Kommentare
Kommentar vom 29.12.2025 | 05:45
Kupferaktienboom in 2026? Aurubis, BHP, Power Metallic Mines, Rio Tinto
Die Spannungen zwischen Russland und der EU verschärfen sich weiter nach dem Beschluss der EU-Kommission, das russische Vermögen in der EU dauerhaft einzufrieren. Die russische Zentralbank hat nun juristische Maßnahmen eingeleitet und fordert von der in Belgien ansässigen Euroclear die eingefrorenen Gelder nebst Schadensersatz zurück. Dabei handelt es sich um ca. 185 Mrd. EUR russischer Vermögenswerte, die der Finanzdienstleister Euroclear verwahrt und derzeit nicht auszahlen darf. Insgesamt beträgt die Klagehöhe nebst Schadensersatz 18,2 Bio. Rubel bzw. ca. 195,5 Mrd. EUR. Der dadurch angerichtete Vertrauensverlust in die Rechtssicherheit von internationalen Verträgen hat bereits zu deutlichen Verwerfungen an den Finanzmärkten und dem signifikanten Anstieg der Preise von Gold, Silber aber auch Kupfer geführt. Davon profitieren auch diese Unternehmen:
Zum KommentarKommentar vom 23.12.2025 | 05:45
Milliarden für Rohstoffunternehmen – Antimony Resources, Barrick Mining, American Lithium Minerals
Durch die Trump Administration und die rigorose Zollpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika auf Importe sind der USA nach Angaben des Weißen Hauses seit Januar 2025 bis Mitte Dezember 2025 ca. 235 Milliarden USD Zolleinnahmen zugeflossen. Doch trotz der hohen Einnahmen bleiben sie hinter den Erwartungen des US-Finanzministeriums von bis zu 300 Milliarden USD zurück. Wenngleich die neuen Einnahmen sprudeln, sind sie längst im neuen, fast eine Billion USD schweren Verteidigungshaushalt der USA vollständig verplant und sollen unter anderem für die Versorgungssicherheit bei kritischen und militärisch wichtigen Rohstoffen ausgegeben werden. Milliarden an USD fließen so in Unternehmen des Rohstoffsektors oder direkt in den Ankauf als kritisch eingestufter Mineralien.
Zum KommentarKommentar vom 22.12.2025 | 05:45
Vertrauensverlust bietet Chancen - Coeur Mining, Oracle, RZOLV Technologies
Der Vertrauensverlust der internationalen Investoren, aber auch der heimischen Anleger lässt die Zentralbank von Japan (BoJ) die Zinssätze immer weiter anheben. Am vergangenen Freitag wurde die Notenbankpolitik zum wiederholten Male gestrafft und der Tagesgeldzins wurde von 0,50 auf 0,75 % angehoben. Auch wenn dieser 50%ige Anstieg aus den Augen eines EURO-Anlegers nicht viel erscheint, bedeutet es für japanische Verhältnisse ein seit drei Jahrzehnten nicht mehr gesehenes Zinsniveau. Zuletzt wurde dieses 1995 erreicht, als Japan in das Zeitalter der Niedrigzinspolitik übergetreten ist. Die Investoren bevorzugen statt Staatsanleihen immer stärker Rohstoffe und dies kann nicht nur an den Preisen von Gold und Silber festgemacht werden.
Zum KommentarKommentar vom 19.12.2025 | 05:45
Dividendenpapiere zum Inflationsausgleich - BP, Freenet, RE Royalties
Während die US-Notenbank FED dreimal hintereinander den Zentralbankzins um 0,25 Prozentpunkte senkte, verharrte die Europäische Zentralbank (EZB) im selben Zeitpunkt auf einem gleichbleibenden Zinsniveau. Derzeit liegt der Einlagenzins seit mehreren Monaten bei 2,0 % und Wirtschaftswissenschaftler gehen nach wie vor davon aus, dass dies auch noch bis ins erste Quartal 2026 so bleiben dürfte. Die EZB befindet sich in einer abwartenden Position, da die Wirtschaft stagniert, aber gleichzeitig die Teuerungsrate mit 2,1 % noch oberhalb der 2,0 % Zielmarke geblieben ist. Mit welchen Aktien allein durch Dividenden der Inflationsausgleich gelingt, lesen sie hier:
Zum KommentarKommentar vom 18.12.2025 | 05:45
Jetzt geht es los - Almonty Industries, Hensoldt, Palantir
Ein Frieden in der Ukraine ist derzeit trotz laufender Gespräche nicht absehbar. Der 28-Punkteplan der USA als Friedensvorschlag wäre für Russland akzeptabel gewesen und hat in weitesten Teilen der vorherrschenden Realität am Boden Rechnung getragen. Doch die ukrainische Führung unter Präsident Selenskyj und der Beeinflussung durch die EU verschließt sich nach wie vor den Tatsachen der militärischen Erfolge Russlands und will nur einen vorläufigen Waffenstillstand erreichen. Für Rüstungs- wie auch Zulieferer- und Rohstoffunternehmen bedeutet dies weiter anhaltende Nachfrage nach deren Gütern und entsprechend auch nach den dazugehörigen Aktien.
