Menü

03.05.2023 | 05:45

Unsicherheit vor dem Zinsentscheid – Almonty Industries, Meta Platforms, RWE AG

  • Almonty Industries
  • Meta Platforms
  • RWE
Bildquelle: pixabay.com

Am heutigen Mittwoch steht in den USA der Zinsentscheid der US-Notenbank FED an und dabei erwartet die Mehrheit der Marktteilnehmer einen weiteren Zinsschritt und eine Erhöhung des Leitzinses um 0,25 Prozent. Die Leitzinsen würden sich dann in einem Korridor von 5,00 und 5,25 Prozent befinden. Interessant für die Märkte wird aber die Einschätzung der Notenbanker um Jerome Powell sein, wie sie die Inflationstendenzen und wirtschaftlichen Aussichten der USA in den kommenden Monaten und Quartalen einschätzen, und ob deshalb mit einem Aussetzen von weiteren Zinsanhebungen zu rechnen ist.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Alfred Laugeberger
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203981034 , META PLATFORMS INC | US30303M1027 , RWE AG INH O.N. | DE0007037129


 

Almonty Industries für hochfeste Stähle

Nur wenige Metalle sind robuster als das Schwermetall Wolfram und dehnen sich bei Hitze so gut wie nicht aus. Daher wird Wolfram in der Stahlproduktion zugesetzt, denn der im Eisenerz enthaltene Kohlenstoff reagiert mit Wolfram zu Wolframkarbid, welches extrem hart ist. Daher fragt die globale Stahlindustrie über 80 % der weltweit verfügbaren Wolframproduktion nach, denn jeder Stahl, der besonders hart und fest sein muss, wird mit Wolfram versetzt. In der Weiterverarbeitung stellen Werkzeugmacher und hoch spezialisierte Metallbauer wie die österreichische Plansee Gruppe aus Wolframstählen z. B. hochpräzise Bohrer, Meißel, Schneidwerkzeuge und Bohrkronen für alle Arten von Hightech-Anwendungen her.

Doch einer wachsenden Rohstoffnachfrage nach Wolfram steht ein schwindendes Angebot gegenüber. Daher hat sich die Plansee Gruppe bereits frühzeitig an dem Wolframunternehmen Almonty Industries (WKN: A1JSSD ISIN: CA0203981034 Symbol: ALI) beteiligt, um die Rohstoffversorgung börsenunabhängig sicherstellen zu können. Almonty Industries betreibt in Europa bereits zwei Wolframminen in Spanien und Portugal und ist einer der wenigen Lieferanten von Wolfram außerhalb von China. Aber interessant ist das Unternehmen vor allem wegen dem derzeitigen Auf- und Ausbau der Wolfram-Mine Sangdong in Südkorea. Dadurch wird Almonty in den kommenden Jahren zum größten Produzenten von Wolfram außerhalb von China aufsteigen. Ca. 1,2 Mio. t erzhaltiges Gestein soll die Mine nach Fertigstellung jedes Jahr verarbeiten können. Näheres zum Unternehmen erfahren interessierte Investoren am 10. Mai 2023 beim 7. International Investment Forum vom CEO Lewis Black um 16 Uhr. Kostenfreie Anmeldung ist über diesen Link möglich: kostenfreie Anmeldung

Meta Platforms

Mit einer stetig steigenden Anzahl an monatlich aktiven Nutzern auf Plattformen wie Facebook, Instagram & Co. in den letzten Quartalen konnte Meta Platforms (WKN: A1JWVX | ISIN: US30303M1027 | Ticker-Symbol: FB2A) im ersten Quartal 2023 insgesamt 3,81 Mrd. aktive Nutzer weltweit vorweisen. Das ist zum einen ein Anstieg zum Vorjahr um 5,5 % bzw. 230 Mio. Menschen und entspricht damit einer Anzahl von ca. 47 % der Weltbevölkerung. Doch nicht nur das ist Ursache für den seit Oktober 2022 wieder anziehenden Aktienkurs. Neben den ansteigenden Nutzerkennzahlen und damit weiter anziehenden Werbeeinnahmen kauft das Unternehmen weiterhin eigene Aktien am Markt zurück. Bereits für 9,22 Mrd. USD wurde dies umgesetzt und damit stehen immer noch 41,78 Mrd. USD für weitere Aktienrückkäufe zur Verfügung.

