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Kommentar vom 23.03.2022 | 05:45
Teure Rohstoffe und Materialien – BP, KWS Saat, Meta Materials
Der nun veröffentlichte Produzentenpreisindex für die Deutsche Wirtschaft lies die Teuerung der Rohstoffe und Materialien auf noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik dagewesene 25,9% p.a. ansteigen. Der Preis von Erdgas führte die Rangliste mit 125,4% p.a. noch vor den allgemeinen Energiepreisen mit 66,5% p.a. an. Diese angeblich (laut EZB Chefin Lagarde) vorrübergehend erhöhte Inflation, beinhaltet aber nur die Zahlen vor der Eskalation des Ukrainekonfliktes. Es scheinen sich die Planer in Berlin und Brüssel etwas vertan zu haben, denn Wirtschaft und Bevölkerung sollten sich nicht erst im kommenden Winter, sondern bereits jetzt warm anziehen. Profitieren werden Unternehmen mit Preissetzungsmacht und die wichtige Materialien für die Wirtschaft noch liefern können.
Zum KommentarKommentar vom 22.03.2022 | 05:45
Düngemittelkrise treibt Rohstoffaktien – BASF, Hong Lai Huat, K+S AG Aktie
Lange Zeit galten in Zeiten sinkender Zinsen die Immobilienmärkte als sichere Geldanlage in Europa. Doch mit anziehender Teuerung ändern die Notenbanken ihre Einstellung zur Liquiditätsüberflutung der Märkte. Das Geld der Anleger schwappt langsam aber immer stärker auf die Rohstoffmärkte über und die Düngemittelkrise zeigt, wie stark die Abhängigkeit dieses Marktes von den starken Preissteigerungen des Erdgases ist. Der Ukrainekrieg verstärkt diesen Effekt sogar noch, weil die beiden größten und günstigsten Anbieter aus Weißrussland und Russland seit drei Wochen sanktioniert werden.
Zum KommentarKommentar vom 21.03.2022 | 05:45
Hoher Ölpreis und explodierende Gewinne – E.on, Saturn Oil + Gas, Verbio Vereinigte Bioenergie Aktie
Ohne Erdöl und Erdgas funktioniert trotz aller Beschwörungen und Versprechungen aus den verschiedenen politischen Lagern in Deutschland wie auch der EU, keine industrialisierte Wirtschaft. Dies konnte in den letzten neun Monaten jeder in der Realität beobachten, als die Erdgas- und Erdölpreise von einem Rekordhoch zum nächsten stiegen. Der Erdgaspreis erreichte bereits im Oktober 2021 ein neues 13-Jahreshoch und brachte damit nicht nur die Düngemittel- und Gemüseproduktion unter Druck, sondern verteuerte die Stromproduktion ungemein lange vor dem Ukraine-Krieg. Auch der Ölpreis wird dauerhaft hoch bleiben, weil das Angebot jedes Jahr um 3 Millionen Barrel am Tag zurückgeht, während die Nachfrage stetig steigt und die großen Konzerne nicht mehr in neue Ölfelder investieren.
Zum KommentarKommentar vom 18.03.2022 | 05:45
E-Mobilität- und Chipsektor – Altech Advanced Materials, Intel, Volkswagen
Nicht erst der Ukraine-Krieg hat die Strom-, Gas- und Spritpreise explodieren lassen, sondern die Steuerpolitik der vergangenen und jetzigen Regierung. Kostet der Diesel je Liter im Einkauf für den Tankstellenpächter ca. 1,45 EUR je Liter, so sind vom Verkaufspreis von ca. 2,30 EUR je Liter 0,85 EUR ausschließlich Steuern wie Energiesteuer, CO2-Abgabe, Erdölbevorratungsabgabe und die Mehrwertsteuer. Eine Senkung der Steuerlast ist zur Abwendung einer depressiv-werdenden Wirtschaftslage zwingend erforderlich, denn sonst verschärft sich die bestehende Lieferkettenproblematik noch einmal erheblich nebst neuer Probleme im vorherrschenden Chip-,Teile,-Rohstoffmangel.
Zum KommentarKommentar vom 17.03.2022 | 05:45
Nächste Rallye begonnen? – Aspermont, Kali + Salz, K+S, Wacker Chemie
Nach dem Kurssturz der Aktienmärkte um über 20% in den ersten beiden Monaten des Jahres, drehen die Börsen seit dem 08.03.2022 wieder stark gen Norden. Der Deutsche Aktienindex (DAX40) kommt seitdem auf einen Kurszuwachs von 15%, als ob der Krieg in der Ukraine schon beendet wäre und die Auswirkungen der Sanktionen auf die Weltwirtschaft vernachlässigbar sind. Nachdem fast alle Branchen abverkauft worden sind, sollten Investoren nun auf starke Aktien setzen, die krisenfest sind.