Zum KommentarKommentar vom 17.12.2025 | 05:45
Energieversorgung und Überregulierung – American Atomics, RWE, Uranium Energy
Die Überregulierung aus Brüssel nimmt in der Europäischen Union kein Ende. Anstatt Bürokratie abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit der noch verbleibenden Unternehmen zu erhöhen, sollen weitere Steuern und Zölle erhoben und die Regulatorik erweitert werden. Die Kassen in Brüssel sind wie bei jeder Regierung notorisch leer und daher soll nun der Zoll auf CO2 auch auf Autoteile, Kühlschränke und Waschmaschinen ausgeweitet werden. Die EU-Kommission will dazu am heutigen Mittwoch Stellung beziehen. Währenddessen bauen sich an vielen Stellen der Welt noch größere Herausforderungen auf, z. B. die Energieversorgungskrise, die durch die künstliche Intelligenz nochmals befeuert wird. Diese Unternehmen kümmern sich darum und wollen mit ihren Problemlösungen Geld verdienen.
Zum KommentarKommentar vom 16.12.2025 | 05:45
Rebound läuft – Canopy Growth, First Hydrogen, Novo Nordisk
Während die Insolvenzrate in Deutschland stetig ansteigt, gibt es dennoch auch Lichtblicke in einzelnen Branchen. So konnte die Meyer Werft nach der letzten Insolvenz mitten in der laufenden Sanierung einen Großauftrag an Land ziehen, der die Auslastung der in Papenburg ansässigen Werft bis in die 2030er-Jahre sichert. Die am gestrigen Montag unterschriebene Absichtserklärung über 10 Mrd. EUR kommt von dem Schweizer Kreuzfahrtunternehmen MSC Cruises. Die Details sollen im Laufe des ersten Halbjahres 2026 geklärt sein, dabei ist die Rede vom Bau von bis zu sechs Schiffen. Auch bei diesen Unternehmen kündigen sich Rebounds an oder laufen bereits:
Zum KommentarKommentar vom 15.12.2025 | 05:45
Kursrücksetzer nutzen oder die Stärke kaufen? – AJN Resources, Commerzbank, Deutsche Pfandbriefbank, UniCredit
Nach der dritten Zinssenkung der US-Leitzinsen durch die FED um 0,25 % in Folge auf einen Korridor von 3,5 bis 3,75 %, gingen die US-Leitindizes am vergangenen Freitag unter hohem Abgabedruck ins Wochenende. Der NASDAQ ging mit einem Minus von fast 2 % ins Wochenende. Etwas besser, aber immernoch mit 1,3 % Kursrückgang, sah es beim S&P 500 aus. Stark dagegen zeigte sich der Dow Jones, der am Freitag ein neues Allzeithoch markierte und sich mit einem anschließenden Kursrückgang von 0,5 % ins Wochenende retten konnte. Sollen die Kursrücksetzer schon jetzt wieder gekauft oder lieber auf Sektoren mit Stärke gesetzt werden?
Zum KommentarKommentar vom 12.12.2025 | 05:45
Rohstoffaktien ziehen weiter an – Antimony Resources, Equinor, MP Materials, Standard Lithium
Wie erwartet hat die US Notenbank Federal Reserve (FED) zum dritten Mal in Folge die Leitzinsen für die größte Volkswirtschaft der Welt gesenkt. Der Zinsschritt von 0,25 Prozentpunkten reduzierte die Zinsspanne der Fed Funds Rate in den Korridor von 3,5 % bis 3,75 %, weil der Arbeitsmarkt Schwächesignale sendet. Die Investoren fassten diese Entscheidung positiv auf und erhöhten ihre Position bei den US-amerikanischen Aktien. Dies führte entsprechend zu anziehenden Notierungen bei Dow Jones, S&P 500 und der Nasdaq. Doch während etliche Aktien der großen Indizes bereits deutlich überbewertet sind, finden sich im Folgenden noch Unternehmen mit Nachholpotenzial:
Zum KommentarKommentar vom 11.12.2025 | 05:45
Nächste Wachstumsphase? E.ON, NEO Battery Materials, Zalando
Im Oktober 2025 erregten mehrere Insolvenzen im Zusammenhang mit der Automobilindustrie und der Automobilfinanzierung in den USA erhöhte Aufmerksamkeit in den Medien. Die Tricolor Holding, ACC wie auch First Brands meldeten Gläubigerschutz an und verursachten Forderungsausfälle in Milliardenhöhe. Auch in Deutschland sind die Auswirkungen zu spüren und betrafen den Automobilzulieferer Meteor, der zuvor von First Brands übernommen worden war. Stephen Schwarzmann, der CEO von Blackstone, sieht zwar kein Überschwappen auf andere Branchen, wohl aber eine Verlangsamung des Kreditwachstums und steigende Risikoprämien für die Marktteilnehmer. Besser sieht es dagegen in diesen Branchen bzw. bei diesen Unternehmen aus:
Zum Kommentar