RWE AG - Absicherung und heraufgestuft

Von der seit Langem sich abzeichnenden Energiekrise in der Bundesrepublik Deutschland konnte der Energiekonzern RWE AG (WKN: 703712 | ISIN: DE0007037129 | Ticker-Symbol: RWE) in den letzten Jahren sehr gut profitieren. Bereits im September 2015 bildete die Aktie mit 7,63 EUR ihr letztes Tief seit 1995 aus und konnte seitdem mit immer höheren Kursen die vergangenen Jahre beenden. Derzeit kostet eine Aktie mit 42,35 EUR so viel wie zuletzt in 2008 und notiert daher wieder kurz vor einem neuen 15-Jahreshoch, sobald die Schallmauer von 44 EUR durchbrochen werden sollte. Mit einer anstehenden Dividende von 0,90 EUR je Anteilsschein beträgt die derzeitige Dividendenrendite 2,12 % p. a. Zudem investiert das Unternehmen stark in den Ausbau der erneuerbaren Energien und hat erst gestern einen Vertrag mit Siemens Gamesa bis 2027 geschlossen.

Siemens Gamesa soll RWE bis 2027 insgesamt 1.000 MW Onshore-Windkraftanlagen liefern, die je Windkraftanlage 6,6 bis 7,9 MW Nennleistung betragen. Über das Vertragsvolumen wurde bisher keine Auskunft gegeben. Dies könnte auf der Hauptversammlung am morgigen Donnerstag, den 4. Mai 2023, vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Markus Krebber, besprochen werden. Die britische Investmentbank Barclays sieht jedenfalls die Aktie weiterhin optimistisch mit einer Einstufung als „Overweight“ und einem Kursziel von 54 EUR, während die UBS das Kursziel von 46 auf 49 EUR anhob und die Einstufung auf „Buy“ beließ.



Interessenskonflikt

Gemäß § 85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Ita Joka S. A. sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Ita Joka S. A. (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

Die Ita Joka S. A. behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Ita Joka S. A. sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Ita Joka S. A. für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

Risikohinweis

Die Ita Joka S. A. bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf derfinanzinvestor.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Ita Joka S. A. und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Ita Joka S. A. und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


Weitere Kommentare zum Thema:


Energiebedarf wächst immer schneller! CHAR Technologies, Orsted, RWE

Energiebedarf wächst immer schneller! CHAR Technologies, Orsted, RWE

Kommentar vom 02.03.2026 | 05:45

Der Angriffskrieg der USA und Israel auf den Iran wird nicht nur die Rohstoffversorgung Europas mit Erdöl und Erdgas gefährden und verteuern, sondern auch die Teuerungsrate entlang der ganzen Wertschöpfungskette über die nächsten Jahre deutlich erhöhen. Da die Prognose für 2026 mit 1,9 % Inflationsrate durch die deutlich anziehenden Energiepreise nicht zu halten sein wird, dürften nicht nur Zinssenkungen in diesem Jahr vom Tisch sein, sondern mittelfristig Zinserhöhungen eine einzukalkulierende Option werden. Da der globale Energiebedarf aber im Zuge der KI-Revolution noch stärker wächst als bisher angenommen, werden Energieerzeuger aus den unterschiedlichsten Bereichen immer interessanter.

Zum Kommentar


Weiter starkes Wachstum voraus - Almonty Industries, Salesforce, Deutsche Telekom

Weiter starkes Wachstum voraus - Almonty Industries, Salesforce, Deutsche Telekom

Kommentar vom 27.02.2026 | 05:45

In den letzten Tagen stand die Reise von Bundeskanzler Merz nach China im Vordergrund der Berichterstattungen deutscher Medien. Doch die Entscheidung des US-Supreme Courts zur Aufhebung der durch US-Präsident Donald Trump per Erlass eingeführten Zölle sowie seine „Trotzreaktion“ mit neuen Sonderzöllen gegen China poppte diese Woche wieder hoch. Das chinesische Handelsministerium warnte vor Vergeltungsmaßnahmen, sollte die USA diese neuen Zölle einführen. Entsprechend reagierten die Rohstoffmärkte und vor allem die Seltenen Erden wieder mit deutlichen Preisaufschlägen. Wer davon profitiert und was es sonst Neues gibt:

Zum Kommentar


4,3 Mrd. USD Deal und Allzeithochs - Almonty Industries, BHP, Wheaton Precious Metals

4,3 Mrd. USD Deal und Allzeithochs - Almonty Industries, BHP, Wheaton Precious Metals

Kommentar vom 19.02.2026 | 05:45

Während die USA immer mehr Kriegsmaterial und Personal in den Nahen Osten verlegt, um sich auf einen Angriff auf den Iran vorzubereiten, steigen viele Börsenindizes und Aktien weiter von Allzeithoch zu Allzeithoch. Besonders die Rohstoffwerte der produzierenden Rohstoffunternehmen profitieren von den Umschichtungen der internationalen Investoren vermehrt raus aus Staatsanleihen, hin zu Rohstoffen und den zugehörigen Produzenten. Entsprechend nachhaltig steigen diese Kurse von Monat zu Monat an und zeugen von einer Fortsetzung des Trends über die nächsten Quartale und Jahre. Daher sollten Investoren am Ball bleiben, denn folgende Unternehmen gehören zu den klaren Gewinnern:

Zum Kommentar