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03.03.2021 | 05:45

Was ist da los? Gazprom, Saturn Oil & Gas, BP PLC

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Bildquelle: pixabay.com

Laut den Trendforschern, Klimaaktivisten und sogar Teilen der Erdölindustrie wie dem Rohstoffgiganten BP, wurde bereits das Ende des Erdölzeitalters eingeläutet. Zukünftig würde kein Erdöl mehr gebraucht, weil der zentralen die dezentrale Stromerzeugung folgen wird. Fossile Brennstoffe werden nicht mehr benötigt und mit einer smarten Infrastruktur soll dann die Energie bedarfsgerecht verteilt werden können. Großkonzerne wie BP haben sich darauf eingestellt und bauen das komplette Unternehmen um. Doch was macht der Erdölpreis? Sollte dieser niemals mehr das Vor-Corona-Niveau erreichen? Doch bereits im Februar 2021 wurde dieses Niveau wieder erreicht und der Monatsschlusskurs vom Februar 2021 lag sogar oberhalb von Januar 2020 und Dezember 2019. Was weiß der Markt, was die Trendforscher und Klimaaktivsten nicht wissen?

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Bode
ISIN: GB0007980591 , CA80412L1076 , US3682872078


 

Saturn Oil & Gas – Wann kommt sie?

Gespannt wartet der Markt auf News von Saturn Oil & Gas (WKN: A2DJV8 ISIN: CA80412L1076 Ticker: SMK). Diesmal jedoch nicht, ob das Unternehmen wie 2019 auch in 2020 zum günstigsten Erdölproduzenten Kanadas gekürt wird. Nein, diesmal stellt sich die Frage, wann kommt die angedeutete Übernahme im Erdölsektor in Kanada? Im letzten offiziellen Interview von CEO John Jeffrey kündigte dieser eine geplante größere Akquisition von Erdölfeldern an. Mit dem bereits Anfang November 2020 angeheuerten Strategieberater Jean-Pierre Colin, der ein ausgezeichnetes Beziehungsnetzwerk in der High Society in den USA und Kanada vorweisen kann, sollten nun langsam weitere News aus dieser Richtung durchsickern.

Seit Januar 2021 kann zumindest am Kursverlauf der Aktie von Saturn Oil & Gas abgesehen werden, dass sich hier mehr und mehr Käufer für die Aktie interessieren und der Kurs bereits von 0,065 Euro auf 0,087 Euro angestiegen ist. Wichtig war zudem, dass Anfang Februar 2021 die Deckelnden 0,13 CAD (0,085 Euro) aus dem Markt genommen worden sind. Das Volumen an gehandelten Aktien ist ebenfalls bereits angestiegen. Waren es noch im Januar 2021 meistens unter 100.000 Aktienkäufe-/verkäufe am Tag, so hat sich das gehandelte Aktienvolumina im Februar 2021 bereits auf über 200.000 Aktien am Tag eingependelt. Es sollte also niemand überrascht sein, wenn Saturn Oil & Gas in den kommenden Wochen einen Übernahmedeal präsentiert, der aufhorchen lässt. Wer noch nicht positioniert ist, sollte die aktuellen Kurse zur Akkumulation nutzen.

Gazprom – Prinzip der Gegenseitigkeit

Wegen des milden Winters 2019 verdiente Gazprom (ISIN: US3682872078, WKN: 903276, Ticker: GAZ) auf dem wichtigen europäischen Absatzmarkt vergleichsweise recht wenig. Im Winter 2020/21 war dies aber anders, denn der Kälteeinbruch mit Minusgradrekorde in Mitteleuropa sorgte für deutlich gestiegene Nachfrage. Die Gasexporte nach Deutschland stiegen im Januar und Februar 2021 um ca. 33 Prozent, nach Italien sogar um über 60 Prozent. Am meisten stieg das Exportplus nach Ungarn mit einem Anstieg um 85 Prozent im Vergleich zu den beiden Vorjahresmonaten.
Damit beginnt das operative Geschäft für Gazprom in 2021 sehr positiv im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren. Neben dem wichtigen europäischen Markt ist auch der Absatz nach China weiter gestiegen. Das sind zumindest aus operativer Sicht positive Nachrichten und das dürfte auch weiter anhalten, denn Deutschland setzt ganz klar auf das russische Erdgas. Um es in den Worten der Kanzlerin zu sagen, ist das günstige russische Erdgas im Vergleich zum US-amerikanischen Fracking Gas „alternativlos“ , zumindest wenn der Atom- und Kohleausstieg aus der Stromerzeugung aufrechterhalten werden soll. Damit ist allen Seiten geholfen und von diesem Prinzip der Gegenseitigkeit profitieren die jeweiligen Vertragspartner entweder in Form von Devisen oder auf der anderen Seite aus dem aus Erdgas umgewandelten Strom und der Wärme.

BP – Da geht noch viel mehr

Nach 70 Prozent Kursverlust von Oktober 2018 bis Oktober 2020 griffen mutige Schnäppchenjäger und Großinvestoren zu. Die Aktie von BP (WKN: 850517 ISIN: GB0007980591 Ticker: BPE5) konnte bis heute, 03.03.2020, um über 62 Prozent auf 3,43 Euro ansteigen. Doch die Rallye sollte deswegen noch lange nicht beendet sein. Die Kurslücke vom März 2020 ist bei 4,60 Euro je Aktie immer noch offen. Vom aktuellen Stand würde das einem Kursanstieg von ca. 34 Prozent entsprechen. Zusätzlich wird den Aktionären als Bonus auch noch 5,06 Prozent Dividendenrendite angeboten.
Wer sollte da noch nein sagen?
Da der Erdölpreis seit April 2020 nur noch eine Richtung kennt, werden die Margen des Erdölriesen auch in den kommenden Quartalen wieder deutlich ansteigen.
Hier gilt es gerade für langfristige Investoren: zugreifen, liegen lassen und sich über die üppigen Dividenden freuen.


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