Zum KommentarKommentar vom 16.03.2022 | 05:45
Wasserstoff oder E-Mobilität? – First Hydrogen, Nel ASA, Tesla
Alternative Energiequellen bzw. Energielieferanten werden vor dem Hintergrund der Energieverknappung immer wichtiger. Wegen massiver Steigerungen des Strompreises und damit einhergehender Margin-Anforderungen an die Stromproduzenten, musste bereits der zweite Kraftwerksbetreiber innerhalb kürzester Zeit mit 5,5 Mrd. EUR von der Bundesregierung gerettet werden. Mit zusätzlichen Sanktionen gegen russisches Erdgas und Erdöl wird der Umstieg auf Wasserstoff immer mehr an Bedeutung gewinnen. Speziell im Nutzfahrzeugbereich sehen die Experten Wasserstoff vorne. Größere Reichweite und eine deutlich kürzere Befüllung eines Wasserstoffstanks im Vergleich zur Elektro- bzw. Batterietechnik geben der Wasserstofftechnologie im LKW-Segment einen klaren Vorteil gegenüber der E-Mobilität.
Zum KommentarKommentar vom 15.03.2022 | 05:45
Die Angst jetzt nutzen – Cardiol Therapeutics, Evotec, Medigene Aktie
Die Angst durch den Ukraine-Russland-Krieg hielt die Aktienmärkte in den vergangenen Wochen in Atem. Doch nach der Panik macht sich in den vergangenen Tagen wieder Hoffnung an der Börse breit. Das zumindest zeigen die anziehenden Kurse seit ca. einer Woche den Marktteilnehmern. Da der Abverkauf fast alle Aktien betraf, können nun gute Aktien zu einem teils erheblichen Abschlag gekauft werden. Jetzt schlägt die Zeit der mutigen Anleger.
Zum KommentarKommentar vom 14.03.2022 | 05:45
Die Mangelprofiteure – Glencore, Nevada Copper, Rio Tinto Aktie
Die Optimierung der Lieferketten war bis 2020 das goldene Kalb der vermeintlich modernen Unternehmensführung, während die Moderne Monetäre Theorie (MMT) das massive Ausweiten der Geldmenge ohne Inflation begründete. Doch die letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass zum einen die MMT grandios gescheitert und zum anderen das Golden Kalb ein Koloss auf tönernen Füßen ist. Mittlerweile heizt der Mangel an nahezu allem die Inflation immer kräftiger an. Gekappte Lieferketten nebst den effektverstärkenden Sanktionsmaßnahmen gegen Russland, bringen die Preissteigerungen in den zweistelligen prozentualen Bereich. Davon profitieren können im Rohstoffsegment die Produzenten und Händler von Rohstoffen.
Zum KommentarKommentar vom 10.03.2022 | 05:45
Beruhigungspillen wirken – Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, wallstreet:online AG
Mit Eskalation des seit 2014 schwellenden Ukrainekonfliktes, war die positive Entwicklung des Banken- und Finanzsektors in den letzten zwei Jahren schnell dahin. Die zarten positiven Pflänzchen der Hoffnung, die durch schmerzhafte Einschnitte bei Personal- und Niederlassungsabbau erreicht werden konnten, waren in den letzten zwei Wochen Makulatur. Zwischen -40% bis -50% rutschten viele Titel aus dem Sektor ab. Doch seit Wochenanfang macht sich Optimismus breit, dass der größte Abverkauf vorbei sein könnte und nun wieder mit steigenden Aktienkursen zu rechnen ist.
Zum KommentarKommentar vom 09.03.2022 | 05:45
Drohende Rezession in Deutschland - Bayer, Uniper, Ximen, Fancamp
Während die offizielle Inflationsrate in Deutschland immer höher steigt, haben die Spritpreise dauerhaft die Schallmauer von 2 EUR durchbrochen. Für viele Menschen ist das Leben hierzulande nicht mehr finanzierbar. Doch nennenswerte Entlastung von Seiten der Politik, wie z.B. Steuerfreiheit auf Grundnahrungsgüter wie Polen es vorgemacht hat, sind nicht zu erwarten. Eher das Gegenteil ist der Fall. Nicht nur die 100 Mrd. Rüstungs-Neuverschuldung treibt die Staatsverschuldung immer höher, sondern die Lasten, welche die Politik auf ganz Deutschland verteilen will, steigen mittlerweile ins Absurde. Außenministerin Baerbock bereitete die deutsche Bevölkerung bei Anne Will schon auf finale Sanktionen gegen Russland vor. Eine Rezession in Deutschland ist damit nicht mehr vermeidbar.
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