bis langfristig ausgerichtete Depot gekauft werden. Hierbei empfiehlt sich der kontinuierliche Zukauf der Aktie, um den Cost-Average-Effekt zu nutzen. Aktuell wird die Aktie an der Frankfurter Börse zwischen 2,60 – 2,80 Euro gehandelt. Eine Stoppsetzung wäre aktuell erst bei 1,25 Euro, dem bisherigen Allzeittief aus dem letzten Jahr sinnvoll, da die Aktie noch hochvolatil ist.


Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die HFC Hanseatic Financial Contor GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der HFC Hanseatic Financial Contor GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die HFC Hanseatic Financial Contor GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der HFC Hanseatic Financial Contor GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar vom 14.05.2021 | 05:05

Biotechaktien, gerade im Pharmabereich mit CoVid-19 Bezug, gingen in den vergangenen Monaten durch die Decke. Allen voran die Aktien von Moderna und BioNTech waren und sind die Zugpferde einer ganzen Branche. Dennoch bilden sie nur den Anfang von einer Reihe von Unternehmen, die in den kommenden Monaten und Jahren mit neuen Wirkstoffen und Medikamenten mit Blockbuster-Potential aufwarten werden. Aufhorchen ließen im ersten Quartal bereits zwei milliardenschwere Übernahmen. Im Januar 2021 wurde GW Pharmaceuticals ein Übernahmeangebot von über 7 Milliarden USD durch Jazz Pharma vorgelegt. Auch Genmark Therapeutics wurde den Aktionären vom Wettbewerber und Pharmariesen Roche weggekauft. Für 1,8 Milliarden USD und einem Aufpreis von 30% zur damaligen Marktkapitalisierung trennten sich die meisten Aktionäre mit einer 600 % p.a. Rendite gerne, wenn auch mit einem weinenden Auge.

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Die weltweite Biotechnologiebranche wächst in einem rasanten Tempo. Auch der Biotechnologie-Verband BIO Deutschland konnte ein Rekord-Wachstum vermelden. Bei einer Umfrage der 687 privaten Biotech-Unternehmen inklusive der 23 börsennotierten Unternehmen stieg der Umsatz um durchschnittlich 36 Prozent und die Investitionen in Forschung und Entwicklung um 37 Prozent. Bei solchen Wachstumskennzahlen im In- und auch im Ausland sollte es nicht überraschen, wenn Analysten Kursziele, die 400% und mehr über dem aktuellen Kurs liegen, ausrufen, zumal Unternehmen wie BioNTech und Moderna in den vergangenen 18 Monaten auch die 1.000 Prozent Marke deutlich geknackt haben.

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Kommentar vom 07.05.2021 | 05:07

Knapp 40 Prozent aller Todesfälle in den westlichen Industrieländern sind auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Damit dominieren Herzerkrankungen das menschliche Todesfallgeschehen deutlich vor Krebserkrankungen mit ca. 25 Prozent und verweisen Erkrankungen des Atmungsorganes mit ca. 7 Prozent mit Abstand auf den dritten Platz. So nüchtern diese knappe Statistik das menschliche Leid dahinter versteckt, so kraftvoll ist die Ansage renommierter Kardiologen, einen großen Teil der Herzerkrankungen heilbar zu machen. Mit diesem Unternehmen können sie sich auf einem der größten Märkte der Welt positionieren.

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