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30.12.2020 | 05:45

Trendwende vollzogen? TUI AG, Saturn Oil & Gas, Deutsche Lufthansa AG, Fraport AG, BP plc

  • TUI AG
  • Saturn Oil & Gas
  • Lufthansa
  • Fraport AG
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Bildquelle: pixabay.com

Die Börsen feiern bereits das Ende der Pandemie und der Dax verzeichnet ein neues Allzeithoch. Auch die abgestraften Aktienwerte der vergangenen Monate liefern wieder Signale der Hoffnung. Ist das bereits die Trendwende oder sollte sich jetzt noch rechtzeitig mit diesen Werten eingedeckt werden? Schauen wir uns also die zu besprechenden Werte genauer an.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Dr. Tim Faustmann
ISIN: DE000TUAG000 , CA80412L1076 , DE0008232125 , DE0005773303 , GB0007980591 , DE0008618737


 

Ölbranche – Divergenzen und Übernahmen

Auch wenn der Ölmarkt immer noch stiefmütterlich behandelt wird, so notiert der Ölpreis bereits auf dem Niveau vom Februar 2020, also vor dem berüchtigten Corona-Crash und dem folgenden Spotmarktverfall auf Minus 42 USD je Barrel WTI-Öl.
Dieses Niveau haben aber die Aktien der Ölproduzenten noch lange nicht wieder erreicht und das bietet Gelegenheit, sich hier wieder langfristig einzukaufen.

Saturn Oil – Vor der Übernahme

Der günstigste Ölproduzent Kanadas, Saturn Oil & Gas (WKN: A2DJV8 ISIN: CA80412L1076 Ticker: SMK), redet ganz offen davon, die Unterbewertung von Liegenschaften der Wettbewerber zu nutzen. Wie der CEO John Jeffrey in einem seiner letzten Interviews verkündete, werden gerade Akquisitionen vorbereitet. Das erklärt auch, warum
Jean-Pierre Colin seit Anfang November 2020 als Strategieberater für das Unternehmen aktiv ist. Dieser bringt 40 Jahre Erfahrung und ein Beziehungsnetzwerk an nordamerikanischen Multimillionären mit und dürfte für die Finanzierung der Übernahme zuständig sein. Kurse von 0,07 Euro je Aktie dürften hier also bald der Vergangenheit angehören.

BP mit starker Divergenz

Der Öl- und Gaskonzern BP (WKN: 850517 ISIN: GB0007980591 Ticker: BPE5) zeigt eine deutliche Divergenz des Relative-Stärken-Index (RSI) zum Chartbild an. Das letzte Tief bei 2,10 Euro vom 28.10.2020 wird vom Indikator nicht mehr bestätigt. Passend dazu kündigen auch die zunehmende Kaufnachfrage und die Handelsumsätze seit Anfang November 2020 an, dass sich starke Adressen hier positionieren. Auch wenn die Dividende wackelig ist, sollte BP in 2021 wieder gutes Geld verdienen und in die schwarzen Zahlen zurückfinden.

Lufthansa hebt ab

Die Kranich Airline Lufthansa (WKN: 823212 ISIN: DE0008232125 Ticker: LHA) stieg seit dem Tief vom 25. September 2020 um über 63 Prozent und könnte damit eine nachhaltige Trendwende hingelegt haben. Aktuell notiert die Aktie zum 30.12.2020 bei 11,13 Euro. Eine Bestätigung für die Trendwende wäre ein Wochenschlusskurs oberhalb des Juni 2020 Hochs von 12,56 Euro.

TUI – Bullischer Keil

Die TUI Aktie (WKN: TUAG00 ISIN: DE000TUAG000 Ticker: TUI1) hat gegenüber der Lufthansa noch Startschwierigkeiten. Der Markt glaubt zwar an die Trendwende, doch zu viele Marktteilnehmer haben noch Zweifel daran. Die Aktie verkeilt sich zwischen dem März-Tief 2020 bei 2,42 Euro und dem Mai-Hoch 2020 bei 7,16 Euro und notiert zum 30.12.2020 bei 5,27 Euro. Es dürfte sich dabei um die charttechnische Bodenformation Bullischer Keil handeln, deren Auflösung ein langfristiges Einstiegssignal liefern würde. Mutige Anleger bauen erste Positionen auf. Alle anderen warten auf die Ausbruchsbestätigung mit einem Tagesschlusskurs oberhalb der 6,47 Euro.

Fraport AG – höheres Hoch

Die Fraport AG (WKN: 577330 ISIN: DE0005773303 Ticker: FRA) konnte mit dem Bullrun seit Anfang November 2020 bereits über 62 Prozent generieren und notiert derzeit bei 49,01 Euro je Aktie. Mit dem höheren Hoch vom 04.12.2020 gegenüber dem 09.06.2020 ist hier - im Vergleich zu TUI – die charttechnische Trendwende schon bestätigt.
Auch die teilweise hohen Umsatzvolumina bei der Aktie zeigen den Einstieg von institutionellen Anlegern an, die sich hier langfristig positionieren dürften.


Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die HFC Hanseatic Financial Contor GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der HFC Hanseatic Financial Contor GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die HFC Hanseatic Financial Contor GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der HFC Hanseatic Financial Contor GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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